Rückblick Schweiz Raiffeisen Superleague, 30. Spieltag

in Kürze:

Diese Liga bietet jede Menge Spannung, fast auf allen Plätzen. Platz 1 ist noch nicht fest vergeben, selbst wenn es deutliche Anzeichen dafür gibt, dass Basel erneut den Titel holt. Platz 2 — CL-Quali — ist ebenfalls noch nicht vergeben, und für die drei Euro-League Plätze gibt es mindestens 5 Bewerber. Luzern dürfte der einzige Verein sein, der nun jenseits von Gut und Böse ist. Aber gerade die werden, mit dem eingeleiteten Lauf, sich garantiert nicht hängen lassen. So geht es also in allen Paarungen um etwas, was es aus Tippers Sicht jedenfalls angenehmer macht.
 
Der FCZ gewinnt nicht. Macht -5. St.Gallen holt das fast wieder auf, mit +4. Macht in der Summe -1. Es bleibt dabei: ein hartes Geschäft und derzeit läuft es einfach nicht. Vor allem die Wette auf den FCZ schmerzt. Wenn man gegen sie antritt, gewinnen sie oftmals, spielt man auf sie, kommt wenig. Allerdings hat man sie ja auch nicht — im Gegensatz zum Markt zum Teil — zum Spitzenteam gemacht. Nicht die Leistungen haben es getan. Die Ergebnisse insgesamt aber auch nicht. Warum also sollte man sie nehmen? Nun ja, das lag an Lausanne, die nämlich, umgekehrt, regelmäßig verloren haben (als man teils an sie glaubte). Nun spielt man gegen sie — und sie holen etwas. Ungerecht? Empfunden schon, vor allem, wenn man wochenlang nichts herausholt, im Gegenteil, eher einzahlt.

 
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Lausanne Sports – FC Zürich     1:1 (1:0)
Zuschauer: 4.200    (Schnitt bisher: 5.500)
Lausanne ist das schwächste Team der Liga. Punkt. So sehr man sich auch für eine zeitlang auf ihre Seite schlug: die beiden vermeintlichen Hauptakteure, derentwegen man es tat, traten kaum noch in Erscheinung, es war manchmal kaum zu erkennen, dass sie auf dem Platz waren (Moussilou und Malonga). So wird es nichts mit dem Klassenerhalt, wobei man weiterhin den kleinen Vorsprung auf Servette hat. Ob dieser halten kann? Von hier aus zumindest einige Zweifel daran.
 
Der FC Zürich zeigt immer wieder, dass einiges Potenzial in ihnen steckt. Sie haben zuerst 4 Tore gegen Servette geschafft, danach in St.Gallen gewonnen. Selbst wenn man ihre Leistungen nicht durchgehend loben konnte: für Tore sind sie immer gut, mit diesem Offensivpotenzial. Gleichzeitig halten die Fans immer zu ihnen — kein schlechtes Zeichen — und darüber hinaus haben sie nun Platz 5 für Europa erreicht. Sie werden alles tun, um ihn festzuhalten.
 
Hier dürfte es für einen Sieg reichen. 5 von 10 auf die 2.
 
Teamnews:
Lausanne ohne Gabri (34, DM, 22/1/2), ein wichtiger Mann mit Gelbsperre, 
FCZ ohne Philippe Koch (22, RV, 22/0/0), Gelbsperre, Burim Kukeli (29, ZM, 12/0/1), Maurice Brunner (22, RM, 5/0/1) mit Gelb-Rot, Pedro Henrique (22, LM, 13/0/1), Davide Chiumiento (28, LA, 18/2/6).
Es hebt sich fast auf. Gabri sehr wichtig, beim FCZ fehlten die meisten Spieler schon vorher, der Rest ist zu kompensieren. Nur Chiumiento vielleicht nicht, der Kader mit 27 Mann aber recht stark.
 
