Rückblick 3. Bundesliga 35. Spieltag

in Kürze:

Die komplette, bereits erledigte Arbeit ist verloren gegangen, durch eine Art Absturz. Die Texte waren komplett fertig, ebenso die Tipps. Alles weg. Das komplette Desaster. Nun kann man nur noch in Kürze möglicherweise die wohl überlegten Tipps rekonstruieren, ohne die komplette Erläuterung ein weiteres Mal hinzubekommen. Ein Grund ist die nicht ausreichende Menge der verfügbaren Zeit, der andere der, dass es ein ziemlich tiefer Frust ist, mit dem man sich erst einmal arrangieren muss.
 
Grundsätzlich aber war hier vor allem erörtert worden, dass es gegen Ende der Saison viele Paarungen der Kategorie „muss gewinnen“ gegen „braucht nicht“ gibt, in welchen der Markt meist eine recht deutliche Neigung zugunsten des Teams, welches „muss“ aufweist. Die Kurse sind davon so gedrückt, dass man in den seltensten Fällen auf DIESE Seite aufspringen möchte. Wenn also, geht es ab und zu wohl überlegt dagegen.
 
Ach, Teamnews und Entfernungsangaben müssen für heute aus den genannten Gründen ebenfalls entfallen. Möglich jedoch, dass man dadurch den einen oder anderen Vorschlag noch einheitenmäßig nach unten anpasst.
 
+3 auf Darmstadt, total verdient, -2 auf Halle, mit Pech, -2 auf Unterhaching, verdient verloren, -3 auf Münster, grenzwertig, mit reichlich Pech -5 auf Babelsberg. Minus, Minus, Minus, überall, in der Summe -9. Worauf soll man aufbauen, wie soll man sich selbst aufbauen? Die Einschätzungen waren nicht gar so schlecht, wie man hier dreist vertritt. Nur was nützt das, wenn die Spiele nicht kommen? Wäre es denn besser, die Falschen zu haben und dann mit Glück zu gewinnen? Kurzfristig irgendwie schon, nur steht zu befürchten, dass, wenn man die Falschen nimmt, sich das irgendwann rächt. Na, es bleibt extrem mühsam.
 
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Karlsruher SC – FC Chemnitz       4:1 (2:0)
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Zuschauer : 15.396   (Schnitt bisher: 11.185   ; Vorsaison: Absteiger)
Die Markteinschätzung ist hier klar: der KSC muss, Chemnitz braucht nichts. Die Kurse sind zu klein auf den KSC, gegen sie spielt man einfach nicht. Also wird es ein Pass.
 
Teamnews:
der KSC ohne Sebastian Schiek (23, RV, 12/0/1), 
Chemnitz ohne Anton Fink (25, MS, 33/18/10), ihren wichtigsten Mann, mit Rotsperre.
 
Hier auch alles nach Erwarten. Der KSC wollte Wiedergutmachung für die letzte Niederlage, der KSC ging voll konzentriert heran, und zeigte, was sie zur Nummer  machte. Von Anfang an druckvolles Spiel, mit etlichen Chancen, von denen bald welche genutzt wurden. Über Chemnitz muss man nichts weiter sagen. Verständlich und eigentlich schön, wenn man nicht etwa eine Unterlegenheit versucht, mit Unfairness zu kompensieren. Oftmals heißt es dann „fehlender Einsatz“, in Wahrheit ist es einfach Fairplay, und dies wäre doch eigentlich selbstverständlich?
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Kickers Offenbach – SV Darmstadt 98      0:2 (0:1)
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Zuschauer : 9.433   (Schnitt bisher: 6.370  ; Vorsaison: 6.766 )
Hier ist das Derby, welches in der Hinrunde klar für den hier Tippenden verloren ging, indem man Offenbach vertraute, sie aber verloren. Im Rückspiel nun sieht es so aus, dass Darmstadt in höchster Not ist, Offenbach nicht ganz so arg, Offenbach konnte einen nicht überzeugen im letzten Spiel, Darmstadt war meist ganz gut, das Derby kommt hinzu, also 3 von 10 auf X oder 2.
 
Teamnews:
Offenbach ohne Markus Husterer (29, IV, 19/3/2), Christopher Lamprecht (28, RV, ohne Einsatz), Sead Mehic (38, DM, 23/2/1), Theo Vogelsang (23, OM, 5/0/0), Kai Hesse (27, MS, 3/0/0),
Darmstadt hat keine Ausfälle. 
 
