Vorschau Schweiz Raiffeisen Superleague, 31. Spieltag

in Kürze:

Ein Spieltag unter der Woche bedeutet immer eine Menge Arbeit. Am Montag schon den Rückblick UND die Vorschau fertig stellen, abgesehen von den Quoten und den sonstigen Dingen, die ohnehin alltäglich anfallen (Beispiel: Datenpflege). Da kommt es ganz gelegen, dass der Spieltag nicht so viel hergibt. Vielleicht ein, zwei kleinere Tipps, mit hoffentlich (und man soll ja auf Holz klopfen, in solchen Fällen?) mal wieder einem besseren Ergebnis.
 
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Young Boys Bern – Grasshoppers Zürich      (Entfernung: 126 km)
So farblos, wie GC in den letzten Spielen war, möchte man sie unter keinen Umständen hier haben. Sie werden vielleicht mi Hängen und Würgen Platz 2 halten können, aber mehr ist nicht drin. Das Pokalfinale und das bereits Erreichte natürlich nach der letzten Katastrophensaison trotz allem sehr gut, aber auch die Fans haben sich schon abgewendet. Die jungen Spieler, so auch Trainer Forte, muss man auch ein wenig schützen. Möglich also, dass auch der eine oder andere körperlich an Grenzen gestoßen ist.
YB könnte man aber in der derzeitigen Verfassung auch auf keinen Fall nehmen, (obwohl sie noch eine hauchdünne Chance auf Europa haben, aber auch GC spielt um etwas) also ist es hier ein ganz bequemes Pass.
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Lausanne Sports – FC Sion      (Entfernung: 96 km)
Zum Glück gibt es solche Paarungen (mit denen man nämlich schnell fertig ist). Lausanne war verbessert beim 1:1 gegen Zürich, der Klassenerhalt ist gut zu schaffen, wenn man überhaupt mal punktet (denn Servette schafft es ja ebenfalls selten), Sion war aber auch (erneut) nicht so schlecht wie das Ergebnis beim 0:1 gegen Basel. Heraus kommt: ein Pass.
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FC Luzern – FC St.Gallen      (Entfernung: 145 km)
Hier gibt es diesen minimalen Ansatzpunkt: die einzige Mannschaft außer Basel, auf die in puncto Einstellung, Zuschauerunterstützung, Trainer, Konstanz, Leistungen allgemein niemals einen Anlass zu einer Kritik gab ist der FC St.Gallen. Sicher begünstigt durch das Aufsteigerimage, aber das allein kann es nicht sein. Mit Oscar Scarione — erneut nicht nur Doppeltorschütze sondern mit einigen weiteren Chancen sowie stets da, wenn es brennt (zugleich Vorlagenkönig) — hat man einfach den Topspieler der Liga in den eigenen Reihen, was jedenfalls eine Wette auf sie begünstigt.
Vom FC Luzern mag zwar derzeit geschwärmt werden, seit Carlos Bernegger als Trainer angeheuert wurde, jedoch a) mag man diese Maßnahme eh überhaupt nicht und b) waren die Ergebnisse zwar ordentlich, aber nicht überragend und c) war gerade die letzte Leistung in Thun eine solala gegen einen schwachen Gegner (und es gab ja auch nur ein 1:1).
Da St.Gallen ganz ernste Ambitionen sogar auf Platz 2 haben darf — angesichts des Nachlassens von GC — und die Championsleague doch wirklich eine Herausforderung wäre, für die es sich lohnt, etwas aufzubieten, zugleich Luzern als einziges Team um rein gar nicht spielt, kann man hier ruhig mal auf die 2 gehen.
3 von 10 auf den Auswärtssieg.
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FC Zürich – FC Basel      (Entfernung: 86 km)
FC Zürich mag zwar, wie es heißt, eine hervorragend Rückrunde spielen, aber doch können sie einen sehr selten überzeugen. Zuletzt vertraute man ihnen einmal, beim 1:1 in Lausanne — und dies wurde auch hier mit einem schwachen Auftritt „gerächt“. Nein, also so recht kann man nicht an sie glauben, bei allem Potenzial, was irgendwo schlummern mag.
Ganz anders der FC Basel: sie haben auch beim FC Chelsea ein überragendes Spiel gemacht, wie man ehrlich findet, und den Giganten ins Wanken gebracht, nicht allein mit dem 1:0 direkt vor der Pause, sondern fast noch mehr in einer engagierten zweiten Hälfte, als man x Mal herrlich kombinierte und zum Abschluss kam, nur eben das Glück fehlte. Drei Tore waren jedenfalls sogar hier denkbar, und da hätte Chelsea ebenfalls die drei erzielten benötigt.
Am Wochenende nach diesem Spiel hat man gleich mal den FC Sion in Halbzeit 1 an die Wand gespielt. Der Sieg war verdient, selbst wenn es in Hälfte 2 etwas dünner wurde. So meint man, dass sich Basel hier nicht aufhalten wird und den Titel allmählich sicher machen möchte. Selbst wenn man mit erheblicher Gegenwehr rechnen kann: Basel erscheint doch zu stark derzeit.
Also auch hier 3 von 10 auf die 2.
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Servette Genf – FC Thun      (Entfernung: 191 km)
Beide spielen um etwas, denn Servette gibt sicher noch nicht auf und der FC Thun hat noch eine Chance auf Europa. Zugleich machte man auf keinen Fall dieses Servette haben. Sie waren hinten beim GC durchgehend stabil (selbst wenn sie am Ende noch zwei kassierten), aber nach vorne kam so wenig, dass man es ihnen schwerlich zutraut, hier einen Wirbel abzuziehen.
Zugleich hat Thun gerade im letzten Spiel doch arg enttäuscht, so dass man sie nun auch nicht haben möchte. Also: es bleibt nur das Pass.
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