Nach 5 Minuten das 1:0 für Lausanne, was natürlich nicht als verdient zu bezeichnen sein könnte. Es fiel einfach ein Tor. Nur hat dies anscheinend nicht direkt den Gästen geholfen, wohingegen Lausanne davon gestärkt wurde. Lausanne also sogar mit leichten Vorteilen bis zur Pause.
Nach dem Wechsel das Bild nicht so sehr verändert. Der FCZ mühte sich und drückte, aber Lausanne blieb gefährlich. Nachdem es in Hälfte 1 bereits eine Chance für einen Elfmeter pro Zürich gab, wurde ihnen in der zweiten Szene einer zugesprochen. Dieser war eher keiner, brachte aber das 1:1.
Nach dem 1:1 drückte der FCZ noch auf den Sieg. Dennoch war das Remis in der Summe verdient. Die Wette nicht gut, nur fiel ja auch direkt ein Tor, ohne Ankündigung, und das gegen die gewettete Mannschaft.
 
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Grasshoppers Zürich – Servette Genf     2:0 (0:0)
Zuschauer: 4.050    (Schnitt bisher: 7.907)
Nach dem man oben argumentiert hat, dass Lausanne wohl doch der Absteiger werden könnte, wäre es ja fast fatal, wenn man in dieser Partie hier Servette abschreiben würde. Wobei es noch ein paar andere Gelegenheiten gäbe, zu punkten, als gerade auswärts bei einem Spitzenteam. Spitzenteam, hmm. Ja, man hat GC lange Zeit hochgehalten und die wachsende Anzahl an Misserfolgen — meist Remisen — oftmals dem Pech zugeschrieben. Nur: ganz zuletzt schien die Überzeugungskraft verloren gegangen, dass man es wirklich packen könnte. Es sind nur 3 Punkte Rückstand, aber man hat doch seit drei Spielen nicht mehr gewonnen. Eher müsste man sich vielleicht eines Tages mal Sorgen machen um Platz 2, der zur CL-Quali berechtigt? Allerdings hat ja St.Gallen ebenfalls (sie unglücklich) verloren. Die Leistung von GC aber beim 0:2 gegen Thun stimmt einen bedenklich. Wobei: man hat ja gegen das „Team der Stunde“ verloren.
 
Servette konnte gar nicht spielen am Wochenende, die Partie gegen Sion abgesagt (der Platz war überflutet von schweren Regenfällen).  Ob nun Vor- oder Nachteil sei dahingestellt. es sind 6 Punkte Rückstand und ein Spiel in der Hand. Man muss also irgendwo punkten und irgendwann damit anfangen. Sicher ist die Aufgabe hier schwer, aber beim letzten Auftritt in Zürich (nämlich dem beim FCZ) verlor man zwar 0:4, hatte aber eine Reihe sehr guter Chancen zum Ausgleich, bevor die Torflut hereinbrach. Sie waren nicht schlecht und das Aufbäumen mehr als deutlich zu erkennen.
 
Es bedeutet nicht, dass man hier nun Servette –ohnehin als Außenseitertipp — nehmen möchte, aber es bedeutet immerhin so viel, dass man nicht gegen sie antritt und zugleich, dass man ihnen hier eine kleine Sensation zutraut.
 
Teamnews:
GC ohne Daniel Pavlovic (25, LV, 23/0/0),
Servette ohne Goran Karanovic (25, MS, 20/5/0) mit Gelbsperre.
 
Passend zur Zuschauerzahl der Auftritt von GC. Die Fans haben ihr Team wohl längst aufgegeben? Das nun sicher ein absolut ernüchternder Wert, im Verlaufe einer derartig starken Saison, wo sogar noch der Titel drin ist? Und die Stimmung im Stadion war ebenfalls den Leistungen und dem Ergebnis angepasst. Es war nichts los, hier nicht und dort nicht.
Sicher war GC leicht überlegen, aber sie kamen kaum zu richtigen Chancen. Servette nach vorne aber fast gänzlich ohne Gefahr, nur genügte ihnen ja sicher das Hinten-dicht-halten. GC also mit einer Halbchance hier oder da, Servette gänzlich ohne. In der 90. dann setzte sich Ngamukol einmal durch — und erzielte das Führungstor. Klar rannte Servette nun in Panik nach vorne — und bekam das 2.
Nix von GC, noch weniger von Servette, von denen man aber auch nicht so viel zu erwarten hätte. Schwaches Spiel.
 
