Vorschau 3. Bundesliga 32. Spieltag

in Kürze:

Ein paar interessante Paarungen gibt es doch an diesem Wochenende. Noch sind hier wenige Entscheidungen gefallen, wobei es im Mittelfeld schon ein paar Teams gibt, die weder nach oben noch nach unten schauen können/müssen. 
 
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SV Darmstadt 98 – Alemannia Aachen    (Entfernung: 268 km)
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Alemannia beteiligt: ab jetzt doch wieder nur Pass bitte. So gut sie vielleicht ab und an gespielt haben: sie punkten einfach nicht mehr und büßen sicher die letzten Fetzen an Selbstwertgefühl ein. Darmstadt hingegen hat so durchgehend gut gespielt und gepunktet, vier Spiele kein Gegentor mehr bekommen, dass man ihnen jedenfalls auch hier einen Sieg zutrauen sollte.
Teamnews: 
Darmstadt ohne Ausfälle,
Aachen ohne 5, die aber alle zuvor schon out waren.
 
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SV Babelsberg 03 – Kickers Offenbach    (Entfernung: 531 km)
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Nur nach dem Gefühl gefragt, holt Offenbach auch hier etwas. Babelsberg hat einfach keinen Nutzen gezogen aus den Winterneuzugängen und fast gar nichts mehr eingefahren, währen Offenbach schon hier und Zeugnis einer berechtigten höheren Einstufung abgelegt.
Wenn also nur die 2, aber nicht als Tipp geeignet. Hauptgrund der: gegen Dauerverlierer bekommt man keine Kurse.
Teamnews: 
Babelsberg ohne Ausfälle,
Offenbach ohne Christopher Lamprecht (27, RV, ohne Einsatz), Sead Mehic (37, DM, 23/2/1)
 
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FC Chemnitz – Borussia Dortmund II    (Entfernung: 484 km)
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Dortmund wusste durchaus zu gefallen in letzter Zeit und hat gezeigt, dass man die Klasse wirklich halten möchte. In dieser Verfassung sind sie auf keinen Fall schlechter als etliche ihrer Konkurrenten, wobei man sich dann die Frage stellen müsste, wer eigentlich ins Gras beißen soll, wenn alle gleichermaßen gut sind und punkten? Nach der alten Regel, wer mehr Spiele verliert als er nicht verliert kommen derzeit nur (außer Aachen, die aber exakt 15 Mal verloren und 15 Mal nicht verloren haben) Stuttgarter Kickers (7–7–16, nacht ein 14:16 Verhältnis), und Babelsberg (7–6–15, macht 13:15) in Frage. Der Rest hat, meist deutlich, ein positives Verhältnis. So auch die Borussia mit ihren 5–10–12, also 15:12, und das als Schlusslicht! So möge man dies als Tipp für die Abstiegsränge auffassen: Babelsberg und StuKi.
Chemnitz hat in Aachen nicht nur, wie so häufig, etliche gute Chancen bekommen, sondern diesmal auch serienweise welche genutzt. Möglich, dass in Aachen ein Mangel an Gegenwehr dies begünstigte, möglich aber auch, dass es nur Gevatter Zufall war. Man spielt also Fußball und man spielt gerne Fußball. Nur: ohne den letzten Ehrgeiz sollte man ohnehin sehr vorsichtig sein mit der Wahl einer Wette. Worum würden sie spielen? Sicher, für die Fans, für die eigene Zukunft, für eine gute Stimmung und Bilanz. Mehr ist aber nicht rauszuholen.
Da man unter keinen Umständen gegen Chemnitz antreten würde, zugleich sie aber unter den gegebenen (aber jetzt dauerhaften) Umständen auch nicht nehmen könnte, noch weniger gegen eine starke Borussia, kommt es unvermeidlich zu einem sonnenklaren Pass.
Teamnews: 
Chemnitz muss auf niemanden verzichten,
Dortmund auf Günter Koray (18, IV, 16/0/0) 
 
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Hallescher FC – Wacker Burghausen    (Entfernung: 483 km)
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Halles Rückrundenerfolgsserie wurde ja unter der Woche gebrochen beim 0:2 in Wehen, Burghausen hat zwei mühevolle und zugleich müde 0:0s eingefahren, beide daheim, davor ein 2:0 gegen Aachen — somit ist man drei Mal in Folge gegentorlos. Dies hat aber den großen Vorteil (beides zusammen), gepaart sogar noch mit der Tatsache, dass Burghausen in der Tabelle vorne liegt, dass Burghausen etwas zugetraut wird vom Markt. Dies wäre in gewisser Weise ein idealer Indikator für eine Wette.
Dagegen spricht aber eindeutig, dass es quasi um nichts geht. Halle 10 Punkte vor den Abstiegsrängen,  Burghausen 13, da sorgt man sich derzeit nicht. Da aber andererseits die Chance besteht, den Gegner IM HEIMSPIEL einzuholen und da man ohnehin von der Charakterhaftigkeit von Halle überzeugt ist, von jener Burghausens aber ausgesprochen wenig, so kommt hier doch heraus:
5/10 auf den Sieg von Halle.
Teamnews: 
Halle ohne Pierre Becken (25, IV, 9/0/0), 
Burghausen ohne Youssef Mokhtari (34, OM, 24/4/7)
 
