Rückblick 3. Bundesliga 31. Spieltag

in Kürze:

Nichts Besonderes zu vermelden. Allmählich gewöhnt man sicher vermutlich sogar auf Spielerseite an die anhaltenden winterlichen Bedingungen?! Trotz aller Frühlingsansätze dieser Tage: zum Wochenende soll es wohl wieder schneien. Demnach also: business as usual.
 
Miserabel der Tipp bei Aachen, aber hoffentlich schmerzfrei ausgegangen (da nicht im Wettangebot?!), Münster ebenso miserabel und 5 Einheiten den Bach runter, der KSC holt 6 units rein, sogar im Handicap, Saarbrücken gewinnt, macht plus 3, und da bei Wehen offen gelassen wurde, ob 3 Einheiten auf die 2 oder 6 auf X/2 sollte man das Spiel als neutral werten. Macht in der Summe also -5 +6 +3 = +4. Das geht natürlich, aber doch war das Gefühl rundherum nicht besonders gut.

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Alemannia Aachen – FC Chemnitz   1:5 (0:1)
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Zuschauer: 8.749   (Schnitt bisher: 12.298;  Vorsaison: 2. Liga)
Die Alemannia erneut mit einer guten, aber unbelohnten Leistung beim 0:2 in Burghausen. Macht 4 Niederlagen in Serie, von denen man kaum je die schlechtere Mannschaft war. Also: Zweifel an einem Auftreten mit mangelndem Engagement sind ohnehin unangemessen, Zweifel an der Leistungsfähigkeit des so arg dezimierten Kaders aber gleichermaßen. Sie spielen kein bisschen schlechter als der Ligaschnitt.
 
Chemnitz hat das „Spitzenspiel“ gegen Bielefeld 0:1 verloren und sie haben es zurecht verloren. Damit wären auch die letzten aller Träume zu Grabe getragen, Anschluss nach ganz oben finden zu können. Sicher ist Chemnitz eine sehr gute Mannschaft, diese Behauptung ändert man nicht ab, aber doch ist anzunehmen, dass sie in diesem Spiel nicht unter allen Umständen alles aus sich herausholen werden. Sie werden sogar überrascht sein von der Einstellung — auf dem Platz und auf den Rängen, die sicher trotz allem wieder recht gut gefüllt sein dürften.
 
Eigentlich wäre es eine ideale Chance zum Geld verdienen. Heimsieg oder 1/X, ganz nach Belieben, falls sich irgendwo ein Anbieter findet?!
 
Teamnews:
Aachen weiterhin ohne Stammtorwart Melka. Weiterhin fehlen Mario Erb (22, IV, 15/0/0), Tom Stehle (32, IV, 10/0/0), Aiden Demai (30, DM, 2/0/0), Florian Müller (26, RM, 14/2/0), Sascha Rösler (35, HS, 7/1/1)
Chemnitz hat alle Mann an Bord.
 
Die größte Hoffnung die: die Buchmacher waren vernünftig genug und haben das Spiel nicht angeboten, so dass des Lesers Budget nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Glatter Irrtum rundheraus in dieser Partie. Die Zuschauer waren allerdings da, wie versprochen. Die halten der Alemannia die Treue. Auch, als der Alemannia das 1:2 gelang, wollten sie es noch einmal wissen. Stattdessen aber ein katastrophaler Rückpass zum Torwart (wie in Osnabrück), den der Keeper nicht erreichen kann — er liegt hilflos am Boden, als Anton Fink den Ball über die Linie bugsiert. Das 1:3 und damit das Ende.
Dennoch kann man unter keinen Umständen den Wettvorschlag rechtfertigen. Die vielen Niederlagen in Serie haben die Moral offensichtlich gebrochen. Wobei man natürlich auch oft genug lobende Worte für Chemnitz gefunden hatte. Warum sollten sie also nicht einmal klar gewinnen können?
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Arminia Bielefeld – SV Darmstadt 98    0:0
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Zuschauer: 10.081  (Schnitt bisher: 8.993;  Vorsaison: 8.930)
Man hatte es angekündigt — und es hat sich realisiert: Darmstadt kämpft mit Zähne und Klauen um den Klassenerhalt. Der Kampf ist angenommen  und er wurde ganz erfolgreich durchgeführt in den letzten drei Partien mit 7 Punkten. Sogar in Rostock war man beinahe näher dran am Sieg (0:0).
 