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FC St.Gallen – Young Boys Bern    3:1 (0:1)
Zuschauer: 13.370    (Schnitt bisher: 14.188)
Die Youn Boys sehen wirklich immer mal wieder ganz gut aus, nur klemmt es ja total mit den Ergebnissen. Ein 3:1 gegen Lausanne soll nun als der große Befreiungsschlag angesehen werden? Nein, so kann man es einfach nicht empfinden. Sie stehen auf Platz 7 — und es fällt einem schwer, zu sagen, vor wen sie gehören sollten von den vor ihnen stehenden Clubs. Es überwiegen eh in einer tristen Saison bei Weitem die Negativhighlights.
 
St.Gallen hingegen hat nun wirklich die Nummer 1 der Scorer- und Torschützenliste in ihren Reihen. Es ist wohl einfach der beste Mann, dieser Oscar Scarione, denn auch bei der sehr unglücklichen Niederlage gegen den FCZ sprühte er nur so vor Spielfreude, hat mehrere Chancen kreiert, die meisten davon für sich selbst, aber er hat immer den Blick für den Mitspieler. An seiner Seite steht ein Etoundi ebenfalls in Höchstform. Noch immer ist Platz 2 erreichbar, und eine unglückliche Niederlage wird diese Mannschaft nicht umwerfen, im Gegenteil wird das Stadion wieder gut gefüllt sein und sie werden ihre Lieblinge unterstützen.
 
4 von 10 auf den Heimsieg.
 
Teamnews:
St.Gallen ohne Franck Etoundi (22, MS, 21/2/3), der oben erwähnte wichtige Mann ist verletzt.
YB ohne Christoph Spycher (35, LV, 9/1/0), Leonardo Bertone (19, DM, ohne Einsatz) mit Gelbsperre (wie geht das?), Josh Simpson (schon die ganze Saison out) und Gonzalo Zarate (28, RA, 16/2/2).
Ètoundi wiegt wohl schwer, also nur 2 von 10 auf die 1.
 