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1. FC Heidenheim – VfB Stuttgart II    (Entfernung: 87 km)
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Die Stuttgarter Youngster unter der Woche nach langer Zeit mal wieder mit einem Sieg beim 1:0 gegen Erfurt.  Heidenheim hat Burghausen davor mit 2:1 besiegt, durfte aber am Wochenende in Halle gar nicht spielen. Da man eigentlich immer gerne Heidenheim hätte, und Stuttgart eh um nichts spielt, das Derby aber wieder etwas dagegen spricht, kann man, wenn überhaupt nur mit einer kleinen Wettempfehlung auf die 1 aufwarten.
DIe Tabelle aber zeigt, wie wichtig es wäre, hier einen Sieg einzuholen: man ist 4 beziehungsweise 5 Punkte zurück gegenüber Platz 2 und 3, hat aber den beiden gegenüber noch ein Spiel mehr in der Hand, die Lücke ist also, abhängig vom Restprogramm, beinahe noch aus eigener Kraft zu schließen — wobei dazwischen auch noch Münster lauert. Heidenheim wäre aber der persönliche Favorit.
So hat man sich denn doch so weit in Stimmung gebracht, hier einen 3 von 10 auf die 1 zu empfehlen. Derbytendenz bei Youngstern unerheblich, und das unbedingt Siegen wollen gegenüber einer Wundertüte geben den Ausschlag.
Teamnews: 
Heidenheim ohne Andreas Spann (28, MS, ohne Einsatz),
Stuttgart ohne Dominik Gallert (19, RV, ohne Einsatz), Marco Rapp (21, DM, ohne Einsatz), Timo Cecen (18, OM, 9/0/0)
 
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Preußen Münster – 1. FC Saarbrücken    (Entfernung: 405 km)
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Wie bei vielen anderen Abstiegskandidaten: in der derzeitigen Verfassung ist auch Saarbrücken vom Rest des Feldes an Qualität kaum zu unterscheiden. Man hat es angenommen und ernst genommen — und tüchtig gepunktet. Ein Vorsprung von 10 Punkten (wie bei Halle) ist allerdings nun schon so verführerisch groß, dass man sich durchaus mal wieder eine etwas weniger engagiert Leistung vorstellen könnte.
Da Münster in einer ganz ähnlichen Lage wie Heidenheim ist, nur noch in einer etwas günstigeren (da nämlich zwei Punkte mehr auf dem Konto), zugleich die Heimspiele meist mit viel Leidenschaft angegangen wurden, vor einem meist recht begeisterungsfähigen Publikum, könnte man sich hier einen Heimsieg sehr gut vorstellen (kein Wunder, bei einer Heimbilanz von 10–5–0). 15:10 ist eh eine 1.50er Quote, bei welcher man, falls man sie denn im Schnitt bekommen hätte, bereits pari herausgekommen wäre, und möglich, dass Saarbrücken etwas weniger Engagement an den Tag legt, was in der Summe bedeutet: falls man denn am Markt eine Quote von über 1.50 erzielen könnte, wäre für den Heimsieg zu votieren. Wie es aussieht, kann man diesen Kurs erzielen, insofern auch hier vorsichtige (aus Respekt vor Saarbrückens Leistungen zuletzt) 3/10 auf die 1.
Teamnews: 
Münster hat alle Mann an Bord,
Saarbrücken ohne Kevin Maek (24, DM, 24/1/0), Tim Kruse (30, DM, 22/2/2), Ufuk Özbek (20, ZM, 15/2/0), und Sven Sökler (28, OM, 31/3/14)
 
Die Teamnews sprechen noch deutlicher für Münster.
 