Da Bielefeld gerade zuletzt nicht überzeugen konnte (ein glückliches 1:1 bei StuKi) mann man hier nur die Füße still halten — oder sich gar, für Mutige, hinter den Außenseiter stellen.
 
Teamnews:
Bielefeld muss ersetzen Manuel Hornig (30, IV, 23/1/0), sowie den Langzeitverletzten Dennis Riemer (26, RV)
Darmstadt ohne Ausfälle.
 
Die Neigung war richtig: wenn, hinter den Außenseiter stellen. Darmstadt insgesamt vielleicht sogar das bessere Team, bei einem kargen Chancenverhältnis von 3:4. Dennoch: genau so besteht man den Abstiegskampf. Hinten sehr stabil und nach vorne keineswegs untätig.
Darmstadt mit sehr guter Leistung, Bielefeld mit einer kaum ausreichenden. Jedenfalls war tatsächlich über die gesamte Spielzeit nicht zu erkennen, wer um den Aufstieg und wer gegen den Abstieg spielte. Und das in einem Heimspiel des Ranghöheren.
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Wacker Burghausen – Rot Weiß Erfurt   0:0
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Zuschauer: 2.150  (Schnitt bisher: 2.502;  Vorsaison: 2.822)
Burghausen hat in den letzten beiden Heimspielen gepunktet (ein Sieg, ein Remis), und kein einziges Tor kassiert. Erfurt hat das letzte Spiel zwar gewonnen (1:0 in Offenbach, bei guter Leistung), musste aber nun wieder eine Weile lang zuschauen. 
 
In der Tabelle ist Burghausen 11 Punkte und 11 Tore besser, hat aber auch 4 Spiele mehr ausgetragen. Vom Gefühl her würde man eigentlich Erfurt etwas zutrauen, da Burghausen außer dem 1:2 gegen KSC (einer ganz starken Leistung, allerdings mit einem Mokhtari in ihren Reihen, der nun bis Saisonende ausfällt) nichts gezeigt hat. Da aber Erfurt nicht spielen konnte, hält man sich doch lieber komplett raus. Ein Pass.
 
Teamnews:
Burghausen, wie erwähnt, ohne Mokhtari, den wichtigsten Mann (34, OM, 24/4/7)
Erfurt ohne zwei Keeper (Sponsel fehlt verletzt und auch Ersatzmann Manuel Salz ist out, es gibt einen 3. Torwart, der ist aber erst 19), sonst fehlt aber niemand.
 
Wenn überhaupt leichte Vorteile für Burghausen in einem nicht besonders guten Spiel ohne viele Chancen. Das 0:0 dennoch ein angemessenes Ergebnis.
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Borussia Dortmund II – Preußen Münster    0:0
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Zuschauer:  3.652   (Schnitt bisher: 2.123;  Vorsaison: Aufsteiger)
Da die Preußen Fans in Scharen anreisen werden, ist es eher ein Heimspiel für die Gäste. So sehr man also Dortmund auch schätzen mag und ihnen generell etwas zutraut (sogar den Klassenerhalt, der natürlich für das aktuelle Schlusslicht immer am schwierigsten sein dürfte, zugleich aber alle Konkurrenten derzeit gehörig strampeln und punkten), in dieser Partie kann es nur einen klaren Favoriten geben.
 
5/10 auf Münster Sieg. 
 
Teamnews:
Dortmund kann aus dem Vollen schöpfen, Münster aber auch.
 
