Vorschau Österreich „Heute für Morgen“ Erste Liga, 31. Spieltag

in Kürze:

Es bieten sich in der englischen Woche doch ein paar teils überraschende Tipps an.

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Austria Lustenau – SV Horn     (Entfernung: 644 km)
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Der SV Horn war ok gegen Grödig, und hat sogar einen Punkt geholt. Dennoch stehen insgesamt unterm Strich nur zwei Punkte dort aus den letzten sieben Spielen. In der Tabelle geht es eh um gar nichts mehr für sie.
Die Lustenauer Austria war wieder die alte beim 0:2 in Altach. Das war nur Pech. Kolvidsson wird sicher Trainer bleiben, so wie die Mannschaft sich präsentierte. Hier und heute dürfte es mal wieder zu einem Sieg reichen.
5 von 10 auf den Sieg der Heimmannschaft.
Teamnews:
Austria Lustenau spielt ohne Patrick Salomon (24, OM, 25/6/2), Gelbsperre, und ohnehin ohne Sascha Boller,
Horn tritt an ohne einen Ersatztorhüter, und ohne Emir Delic (21, RM, 21/0/2).
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Blau-Weiß Linz – SV Kapfenberg     (Entfernung: 206 km)
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So, wie Blau-Weiß Linz zuletzt auftrat beim 3:4 beim FC Lustenau, wird man in der Liga wohl kaum noch einen Punkt holen. Diese Löcher in der Abwehr laden jeden Gegner zum Tore schießen ein. Sicher, man lag früh zurück, aber doch war das nicht ligatauglich.
Kapfenberg war nicht gerade in Überform im letzten Spiel. Es reichte nur zu einem 1:1 gegen St.Pölten und es war, trotz eines späten, verschossenen Elfers, ein verdientes Remis. Dennoch stehen 9 Siege nur 2 Remis gegenüber in der Rückrunde.
Trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit kann man dennoch nur den KSV nehmen. 3 von 10 auf die 2.
Teamnews:
BW Linz hat keine Ausfälle,
Kapfenberg ohne Dominic Pürcher (24, LV, 24/2/2), René Pitter (23, RV, 3/0/0), Mario Grgic (21, ZM, 19/0/1), Dieter Elsneg (23, HS, 25/7/10), Sanel Kuljic (35, MS, 12/2/1). 
Elsneg fällt noch bis Ende Mai aus. Dennoch bleibt der Tipp bestehen.
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SV Grödig – First Vienna     (Entfernung: 311 km)
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Grödig hat sich im Grunde als echter Spitzenreiter dargestellt. Sie haben aus ihrer Überlegenheit nur ein einziges Törchen gemacht in Hälfte 1 (in Horn), in Hälfte 2, aus rationalen Gründen, auf „Verwaltung“ umgeschaltet, als es dem Gegner aber gelang, in der 75. Minute, einen Freistoß direkt zu verwandeln (mit 103 km/h!), konnte man beliebig den Schalter wieder umlegen und genügend Chancen kreieren, um das Spiel noch immer locker für sich zu entscheiden. Der Aufstieg ist noch immer nicht gesichert, zumal am Wochenende das Topduell gegen die Austria noch ansteht. Falls sich also die 9 Punkte aufgrund eines legeren Auftritts auf 6 reduzieren sollten, so bestünde die minimale Gefahr, dass es ab Freitagabend nur noch 3 sind. Diesem Risiko möchte man sich sicher nicht aussetzen.
Die Vienna punktet und punktet (sieben Mal ungeschlagen in Serie) und hat im letzten Spiel sogar mal richtig gut gespielt — allerdings nur eine Halbzeit lang und in dieser auch kein Tor geschafft. Besonders gut sind sie jedenfalls nicht, selbst wenn die Serie schon beeindruckt (aber es gab auch glückliche Punkterfolge darunter).
Hier kann es nur einen Sieger geben: die Heimmannschaft. 8 von 10 darauf.
Teamnews:
Grödig ohne Ersatztormann David Schartner, sowie ohne Ernst Öbster (29, OM, 29/4/6), Gelbsperre, schon wichtig,
die Vienna ohne Florian Bauer (21, IV, 11/0/0), Richard Czar (20, LV, 17/0/2), Joan Henriquez (27, LM, 1/0/0)
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TSV Hartberg – FC Lustenau     (Entfernung: 665 km)
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Hartberg hat den einen Punkt geholt in Wien bei der Vienna, selbst wenn mit etwas Glück, und ist nun seit vier Spielen ungeschlagen. Toll sind sie dennoch nicht.
Der FC Lustenau hat gut gefallen können, insbesondere in der Offensive, und hat auch sonst nicht den geringsten Leistungseinbruch zu verzeichnen.
Man tut natürlich gar nichts, aber wenn, neigte man sich fast schon ein wenig Richtung X/2.
Teamnews:
Hartberg ohne Miodrag Vukajlovic (21, LV, 21/0/1), Michael Huber (23, RV, 15/0/0), Thomas Hopfer (23, DM, 28/0/1), Gelbsperre, 
FC Lustenau ohne Matthias Hopfer (24, DM, 11/3/0), Ali Osman (26, MS, 29/4/5), wichtig, Beie mit Gelbsperre.
 
