Vorschau 3. Liga Nachholspiele

in Kürze:
die Spiele sind absolut unergiebig. Wenn überhaupt hätte man vielleicht hier oder da eine leichte Neigung, aber keinesfalls einen veritablen Tipp.

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SV Babelsberg – Borussia Dortmund II   (Entfernung : 471 km)

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Babelsberg hat seit der Winterpause doch niemals gezeigt, dass man sie mit irgendeiner besonderen Berechtigung eventuell hier oder da unterstützt hätte. Einzig ein Sieg in Aachen steht zu Buche und a) gewinnt gegen Aachen ja derzeit jeder und b) hatten sie auch Glück in diesem Spiel. Man steht auch nur 2 Punkte vor dem heutigen Gegner (sowie 3 Tore), also dass man besser wäre, wäre unsinnig, abzuleiten.
Dortmund hat zwar auch oft genug nicht die gewünschten Punkte eingefahren und steht noch immer auf dem letzten Platz, aber gegenüber dem heutigen Gegner hat man ein Spiel weniger und nur 2 Punkte weniger. Es wäre also eine ideale Gelegenheit, die Rote Laterne mitzunehmen — und sie den Babelsbergern in die Hand zu drücken (klar, ja, es steht noch ein Team dazwischen). Es wird jedoch ein harter Fight, Babelsberg eh ein ziemlich robustes Team, und somit mit den oftmals beschriebenen Vorteilen. Da aber Dortmund zuletzt einige Male zeigte, dass man Abstiegskampf kann (nur eine Niederlage in 6 Spielen) und zudem ausgerechnet in Karlsruhe eine (unbelohnte) überragende Leistung zeigten (0:1 am Ende), würde man eher schon ihnen etwas zutrauen.
Die Neigung geht also Richtung X/2.

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VfB Stuttgart II – Rot Weiß Erfurt   (Entfernung : 340 km)
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Hier ist es nicht viel anders. Mit beiden Teams verbindet man nicht viel, Erfurt hat sich deutlich verbessert gezeigt, auch ein paar Mal gepunktet, ist aber noch lange nicht „off the Schneider“. Sie mussten etliche Male zuschauen, was nicht gerade förderlich ist in dieser Saisonphase, aber auch der Gegner hat zwar drei Mal in Folge gepunktet (0:0, 0:0, 1:1; nicht gerade berauschend), aber dabei nur das eine einzige Tor erzielt, was auch für die beiden Niederlagen davor gilt (0:2, 0:1). Von „guter Verfassung“ kann also keineswegs die Rede sein. Zudem haben sie mit 35 Punkten wirklich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.
So wäre auch hier nur eine ganz leichte Neigung Richtung X/“ auszumachen.
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SV Wehen/Wiesbaden – Hallescher FC   (Entfernung : 419 km)
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Hier nun treffen zwei Teams aufeinander, die man derzeit beide gerne hätte, also passt es auch nicht. Halle hatte man vielfach gelobt seit der Winterpause, in welcher der (noch viel spektakulärer als angenommene) Coup mit Furuholm gelang. Seit dem haben sie 5 von 6 Spielen gewonnen — und man ist weit davon entfernt, diese Ausbeute als „glücklich“ zu bezeichnen. Sie sind einfach stark mit diesem Mann vorne drin, wobei ja auch die Rückkehr des Maik Wagefeld eine bedeutende Rolle spielte.
Bei Wehen ist es aber ähnlich: man hatte ihnen ein deutlich höheres Potenzial zugeschrieben und sie zeigen immer wieder, dass sie über es verfügen. 4 Spiele in Folge nun ungeschlagen und immerhin mit 6 Siegen gegenüber 6 Niederlagen eine eigentlich ausgeglichene Bilanz. Schadhaft für sie vor allem die Dreipunkteregel, da sie mit ihren 18 Remisen auf Rekordjagd sind — nur jedes mal mit einem (mindestens halben) Punktabzug bestraft werden.
Insofern bleibt hier nur ein Pass.
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