Die Fans der Preußen waren da, wie man an der Zuschauerzahl erkennen kann. Und dennoch spielte nur ein Team wie der Favorit und wie das Heimteam: das waren die Dortmund Youngsters. Auch nicht die schwierigen Spielbedingungen können als Entschuldigung herhalten für diese krasse Fehleinschätzung. Es hätte nur einen Gewinner geben sollen, und das waren die Dortmunder, die in der Summe vielleicht bei 7:2 Torchancen lagen.
Falls man dennoch, nüchtern und sachlich und ohne Rechtfertigungsversuche, nach einer Erklärung für einen derartigen Spielverlauf sucht: die Dortmunder haben ebenfalls den Kampf angenommen. Es könnte durchaus Vorgaben von Vereinsseite geben, dass ein Verbleib in der 3. Spielklasse wünschenswert ist, damit sich die Spieler an ein höheres Niveau anpassen können und der Sprung für die Erste nur einer über zwei Spielklassen hinweg ist. Es war jedenfalls spürbar, dass Dortmund genau so stark wie die anderen Teams von hinten auftraten.
Überhaupt fiel auch hier auf, dass Aufstiegs- und Abstiegskandidaten vom Niveau her kaum zu unterscheiden sind.
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Hallescher FC – 1.FC Heidenheim    ausgefallen
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Karlsruher SC – Stuttgarter Kickers    3:0 (2:0)
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Zuschauer: 14.249    (Schnitt bisher: 10.638;  Vorsaison: 2. Liga)
Man hat es eines Tages ausgesprochen und möchte sich auch jedenfalls für heute daran halten (so sehr man auch selbst Fan ist des Kerngehalts dieser Aussage hier: „Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern?“): den KSC immer spielen so lange, bis der Aufstieg perfekt ist.
 
Es ist hier eine Art Derby und auch StuKi hat gewisse Fähigkeiten im Überlebenskampf geliefert (zuletzt beim 1:1 Bielefeld eigentlich an die Wand gespielt), aber doch kann es hier nur einen Sieger geben.
 
Der KSC gewinnt das Spiel. 6/10 auf die 1 (und, wegen der Abrechnung, die Einheiten ruhig auf den Handicap Sieg spielen).
 
Teamnews:
KSC fehlt Sebastian Schiek (23, RV, 12/0/1)
StuKi weiterhin ohne Fennell (23, IV, schon länger out)
 
Auch bei diesem Spiel kann man sich übertrieben viele Worte sparen. Der Tipp ging auf, im Handicap auch, da passt schon mal alles. Und auch vom Spielverlauf her so eindeutig wie vorab angekündigt. Der Beton, den StuKi anrühren wollte, war nicht massiv genug für die starken Karlsruher. Als das 1:0 durch einen Elfmeter (berechtigt, Calhanoglu verwandelt), war ja die Taktik bereits hinfällig. StuKi kam selbst zu ein paar Chancen — dafür allen Respekt –, aber der KSC machte seine Tore und hielt hinten dicht. Alles klar also rundherum, auch, dass StuKi zuvor ordentlich war und man mit den 6/10 dies zum Ausdruck brachte, hat sich bestätigt. Da unten wehren sich im Moment alle (außer Aachen) nach Kräften.
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Kickers Offenbach – SpVgg Unterhaching   1:0 (1:0)
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Zuschauer: 5.012   (Schnitt bisher: 6.271;  Vorsaison: 6.766)
Es ist eine schwierige Zeit irgendwie für das erfolgreiche Tippen — dem anhaltenden Winter zum Teil in die Schuhe zu schieben?. Unterhaching hat zwar müde Ergebnisse erzielt (0:0 gegen Saarbrücken, 0:0 in Stuttgart II, 1:2 bei Dortmund II, 1:0 gegen Aachen), aber kurioserweise sahen sie viel besser aus, wenn man sie spielen sah, als derartige Ergebnisse suggerieren mögen. Merkwürdig.
 
Umgekehrt glaubte man bei Offenbach lange an ein schlummerndes Potenzial, was sie sogar für die obere Tabellenhälfte zu qualifizieren schien. Der DFB-Pokal kostete einiges an Kraft und Konzentration, schon fand man sich in der unteren Hälfte wieder — und spielt nun auch dieser gemäß. Wobei hier schon auffällt, dass beide Teams eine identische Tordifferenz aufweisen (jeweils +-0). 
 