Der Tipp ging auf, die Wette exzellent. Denn selbst in der ersten Halbzeit, als St.Gallen durch einen Elfmeter in Rückstand geriet (berechtigt, aber gegen den Spielverlauf), waren die klar überlegen, mit beispielsweise einem Unterlattentreffer von Scarione, als er das zusätzliche Pech hat, dass ihm der Abpraller nicht wieder auf den Fuß fällt sondern einen Meter an ihm vorbeispringt.
Klar verdienter Sieg, über den man dennoch zwei Dinge erzählen möchte, auch auf Regeln und Individualität der Auslegung, je nach Situation gerichtet, wofür man stets argumentiert (es heißt: man muss  jede Szene einzeln betrachten und es wird schwer, dies in Regeln festzuhalten; sofern man es tut, wird man garantiert auch mit Ungerechtigkeiten zu rechnen haben).
Die eine Szene ist billig, denn es geht nur um einen gegebenen Elfmeter pro St.Gallen. Zunächst einmal: da St.Gallen klar besser war UND YB nur durch einen Elfmeter in Führung lag, hat der Schiri — so er denn wirklich neutral — garantiert die Neigung, das wieder gut zu machen. Selbstverständlich würde kein Schiri dies jemals eingestehen, aber so eng, wie eigentlich fast alle Situationen heutzutage sind, muss man ja in Bruchteilen von Sekunden „intuitiv“ entscheiden. Und diese Intuition wird garantiert von einer gewissen Neigung beeinflusst.
Bei der Elfmeterszene pro St.Gallen ist die Situation so, dass Stürmer und Verteidiger gemeinsam zu einem Ball gehen, der lang gespielt dem Stürmer zugedacht ist. Nun erreicht weder der eine noch der andere den Ball. Also könnte man schlecht davon sprechen, dass hier einer der beiden in Ballbesitz ist. Denn: Ballbesitz wäre ein gewisser Vorteil, der dem den Ball besitzenden kleinere Sonderrechte einräumte. Hier springt der Ball also vorbei, nur weiß das der Verteidiger im Moment seines Tacklings noch nicht. Er ist halt etwas in Panik und geht „sicherheitshalber“ zum Mann, grätscht sogar hinein, bringt ihn zu Fall. Da man nun aber argumentieren könnte, dass der Stürmer den Ball ja gar nicht hatte, wäre es fraglich, ob es dann ein Elfmeter sein müsste. Da wäre es eine Art Gerangel im Strafraum (nicht etwa, dass man hier die Verteidiger in Schutz nehmen möchte, aber doch wäre es so kein klarer Elfer). Der Schiri entscheidet spontan und intuitiv — wie oben etwas näher begründet. Er gibt ihn, und man hat absolut nicht das Gefühl, dass es sich um eine Ungerechtigkeit handelt. So reagieren die YB Spieler auch gar nicht, obwohl sie natürlich leicht lamentieren, was aber absolut gewöhnlich ist.
Rätselhaft nun, warum der Sprecher nicht nur ein klares Urteil fällt, sondern dies zugleich GEGEN die Entscheidung ausfällt. „War es ein Strafstoß? Schauen wir noch einmal genau hin: Nein!“.  Warum darf der Zuschauer nicht mitdenken, mit entscheiden, was er denkt? Das ist ebenfalls deutsches (niedrigstes) Niveau. Vor allem die Folge: nächste Woche gibt es noch weniger Elfer. Hier denken einige Menschen nicht mit…
In der anderen Szene ist es so, dass der Stürmer Ishak von St.Gallen einen Ball im Mittelfeld „erobert“. Der Abwehrspieler tritt auf den Ball und geht zu Boden. Nun fällt einem gleich auf, dass der Abwehrspieler sich doch wohl kaum dabei ernsthaft verletzt haben kann? Dennoch wälzt er sich am Boden, bleibt liegen. Ishak läuft Richtung Tor, schließt ab, der Ball geht daneben. Sofort danach wird er von YB Spielern attackiert, wehrt sich, zwei Spieler sehen Gelb.
Nun die Frage: durfte er weiter spielen? Hätte er den Ball sofort ins Aus spielen müssen, aufgrund der „Verletzung“, von der er zumindest eines nicht sagen kann: das habe ich nicht gesehen, als Begründung für das Weiter spielen (wie man es oftmals wahrnimmt). Hier aber zugleich die Antwort, die alles offen lässt, und doch die einzig richtige ist: der Abwehrspieler würde, egal, ob er sich verletzt hat oder nicht, ohnehin liegen bleiben, als letztes „taktisches Mittel“. Dem Stürmer hinter her gehen? Keine Chance. Was bleibt sonst zu tun? Sicher war das ein peinlicher Fauxpas, der das Verhalten zugleich rechtfertigt: „Ich habe mir bös den Fuß vertreten, Trainer, das war keine Dummheit oder ein Fehler.“ So in etwa ein Versuch, sich vor Trainer und Mannschaftskollegen in Sicherheit zu bringen. Also: je nach Situation, ob sich da tatsächlich jemand verletzt haben könnte oder nicht, wäre es so oder so richtig, zu reagieren. Kurzum: wer will da richten? Es heißt nur wieder einmal: alle bewegen sich ständig an der Grenze des Erlaubten. Und dies ganz sicher eine Folge einer zunehmenden Reglementierung.
 
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FC Sion – FC Basel    0:1 (0:1)
Zuschauer: 9.500    (Schnitt bisher: 10.767)
Nein, man kann sich hier einfach nicht für die Bebbi aussprechen. Am Donnerstag ist Europapokal, das kostet trotz allem Kraft (auch wenn einem bereits bei Reiseantritt bewusst sein dürfte, wie schwierig es werden dürfte, nach einem 1:2 im Hinspiel) und Konzentration, denn man möchte das Wunder sicher möglich machen. Egal aber, wie es ausgeht: es kann für diese Partie nicht von Vorteil sein. In den letzten beiden Partien kam der Motor ohnehin ins Stocken und man konnte weder Thun (beim glücklichen 2:2) noch daheim den FC Luzern bändigen, kassierte dabei fünf Treffer und schaffte nur einen Punkt. Goldgelb sieht es also nicht grad aus derzeit, was die lachende Sonne mit einbezieht.
 