Vorab muss erwähnt werden, dass die Offenbacher von ziemlichen Finanznöten geplagt sind. Es droht, ähnlich wie bei Alemannia Aachen, die Insolvenz. Möglich, dass dies auch bei den Spielern Wirkung zeigt.
Es war ein Derby, aber ein ziemlich einseitiges. Die Zuschauer waren da, aber Offenbach gelang es nicht, die Fans hinter sich zu bringen, wie es Trainer Rico Schmitt gut auf den Punkt brachte. Darmstadt mit klar mehr Möglichkeiten und einem verdienten Sieg, der laut Trainer Schuster nur diesen Makel hatte: zu knapp ausgefallen. So sieht es ziemlich düster aus um Offenbach, denn, durch den Punktabzug bleibt man bei 37 Punkten stehen und ein Heimspiel ist weg, ohne Leistung und ohne Moral. Es könnte also urplötzlich sie betreffen — falls sie es nicht bereits von der Pleite sind. Für die Lizenz müssen nämlich minimal 2 Mio Euro gesichert sein, und dies bei all dem anderen Druck der Gläubiger. Es könnten also, in jeder Hinsicht, genau hier die Lichter ausgehen.
Darmstadt mit sehr guter Leistung und guter Rettungschance, mit zwar nur 34 Punkten, aber dem Aufwind und einem Auswärtserfolg, zudem die Abstiegsränge zunächst verlassen.
 
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Alemannia Aachen – 1.FC Heidenheim     1:2 (0:0)
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Zuschauer : 7.236   (Schnitt bisher: 11.659  ; Vorsaison: Absteiger )
Aachen wieder mit einer ordentlichen Leistung, kassiert aber immer mehr Tore als sie erzielen (2:3 diesmal). Sie achten nicht mehr auf die Defensive, die Insolvenz droht, noch vor Saisonende, also entfällt hier ohnehin ein Tipp. Natürlich deutet alles auf einen Heidenheim Sieg hin.
 
Teamnews:
Aachen ohne Michael Melka (34, TW, 9/0/0), Tom Stehle (32, IV, 10/0/0), Aimen Demai (30, DM, 2/0/0), Florian Müller (26, RM, 14/2/0),
Heidenheim ohne Andreas Spann (28, MS, ohne Einsatz), Patrick Meyer (25, MS, 9/2/1).
 
Es gab den Sieg, und es traf sozusagen alles ein. Aachen war auch erneut gut im Spiel, hatte eigene Chancen, eigentlich genügend, um auch etwas zu holen, aber doch war Heidenheim vielleicht diesen Tick besser. Man kann dennoch nur den Hut ziehen vor dieser Aachener Mannschaft.
Auf der einen Seite gab es eine Chance für einen Elfer, wurde nicht gegeben (für Aachen), auf der anderen gab es den für Heidenheim, dazu gab es Rot. Das war ziemlich hart für Aachen. Dennoch kamen sie mit 10 Mann zum Anschluss. Alle Achtung also, helfen wird es natürlich nicht, in etwa wie beim FC Lustenau in Österreich 2.
 
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Arminia Bielefeld – Hallescher FC      2:1 (1:0)
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Zuschauer : 14.439   (Schnitt bisher: 9.431  ; Vorsaison: 8.930)
Bielefelds Leistung beim 0:3 in Heidenheim war nicht zu beurteilen, da man die meiste Zeit mit 9 gegen 11 spielte. Halle war sehr gut, verlor aber gegen Osnabrück. Halle ist noch nicht aus allem raus, bei 39 Punkten gegenüber Dortmund mit 32 auf dem ersten Abstiegsplatz (ein Spiel in der Hand für Dortmund dazu). Sie werden sich nicht hängen lassen. Bedeutet aber nicht, dass man sich hinter diesen oder jenen stellt. Einach ein Pass.
 
Teamnews:
Bielefeld ohne Dennis Riemer (25, RV, 11/0/0), Marc Lorenz (24, LM, 11/0/3), mit Rotsperre, sowie dem wichtigsten Mann Fabian Klos (25, MS, 32/20/7).
Halle hat keine Ausfälle.
 
Da Klos fehlt und Halle sich ganz sicher nicht hängen lassen wird und der Kurs extrem gedrückt ist auf die 1, entscheidet man hier kurzerhand, dass Halle etwas holt. 2 von 10 auf X oder 2.
 