Was sollte dies also für ein Tipp werden, wenn man noch nicht einmal im Geringsten eine Neigung hat? Falls man unbedingt etwas hören möchte: Haching verliert das Spiel nicht Punkt.
 
Teamnews:
Offenbach weiterhin ohne Markus Husterer, Christopher Lamprecht (27, RV, ohne Einsatz),
Unterhaching noch immer ohne Stammtorhüter Stefan Riederer, Roland Sternisko (24, DM, ohne Einsatz) und Florian Bichler (21, LA, 8/0/1) waren schon zuvor nicht dabei.
 
Ein Chancenverhältnis von etwa 12:6 fasst das Spiel gut zusammen. Offenbach hat klar verdient gewonnen, selbst wenn die Gäste, sogar kurz vor Schluss, noch fast die beste Chance des gesamten Spiels für sich hatten. Offenbach hätte aber bei einer der vielen sehr guten Chancen das 2:0 viel eher verdient gehabt. Haching mit der 7. Niederlage im 10 Spiel jetzt und insgesamt hat man diese Entwicklung eigentlich ganz gut vorhergesehen mit ein paar geglückten Tipps gegen sie. Hier passte es ursprünglich nicht, das Spiel aber hätte diese Einschätzung bestätigt. Auffällig war auf jeden Fall, dass längst nicht mehr körperbetont verteidigt wird. Nach vorne geht es ab und zu ganz gut, aber hinten kann man so nicht bestehen. Kein Vorwurf an sie, nur eine Beobachtung, welche die schlechten Ergebnisse (gut) erklärt, nur hatte man ja darauf schon Bezug genommen: man ist zufrieden mit dem Erreichten.
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VfL Osnabrück – Hansa Rostock    3:2 (0:1)
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Zuschauer: 10.800   (Schnitt bisher: 10.371;  Vorsaison: 8.719)
Ähnliche Empfindungen erfassen einen direkt bei dieser Partie: „Ich erkenne nichts, ist alles so schön bunt hier. Hoch, ist der Rasen schön — äh, weiß?“. 
 
Rostock hat mit am meisten enttäuscht bei allen letzten Auftritten. Immerhin aber haben sie auch zwei (Heim-)0:0 in Serie geholt. 
 
Osnabrück aber hat aus den letzten drei Partien nur einen einzigen Zähler geholt. Wie sollte man sich also ihnen anvertrauen?
 
Nix zu machen: ein Pass.
 
Teannews:
Osnabrück noch immer ohne Martin Hudec (30, IV, 14/1/0), 
Rostock ohne Stephan Gusche (23, IV, 8/0/0), Mohammed Lartey (26, OM) und Edisson Jordanov (19, OM) sind schon länger nicht dabei.
 
Unglaubliche Partie hier, an Dramatik kaum zu überbieten. In Hälfte 1 Rostock klar besser und Osnabrück kam kaum ins Spiel. 0:1 ein gerechtes Ergebnis. Nach der Pause Pressing von Rostock — für eine Führung ungewöhnlich, nicht aber für Taktikfuchs Marc Fascher –, welches zu einem kuriosen Rückpass führt, den der Torwart nicht stoppen kann, der Ball trudelt über die Linie: das 0:2.
Nun aber wachte Osnabrück richtig auf. Klar fällt es immer etwas leichter, wenn man das Spiel eigentlich schon verloren hat. Die Fans zogen mit, ein zweiter Stürmer wurde eingewechselt, und zwar Emil Yula, den Wollitz nach Osnabrück locken konnte (er spielte bereits unter ihm in Cottbus). Er macht mit spektakulärem Flugkopfball das 1:2, danach ein Tollhaus, aber auch extrem angriffslustige, nach vorne gepeitschte Osnabrücker. Nach gelungener Kombination ein Schuss aus dem Strafraum, ein Abwehrspieler bekommt den Ball an den Arm, alle protestieren, auch die Fans und hier KANN der Schiri ohnehin nicht anders, als auf den Punkt zu zeigen. Das 2:2.
Nun noch mehr Action, aber auch Rostock wehrt sich, und mit der letzten Aktion des Spiels erneut Emil Yula, der den Siegtreffer erzielt. Das Spiel danach nicht einmal mehr angepfiffen.
Tolles Spiel also, bei welchem man unmöglich Schlechtes über eine der beiden Mannschaften sagen kann.
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1.FC Saarbrücken – SV Babelsberg 03     2:1 (0:0)
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Zuschauer:   (Schnitt bisher: 4.022;  Vorsaison: 4.878)
Man hat ein paar lobende Worte für Saarbrücken gefunden — und sie haben gepunktet, mit stolzen 8 Punkten aus den letzten 4 Spielen (die typische Aufsteigerattitüde: ein Sieg, ein Remis, macht zwei Punkte pro Spiel im Schnitt). Den Abstiegskampf dürfte man also erfolgreich gestalten.
 