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Hansa Rostock – Arminia Bielefeld    (Entfernung: 426 km)
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Das reine Empfinden sagt hier, dass eigentlich bei beiden Teams die Krisen auf Hochtouren laufen. Bielefeld dürfte sich in der Verfassung von zuletzt beim 0:0 gegen Darmstadt, als die für eine Einschätzung wirklich viel wichtiger gegenüber den tumben Sprechern erachteten Zuschauer bereits ihr Team mit Pfiffen bedachten, als erster aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten verabschieden.
Rostock hingegen hat eine eigentlich ganz gute Partie in Osnabrück zwar erneut mit 2:3 aus der Hand gegeben, aber doch schimmert immer wieder einige Klasse durch. Zugleich lassen die Fans ihr Team noch immer nicht im Stich, was umgekehrt zu Bielefeld ein guter Indikator ist.
So käme lediglich eine Empfehlung auf 1/X in Frage. Damit hier etwas steht: 1 von 10 darauf.
Teamnews: 
Rostock ohne Stephan Gusche (23, IV, 8/0/0), Lartey und Jordavov, alle drei aber schon länger draußen.
Bielefeld ohne Dennis Riemer, der schon länger fehlt.
 
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Stuttgarter Kickers – Rot Weiß Erfurt    (Entfernung: 341 km)
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Erfurt sollte doch unbedingt das bessere Team sein. StuKi, wie weiter oben „errechnet“, einer der Absteiger. Natürlich eine riesige Enttäuschung, dass Erfurt unter der Woche von Stuttgart II nichts mitnehmen konnte, aber vermutlich werden sie gleich dort bleiben und sich intensiv vorbereiten und akklimatisieren, wobei die Reise ja gar nicht einmal so gigantisch weit ist. Scherz beiseite aber: Erfurt sollte in der Lage sein, in diesem wichtigen Spiel etwas mitzunehmen. Es ist ein „do-or-die“ Spiel, für beide, denn immerhin ist Erfurt ja in „touching distance“ mit nur einem Punkt mehr (bei zwei Spielen weniger allerdings). Dennoch: das Spiel zu wichtig für Erfurt, hier holen sie etwas.
5 von 10 auf X/2.
Teamnews: 
StuKi auch nur ohne den Langzeitverletzten Fennell,
Erfurt ohne zwei Torhüter, aber Ersatzmann Klein hielt im ersten Spiel die 0, im zweiten bekam er 1 Tor, der Rest ist fit.
 
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SpVgg Unterhaching – Karlsruher SC    (Entfernung: 303 km)
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Nicht mehr nachfragen: wenn der KSC spielt, immer auf den Sieg gehen, so lange der Aufstieg nicht fixiert ist. Dabei dürfte der Gegner gerade für diese Partie mal wieder ein ordentliches Engagement an den Tag legen — eben weil man gegen den Leader spielt. Das muss sich aber nicht unbedingt nachteilig auswirken, da es nämlich viel eher bedeutet, dass man sich zwar engagiert, aber nicht in der Abwehr sondern eher versucht, vorne etwas zu erreichen, also mitzuspielen. Was sollte denn eine Abwehrschlacht im eigenen Stadion? Auf Ergebnis spielen? Nein, das tut man nicht.
Hier bedeutet es: 8 von 10 auf die 2.
Teamnews: 
Unterhaching ohne 3 Spieler, die aber alle schon länger out sind und bleiben (Riederer, Sternisko, Bichler),
der KSC ohne Sebastian Schiek (23, RV, 12/0/1).
 
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SV Wehen/Wiesbaden – VfL Osnabrück    (Entfernung: 352 km)
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Wehen ist angekommen, sozusagen dort, wo man sie hinphantasiert hat, nämlich in der virtuellen oberen Tabellenhälfte. Sie haben nun 7 Siege gegenüber 6 Niederlagen. Wer auch immer die Dreipunkteregel ersonnen hat und was er sich dabei dachte: aus Schachspielersicht ist das eine +1 Bilanz, die einen für weiter vorne berechtigt. Zugleich hat man mit dem Sieg unter der Woche sämtliche Zweifel in puncto Abstieg aus der Welt geschaffen. 39 Punkte sind einfach zu viel, da können gar nicht mehr alle Teams von hinten hinkommen, denn dazu müssten ja alle aus 8 bis 10 Spielen mehr als einen pro Spiel erzielen, und die dazwischen ebenfalls ordentlich punkten.
Osnabrück hat eine riesige Willensleistung vollbracht beim 3:2 gegen Rostock, als man das 0:2 drehte. Die Fans sind eh hinter der Mannschaft, und auch Trainer Pelle Wollitz ist natürlich eine Type, die einen einfach mitreißen muss.
Da man Wehen immer die Treue gehalten hat, könnte man ihnen nun kaum in den Rücken fallen, sie aber zugleich unter den Umständen und gegen diesen Gegner niemals nehmen könnte, bleibt nur ein Pass.
Teamnews: 
Wehen muss weiterhin nur auf Martin Röser (22, RM, 3/0/0) verzichten,
Osnabrück auf Martin Hudec (30, IV, 14/1/0), sowie Emil Jula (33, MS, 4/2/2), den Doppeltorschützen vom 3:2 gegen Rostock. 
 
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