Ein sehr gutes Spiel, vor einer zweitligareifen Kulisse. Halle dauerhaft gut im Spiel, aber wie sehr Tore den Spielverlauf bestimmen erkennt man kaum je besser als in diesem Spiel: Bielefeld mit einem perfekt gespielten Konterangriff in der 5. Minute zum 1:0. Danach Halle mit mehr Spielanteilen und ab und an einer Torchance, Bielefeld aber ständig „on the break“, immer gefährlich beim Konter. Bei einem gab es einen Strafstoß — total berechtigt –, den der Keeper pariert. Halle tat alles, spielte sehr gut,  machte mehr und mehr Druck, und tatsächlich gelang in der 76. der völlig verdiente Ausgleich!
Nur Thema Tore und Spielverlauf: nach dem 1:1 hatten die Gastgeber ein Tor nötig, ein Sieg Pflicht zum Erhalt der Aufstiegschancen, während der Gast logischerweise — auch eingedenk des betriebenen Aufwands — nun zufrieden ist. Urplötzlich wieder Bielefeld mit viel Druck und Zug zum Tor, erarbeitete sich einige sehr gute Gelegenheiten. Die letzte wurde „genutzt“, allerdings brennt es zwar lichterloh, aber den Ball über die Linie bugsiert ein Verteidiger mit einem panischen, unkontrollierten Kopfball. Wenn er nicht zum Ball geht, bleibt es beim 1:1, verständlich andererseits, dass man etwas tun möchte, zumal der Strafraum vollgestellt war.
So hat Halle ein weiteres Mal viel Pech gehabt, wobei man andererseits eben gut sieht, dass Bielefeld noch einmal zulegen konnte, als das Spiel nicht nach ihren Wünschen stand. Dennoch: Halle eine ganz starke Mannschaft, die man demnächst gerne nehmen würde. Bielefeld ohne Klos nicht ganz so stark.
 
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Wacker Burghausen – SpVgg Unterhaching      3:1 (2:0)
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Zuschauer : 2.400   (Schnitt bisher: 2.421  ; Vorsaison: 2.822)
Eine total unattraktive Paarung. Dennoch eine Möglichkeit, sich zu verwickeln. Aufgrund der nicht schlechten Leistungen von Unterhaching zuletzt, mit wenig Ertrag, lief es auf 2 von 10 auf X oder 2 hinaus. Eine gewisse Form eines Derbies ist es auch.
 
Teamnews:
Burghausen nur ohne  Youssef Mokhtari (34, OM, 24/4/7),
Unterhaching ohne Stefan Riederer (27, TW, 22/0/0), Roland Sternisko (25, DM, ohne Einsatz), Quirin Moll (22, DM, 16/1/0), mit Gelbsperre.
 
Es war ein gutes, flottes Spiel, von Einsatz und Leidenschaft her ein Derby, und ebenso von der Stimmung auf den Rängen. Das Spiel sah auch einen verdienten Sieger, so dass man mal wieder in jeder Hinsicht daneben lag.
In Hälfte 1 Burghausen klar am Drücker mit echter Spielfreude und ein paar guten Chancen. Unterhaching dagegen kaum im Spiel. Das 2:0 eine verdiente Führung. Als Unterhaching nach der Pause der Anschluss glückte, waren sie eine zeitlang am Ausgleich dran, mit einem Pfostentreffer unter Anderem. Da hätte es also kippen können, wäre dennoch nicht verdient gewesen. In der 82. bei einem Konter dann die Entscheidung.
Man kann über keine Mannschaft etwas Schlechtes sagen, wie man es vielleicht ab und an tat. Burghausen konnte aber noch viel mehr gefallen.
 
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Borussia Dortmund II – SV Wehen/Wiesbaden     1:2 (1:2)
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Zuschauer : 1.009   (Schnitt bisher: 2.084  ; Vorsaison: Aufsteiger)
Dortmund muss, Wehen ist gerettet. Macht das Spiel uninteressant. Dennoch an dieser Stelle die Auffassung vertreten, dass Wehen ganz normal spielen wird (und nicht abschwenkt). Dortmund ist dennoch, aufgrund der anerkannten Lage, ein Sieg zuzutrauen, keine Frage. Aber niemals, dass man sie wetten könnte.
 
Teamnews:
Dortmund II ohne Krem Demirbay (19, ZM, 23/2/1),
Wehen ohne Thorsten Barg (26, IV, 2/0/0), Michael Wiemann (26, IV, 32/0/2), Gelbsperre, Robert Müller (26, DM, 31/2/1), Gelbsperre, Martin Röser (22, RM, 3/0/0).
 