Babelsberg hat ebenfalls einen Sieg zuletzt, mit 2:1 in Aachen, der aber glücklich war. Sie haben insgesamt, ähnlich wie Rostock, fast durchgehend „enttäuscht“ — was sich nur darauf bezieht, dass man ihnen etwas zutraute nach ein paar als gelungen erachteten Wintertransfers.
 
Da der Vorsprung Saarbrückens von 7 Punkten noch nicht ausreichend ist, könnte man hier mit aller Vorsicht 3/10 auf die 1 riskieren.
 
Teamnews:
Saarbrücken ohne Torwart Benedikt Fernands (28, TW, 12 Spiele), Tim Kruse (30, DM, 22/2/2), wichtig, und Ufuk Özbek (20, ZM, 15/2/0), auch wichtig.
Babelsberg ohne Ausfälle. Diese Teamnews sprechen nicht unbedingt für die Wette.
 
Ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft, und dennoch die Umstände mal wieder kurios: zur Führung musste ein auch von dieser Seite hier anerkannt fragwürdiger Elfer herhalten, dann gab es nach einem Gestocher im Strafraum mit dreimaligem Nachschuss nach Freistoß von Babelsberg den nicht dem Spielverlauf entsprechenden Ausgleich, später wurde der Co-Trainer der 2. Mannschaft als Stürmer eingewechselt, und nur 60 Sekunden später traf dieser zum 2:1 Siegtreffer.
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VfB Stuttgart II – SV Wehen/Wiesbaden    1:1 (0:1)
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Zuschauer: 370   (Schnitt bisher: 2.890;  Vorsaison: 812; die Steigerung des Schnitts kommt durch das Derby gegen Aufsteiger StuKi)
Ein bisschen fühlt man sich hier wie „Fähnchen nach dem Wind“ stellen, ganz allgemein gesagt. 
 
Da Stuttgart aber nun wirklich seit ewigen Zeiten nicht mehr getroffen hat — 4 Spiele insgesamt — und Wehen einen wirklich mal wieder so richtig überzeugen konnte beim 2:2 in Heidenheim, bei welchem sie wohl etwa zum zehnten Mal nach Führung (auch hier mit 2:0) nicht gewinnen konnten, kann man hier nur den Gästen etwas prophezeien. Sie werden etwas holen, kommen nicht als Außenseiter.
 
3 von 10 auf Sieg der Gäste oder 6 von 10 auf X/2.
 
Teamnews:
Stuttgart weiterhin ohne Gallert (19, RV), Rapp (21, DM) und Timo Cecen (18, OM), und Christoph Hemlein (22, MS, 25/3/5), neu hinzu kam aber Rani Khedira (19, ZM, 25/0/0) mit Gelbsperre.
Wehen ohne Martin Röser (22, RM, 3/0/0).
Das spricht noch etwas mehr für Wehen.
 
Da hier weiterhin kein Spielbericht verfügbar ist — weder in Bild noch in Ton — muss es bei einer oberflächlichen Bewertung bleiben: Wehen holt den Remisrekord von Wacker Burghausen ein. Nichts, worauf man stolz sein könnte. Aber es ist schon sensationell, wie es immer wieder auf dieses Unentschieden hinauslaufen kann. Zugleich ging der Tipp auf, dass Wehen etwas holte. Wer sich allerdings vollständig hinter sie gestellt hat, hat in die Röhre geschaut. Aber wer täte so etwas schon?
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