Vorschau Schweiz Raiffeisen Superleague, 32. Spieltag

in Kürze:

Nun, da man sich nach den Finger allmählich ganze Arme und Beine verbrannt hat, möchte man eh lieber gar nichts machen. Wodurch kann man selbst den Negativlauf, von dem manche Teams ja auch ab und an betroffen sind, stoppen? Ein Trainerwechsel käme ja so oder so nicht in Frage. Höchstens sollte der Leser vielleicht den „Coach“ wechseln? Nun ja, die Saison klingt aus, man fühlt sich noch immer nicht katastrophal schlecht, was die Einschätzungen angeht, hier gibt es aber auch so keine richtig prickelnden Paarungen, die aus den unterschiedlichsten Gründen — schlechter Lauf hin oder her — einfach nicht schmecken können.
 
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FC Luzern – Young Boys Bern       (Entfernung: 113 km)
Beide mit einem zu-Null-Sieg im letzten Spiel, Luzern ja ohnehin in einem Erfolgslauf unter Bernegger, während YB doch eine lange Leidenszeit hinter sich (?!) hat. YB hat sich zwar den Frust von der Seele geschossen mit den vier Treffern gegen GC aber, so kurios es klingen mag, aber der Sieg war nicht einmal wirklich verdient.
Die Paarung aber insgesamt nicht interessant zum Wetten. YB hat noch Chance auf Europa, während Luzern einfach zu weit weg ist. Dennoch ergibt sich nicht einmal eine Neigung, da nicht zu erkennen ist, was Luzern, vor eigenem Publikum, nun vom Fighten abhalten sollte.
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FC St.Gallen – FC Sion       (Entfernung: 356 km)
Tja, also Sion hat zwar das letzte Spiel gewonnen (3:1 in Lausanne), aber doch noch lange nicht überzeugen können. Das war ziemlich wenig und nicht geeignet, dass man sich HINTER sie stellen möchte (das ist schon sehr lange her, dass man dazu mal bereit war). St.Gallen möchte man weiterhin sehr gerne vertreten, nur war das 0:2 in Luzern nicht mehr ganz die Leistung (abgesehen von der verlorenen Kohle), die man gewohnt war und so gerne sehen wollte. Dennoch: das Heimpublikum wird wieder voll da sein, die Mannschaft auch. Ein wichtiges Spiel ist es zudem. St.Gallen hat zwar die Europa League sicher, aber a) ginge nach oben für die CL noch was, wenn GC weiter nicht gewinnt (4 Punkte zurück), b) hat Sion den Euroleague Platz noch nicht einmal sicher und könnte ebenfalls sogar noch auf Platz 3 schielen (also den heutigen Gegner bald überflügeln, wie Constantin gefordert hatte.
Man glaubt doch an St.Gallen, also ein weiterer Versuch mit 3 von 10 auf die 1.
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FC Basel – Servette Genf       (Entfernung: 253 km)
Natürlich eine sonnenklare Angelegenheit. Nur wird man einfach keinen angemessenen Preis bekommen. Basel zuletzt auch so blass, dass man sie nicht haben wollte (1:3 vom FCZ zerrupft). Servette leicht im Aufwind durch den 2:0 Sieg gegen Thun, es bleibt hier ohnehin nur ein Pass.
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FC Thun – Lausanne Sports       (Entfernung: 136 km)
Auch diese beiden Mannschaften könnte man in der derzeitigen Verfassung nicht gut vertreten. Lausanne einfach insgesamt schwach und Thun, nach den paar berauschenden Spielen gegen die Spitzenclubs, doch auf „Normalmaß“ zurückgestuft durch die zwei schwächeren Spiele zuletzt. Für Thun wird der Weg nach Europa einfach zu weit, Lausanne sollte dringend mal wieder punkten — Servette nur noch 4 Punkte zurück bei einem Nachholspiel, also es könnte sie (sonst) locker noch erwischen, so wie sie derzeit spielen. So oder so: ein Pass.
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Grasshoppers Club Zürich  – FC Zürich    (Entfernung: 0 km)
Das heiße Derby (zuletzt ging es ZWEI Mal in wichtigen Spielen an GC; unter Anderem im Pokal) wird ohnehin auf ein Pass hinauslaufen können. Bedeutet aber nicht, dass man nicht etwas darüber schreiben könnte.
Der FCZ in einer derartig tollen Verfassung, mit welcher man, so sie denn konstant anzutreffen gewesen wäre und die zugleich Anspruch war vor der Saison, locker um Platz 1 hätte mitspielen können, während GC eine derbe 0:4 Schlappe nach Hause brachte aus der Hauptstadt. Da müsste man doch klar zu den Gästen neigen? Nein, keineswegs (so klar). Denn: GC war überhaupt nicht schwach in Bern. Ein 0:4 kann sogar über die Verhältnisse hinwegtäuschen. GC klar am Drücker, hätte, bei einigen tollen Chancen die Führung verdient gehabt, gerät in Rückstand, drückt weiter — und verliert einen Mann durch Ausschluss. Rennt weiter an, Gegentor, Gegentor, Gegentor. So (grausam) kann es gehen.
Es bedeutet, wie bereits eingangs erwähnt, dass man die Füße still hält. Wobei es, nach den zwei (unglücklichen) Niederlagen in den Derbies zuvor, doch vom Gefühl her einmal PRO FCZ ausgehen könnte.
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