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SKN St.Pölten – SCR Altach     (Entfernung: 581 km)
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Vieles an dieser Paarung mag nun verblüffen, sicher auch der Umstand, dass St.Pölten zwar so gut wie gar nichts mehr holt (selbst in den letzten fünf ungeschlagenen Spielen nur 7 Punkte, da nämlich vier Remisen darunter waren), aber doch a) nur 3 Punkte hinter Altach zurück liegt und sie somit mit einem Sieg hier ein- oder gar überholen könnte (bei drei Toren Differenz), und b) dass sie wieder der alte SKN St.Pölten der Hinrunde waren im letzten Spiel — und dies in den Spielen davor bereits nach und nach andeuteten.
Altach hingegen gewinnt zwar seine Spiele, aber kann doch so gut wie nie überzeugen. Es waren die letzten 4 Heimspiele ein 1:0 gegen Grödig, mit sehr viel Glück (Zeitpunkt und Spielverlauf), ein 2:0 gegen Hartberg, mühevoll und teils gegen 10 Mann, ein 2:0 gegen Horn (die beiden letzten Gegner wohl ganz klar am untersten Ende angesiedelt, eingerechnet die Augenblicksform), auch das nicht grandios, und nun ein 2:0 gegen Austria Lustenau mit einigem Glück erzielt. Dazwischen steht auswärts kein einziger Sieg. Ein 1:3 in Grödig, ein 2:2 in Kapfenberg, als man gegen Ende an die Wand gespielt wurde und hätte verlieren sollen, ein 0:3 bei der Vienna und ein 1:1 bei BW Linz. Wie könnte man dies nun „einen Lauf“ nennen? Es ist immer ein „gerade so ok“, mit niemals tollen Leistungen. Alles mühsam.
So läuft es hier auf einen Tipp auf die Heimmannschaft hinaus. Platz 2, 3 und 4 sind offensichtlich auch etwas, für das sich das Kämpfen lohnt, also wird (ernsthaft) gespielt.
4 von 10 auf die 1.
Teamnews:
St.Pölten ohne Marcel Holzmann (22, LV, 28/2/9), wichtig, Rotsperre, Michael Ambichl (22, RM, 25/1/10), ebenfalls wichtig und mit Gelbsperre out, Patrick Schagerl (20, LM, 2/0/0), Robert Gruberbauer (24, MS, 19/3/2)
Altach ohne Aaron Kircher (21, LV, 2/0/0), Philipp Netzer (27, ZM, 24/5/4), wichtig, Gelbsperre, Boris Prokopic (25, OM, kein Einsatz als Winterneuzugang), sowie Felipe Dorta (16, MS, 11/0/0).
 
Wegen der Ausfälle lieber nur 2 von 10 auf die 1. Obwohl Netzer bei Altach auch vermisst werden dürfte.
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Rückblick Österreich „Heute für Morgen“ Erste Liga, 30. Spieltag

in Kürze:

Das Gleiche gilt hier wie für Liga 3: alle Texte fertig, alle verloren gegangen. Wenn, wird hier nur mühsam rekonstruiert, was man über die einzelnen Paarungen herausarbeitete, ohne die komplette Herleitung zu erinnern oder überhaupt den Versuch dazu zu unternehmen.
 
In dieser Liga gilt weiterhin, dass eigentlich alle Entscheidungen gefallen sind, was aber nicht bedeutet, dass man sich deshalb nicht mehr verwickeln könnte. Denn: so geht es für beide meist um wenig, also stellt es für die Tipps kaum eine Einschränkung dar.
 
Den Ausgang muss man so hinnehmen. Hier eines mit Glück gewonnen, dort eines mit Pech verloren. Das wichtigste (Grödig) allerdings dabei verloren, mit Pech, so dass es keine gute Summe ergibt. +4 auf Hartberg X/2, -8 auf Grödig, -3 auf KSV, +6 auf Altach, macht -1 insgesamt.
 