Wie angekündigt ließ sich Wehen nicht hängen. Die Borussia mit viel Druck und dem frühen 1:0 (9.), Wehen mit dem prompten Ausgleich (11.) und der Führung in der 25. durch den hier oftmals gelobten Janjic. Danach die Borussia durchgehend am Drücker mit etlichen guten Gelegenheiten, aber es bleib beim Gästesieg.
Natürlich wird es nun extrem eng für die Borussia. Man steht auf dem vorletzten Platz, bei 32. Punkten. Und doch hat diese Leistung gezeigt, zu was sie fähig sind (und dies nicht erstmals). Das Glück ist halt nicht auf ihrer Seite im Moment, aber noch hat man ja zwei Spiele weniger als die direkte Konkurrenz, wobei auch das vor ihnen platzierte Babelsberg ein Spiel weniger hat als der Rest. Dortmund hat dennoch gute Chancen, es zu schaffen. Wehen bereits auf 7, und „thats much more like it“, auch wenn der Sieg hier glücklich war.
 
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Rot Weiß Erfurt – Preußen Münster      1:1 (1:1)
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Zuschauer : 4.361   (Schnitt bisher: 4.756  ; Vorsaison: 5.930)
Hier gab es ebenfalls einen Ansatzpunkt: Erfurt zwar klar verbessert, mit Kapitän Pfingsten-Reddig in Hochform, und Morabit wieder in Normalform, aber doch hat Münster einen total überzeugen können, zudem ist es für sie dringend nötig, zu siegen, während Erfurt es nicht ganz so nötig hat, bei ebenfalls 39 Punkten. Es lief auf einen Tipp auf Münster hinaus. Sagen wir 3 von 10 auf die 2.
 
Teamnews:
Erfurt ohne Manuel Salz (27, TW, ohne Einsatz), Morden Nielsen (23, MS, 6/1/1),
Münster hat keine Ausfälle. 
 
Tja, auch mit dem Tipp klappte es nicht. Man kann ihn aber nicht wirklich schlecht reden. Klar war, wer hier den Sieg wollte, und wer die bessere Mannschaft stellte, selbst wenn es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel war. Münster wollte den Sieg, Münster drückte gegen Ende — und ließ so natürlich hier oder da eine Konterchance zu. Erfurt vollkommen gesund derzeit, mit den angekündigten Akteuren Pfingsten-Reddig und Morabit in guter Verfassung, erarbeitete sich den Punkt. Ein wenig ernüchternd vielleicht die Zuschauerzahl, denn immerhin ist nun Frühling (es regnete aber in Erfurt an dem Nachmittag), es geht gegen den Abstieg, die Gäste brachten 800 Zuschauer mit, die Gäste stellen ein Spitzenteam — und doch kommt eine Zahl unter Schnitt heraus? Sind die Zuschauer doch so unzufrieden mit Leistungen/Tabellenstand? Eigentlich unerwartet, zumal ja die Leistungen in den letzten Spielen immer ordentlich waren?!
Münster bemühte sich um Spielkontrolle, um Dominanz, und konnte sie in Phasen erzeugen. Erfurt aber immer gefährlich, mit guter Einstellung und viel Kampfgeist, aber auch spielerischer Klasse dagegen. Gute Wette oder nicht? Schwere Frage…
 
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VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II      2:0 (1:0)
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Zuschauer :  9.200  (Schnitt bisher: 10.518  ; Vorsaison: 8.719)
Ein automatisches Pass. Die Youngster spielen eh, wie sie wollen, sie brauchen nun wirklich nichts mehr, Osnabrück aber dringend. Der Markt erkennt das selbstverständlich, also nix tun.
 
Teamnews:
Osnabrück ohne Martin Hudec (31, IV, 14/1/0), Niels Hansen (29, DM, ohne Einsatz), 
Stuttgart II ohne Dominik Gallert (19, RV, ohne Einsatz).
 
Die erste halbe Stunde verlief ausgeglichen, dann ging es im Minutentakt auf das Stuttgarter Tor. Die 5. Chance wird endlich genutzt. Klar verdiente Führung ohnehin. Nach der Pause ging es weiter so. Nur Osnabrück, 2:0 zu wenig, aber klar ist man zufrieden dort. Gewonnen ohne viel zuzulassen, das ist immer ok.
Gute Leistung von Osnabrück, allerdings wurde man vom Gegner nicht gefordert.
 