Sion ist sicher eine der am wenigsten gemochten Mannschaften. Mit so hohen Ambitionen gestartet, fiel man weit tiefer, als es zu erwarten war. Noch immer ist jede Menge Klasse im Team, nur traut sich wohl keiner, etwas zu versuchen, weil er fürchten muss, dass ihn der Bannstrahl des allmächtigen und allgegenwärtigen Präsidenten Constantin trifft. Das gilt wohl auch für den Trainer, der, äh, wer ist es heute grad? Egal, kann ja morgen schon ein anderer sein… Dennoch ist man seit fünf Spielen unbesiegt (wobei es auch nur einen Sieg gab). 
 
Nein, man muss sich hier einfach raushalten.
 
Teamnews:
Sion ohne Aislan (25, IV, 12/0/0), Xavier Margairaz (29, RM, 16/5/1), beide schon lange out.
Basel ohne Jacques Zoua (21, MS, 22/1/1).
 
 Ein für heutige Verhältnisse Standard Spielverlauf, der eben das typischste aller Ergebnisse hervorbringt: ein 1:0. Das geht so: die bessere Mannschaft macht das Spiel, bekommt Chancen, läßt möglichst nichts zu hinten, und nutzt irgendwann eine. Danach zieht man sich zurück, der Gegner stellt um (mit Wechseln) auf Offensive, wird viel aktiver, oftmals optisch überlegen, bekommt vielleicht auch zwei, drei Chancen zum Ausgleich, welche durch Konterchancen des Führenden (Favoriten) in etwa aufgewogen werden — und dann gibt es den Schlusspfiff. Exakt so hat es sich hier abgespielt. Das 1:0 fiel in der 44.
Sion hat derzeit auch ein wenig Pech, sieht nicht so schlecht aus, aber doch zeigte Basel natürlich, wer hier die bessere Mannschaft ist.
 
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FC Thun – FC Luzern    1:1 (0:0)
Zuschauer: 5.447    (Schnitt bisher: 5.419)
Der FC Thun ist zwar sicher weiterhin das Team der Stunde, aber wenn ihnen jemand Konkurrenz machen könnte, dann wäre es nur der FC Luzern. Der neue Trainer kehrte, als Besen, hier gut und holte in drei Spielen zwei Siege und ein Remis. Ja, und wenn man nun berücksichtigt, dass der eine der Siege ein 3:0 in Basel war, dann wird erst richtig klar, was sie geleistet haben. Der Abstieg ist kein Thema mehr.
 
Thun aber mit so überragenden, wirklich mitreißenden Leistungen, dass man natürlich niemals hier gegen sie antreten könnte. Sie haben sogar noch etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt — einen Startplatz in Europa, bei 2 Punkten Rückstand auf den FCZ — , und man gönnt es ihnen sogar nach diesen irren Spielen, nur kann man es dennoch nicht als Wetttipp nehmen.
 
Auch hier ein Pass.
 
Teamnews:
Thun ohne Saif Ghezal (31, IV, 23/1/0), Kevin Bigler (20, RV, ohne Einsatz), Mathieu Salamand (22, OM, 20/2/5), schon namhafte Ausfälle hier, und neu hinzugekommene,
Luzern ohne einen Ersatztorwart (schon lange), Tomislav Puljic (30, IV, 28/2/3), Gelbsperre, Dimitar Rangelov (30, MS, 25/1/3),
das hebt sich halbwegs wieder.
 
Das Ergebnis passend zum Tipp und zur Augenblicksform: wer hätte denn nun verlieren sollen? Das Spiel aber insgesamt nicht so gut, vor allem nicht von Seiten des FC Thun. Sie gingen ja aufgrund der letzten Ergebnisse und der Tabelle als recht klarer Favorit ins Duell, waren aber hier nicht überlegen. Die Partie ziemlich ausgeglichen also. Luzern ging in Hälfte 2 sogar in Führung, danach drückte Thun, wie üblich, und 3 Minuten vor Schluss gelang tatsächlich durch ihren Goalgetter Marco Schneuwly das 1:1.
Gerechtes Remis. Luzern hielt die Form, Thun schwächer als zuvor.
 
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