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1.FC Saarbrücken – Hansa Rostock     1:1 (0:0)
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Zuschauer : 4.609   (Schnitt bisher: 4.036  ; Vorsaison: 4.878)
Rostock hat einen nur und immer wieder fast maximal enttäuschen können. Die wohl ausreichenden Punkten haben sie dennoch eingefahren — nun 40 — und Dortmund II mit 11 gegen 10 ab Minute 4 auch mit 2:0 besiegt, ohne auch nur ansatzweise zu überzeugen. Saarbrücken gewinnt und gewinnt, spielt aber auch nicht überragend, und braucht ebenfalls längst nichts mehr. Auch hier ein klares Pass.
 
Teamnews:
Saarbrücken ohne Tim Knipping (20, IV, 13/0/0), Tim Kruse (30, DM, 22/2/2), Ufuk Özbek (20, ZM, 15/2/0), Kiyan Soltanpour (23, MS, 10/0/0), Markus Hayer (27, MS, 13/1/1),
Rostock ohne Stephan Gusche (23, IV, 8/0/0), Sebastian Pelzer (32, LV, 26/0/0), Mohammed Lartey (26, OM, 1/0/0).
 
Auch hier 800 mitgereiste Fans aus Rostock. Dolle Unterstützung im hohen Norden, nach durchgehend mäßigen Auftritten als Absteiger, wo man doch eigentlich viel höhere Ambitionen als den Klassenerhalt hätte? Auch hier spielten sie nicht gut, die ganz erste Hälfte nur Saarbrücken mit Chancen, wenn auch nicht vielen und auch nicht großen. In Hälfte 2 ging Saarbrücken in der 51. Minute verdient in Führung.  Danach die Riesenchance zum 2:0, Pfosten. Noch immer erst eine echte Chance für Rostock. Klar, dass Rostock nun etwas versuchen musste. Ein wenig kamen sie auf, während Saarbrücken das Übliche tat: hinten dicht halten und auf Konter lauern. Diese gab es, das 2:0 war gut möglich. Und doch erzielte Rostock den Ausgleich (71.), ohne, dass er sich groß aufgedrängt hätte. Danach versuchte es Saarbrücken noch einmal.
Kein gutes Spiel insgesamt, Saarbrücken die bessere Mannschaft, glücklicher Punkt für die Gäste, aber auch nicht völlig absurd.
 
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Stuttgarter Kickers – SV Babelsberg 03      2:1 (0:0)
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Zuschauer :  3.600  (Schnitt bisher: 3.809  ; Vorsaison: Aufsteiger)
Hier gab es eine gute Chance, etwas zu tun: Babelsberg hat einen wirklich erstmals wieder beeindrucken können beim 1:1 gegen Erfurt. Physisch sind sie sehr stark (das war schon zu Beginn der Saison erwähnt worden) und bei den Standards sind sie brandgefährlich, und dies ist ein überragend wichtiger Teil des Spiels geworden. StuKi hat so ziemlich alles falsch gemacht (Guido Buchwald) und kann einem gar nicht gefallen, auch nicht beim 4:1 in Burghausen, auf welches sie wohl ihre Hoffnungen legen. Sie waren in Hälfte 1 nicht auf den Platz und hätten schon längst verloren haben können.
 
Babelsberg holt hier etwas. 5 von 10 auf X oder 2.
 
Teamnews:
StuKi ohne Julian Leist (25, IV, 33/3/0), wichtig, Royal Dominique Fennell (23, OV, 12/2/0), Thorben Stadler (23, LV, 15/0/0), 
Babelsberg keine Ausfälle.
Das spricht noch mehr für Babelsberg. Also 7 von 10 auf X oder 2. 
 
7 Einheiten weg, ok, aber wie?
Babelsberg war die bessere Mannschaft, fast durchgehend. Sie verpassten ein paar exzellente Möglichkeiten in Hälfte 1 (einmal davon Pfosten), gingen aber dafür nach der Pause endlich in Führung. Nur kam direkt danach fast der erste gefährliche Angriff von StuKi, als ein Mann den Ball durchs Mittelfeld treibt, bis er die Chance für einen Abschluss sieht, hämmert drauf, und das Ding ist drin. Das 1:1. Danach war Babelsberg erkennbar verunsichert, während StuKi seine Chance witterte. Trotz dann verteilten Spiels kam es in der 88. zu einer Verzweiflungsaktion im eigenen Strafraum, als ein Babelsberger einen zur Flanke ansetzenden Stuttgarter in Panik umsenste. Der Elfmeter war berechtigt, es gab das 2:1.
In der Summe niemals verdient und die Einschätzung auf den Punkt. Bessere Wetten gibt es kaum — verloren hat man sie trotzdem.
 
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