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FC Lustenau – Blau Weiß Linz    4:3 (2:0)
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Zuschauer :  700   (Schnitt bisher: 952  ; -2.9% gegenüber Vorsaison)
Ohnehin ein automatisches Pass.  Hut ab jedoch vor den Leistungen vom FC Lustenau, seit der Abstieg fixiert ist. Sie spielen wirklich ordentlich. Da aber auch BW Linz besser war als die Ergebnisse — viel Pech gegen die Vienna — und sie dringend für die Relegation anständige Wettkampfpraxis benötigen, werden sie hier wohl nicht verlieren.
 
Teamnews:
FC Lustenau hat keine Ausfälle,
BW Linz ebenfalls keine.  
 
BW Linz lag schon bald zurück. Danach öffneten sie wohl etwas zu sehr die Abwehr, denn derartige Räume anzubieten, kann einfach nicht gut gehen. Nach vorne halbwegs ordentlich, aber hinten immer wieder mit riesigen Lücken. Machte in der Summe ein 3:4, und es war verdient.
FC Lustenau bereits vielfach gelobt für die gute Einstellung. Der Abstieg steht fest, aber davon ist der Mannschaft nichts anzumerken. Das Potenzial, vor allem offensiv, ist weiterhin vernünftig, trotz des reduzierten Kaders, und diesmal konnten sie es ausspielen gegen diese löchrige Defensive. 4 Treffer eine solide, angemessene Ausbeute.
Das Ergebnis war auch nur scheinbar so knapp, denn es stand schon 4:1, das 4:2 fiel zwar in der 73., der Anschluss jedoch in der 90., durch Elfmeter, und ein weiterer Penalty claim wurde abgewiesen  in der Nachspielzeit. Zurecht, wie selbst der stürzende Angreifer später eingestand.
Die Entscheidungen sämtlichst ohnehin gefallen, insofern ein Spiel ohne größere Bedeutung. Jedoch dürfte es BW in dieser Verfassung doch schwer haben, die Relegation zu überstehen — ohne den Gegner je gesehen zu haben. Allerdings liegt man ja nicht immer früh zurück.
 
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First Vienna – TSV Hartberg     1:1 (1:1)
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Zuschauer :  1.600   (Schnitt bisher: 1.354  ; -38.6% gegenüber Vorsaison)
Die Vienna die gesamte Saison über schon von ziemlichem Glück begünstigt. So haben sie zu viele Punkte, was aber wiederum günstig ist für den sich anbahnenden Tipp, denn: wenn überhaupt benötigt Hartberg noch etwas. Hartberg konnte gefallen, vor allem hat Jouvhel Tsoumou endlich richtig begeistert, also kommt es zu dem Tipp, dass Hartberg hier nicht verliert: mit 4 von 10 auf X oder 2.
 
Teamnews:
bei der Vienna fehlen Florian Bauer (21, IV, 11/0/0), Richard Czar (20, LV, 17/0/2), Mirnes Becirovic (24, ZM, 26/5/3), wichtig, mit Gelbsperre, Joan Henriquez (27, LM, 1/0/0), als Winterneuzugang, sowie Marco Miesenböck (23, MS, 18/4/3), sehr wichtig, ebenfalls Gelbsperre.
Bei Hartberg fallen aus Mirodrag Vukajlovic (21, LV, 21/0/1), Michael Huber (23, RV, 15/0/0).
Die Teamnews eher günstig für den Tipp.
 
Der Tipp ging zwar auf, aber hier musste man doch einiges Glück für beanspruchen. In Hälfte 1 hielt Hartberg zwar sehr gut mit, war vielleicht sogar minimal besser, aber die zweite Hälfte — allgemein hier als wichtiger erachtet — ging ganz klar an die Vienna, die etliche Chancen auf den Siegtreffer hatten, welche alle aus den unterschiedlichsten Gründen vereitelt wurden. Als ganz spät im Spiel der Ball an die Latte sprang — schon dies natürlich Pech für die Vienna, zumal es sich um eine Doppelchance handelte und dies „nur“ der Nachschuss war — und von dort einem Verteidiger auf den Arm hieß es nicht nur im Kommentar „kein Elfmeter“, die Pfeife blieb auch stumm. Warum nur steht in den Regeln, dass es bei Handspiel im Strafraum Elfmeter gibt, wenn es ihn einfach nicht gibt? Hier jedenfalls kein Zweifel, dass es der Schiri gesehen hat. Er pfeift nicht — und alle sind sich einig.
 
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SV Horn – SV Grödig      1:1 (0:1)
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Zuschauer : 1.050    (Schnitt bisher: 1.465  ;  Aufsteiger)
Eine noch bessere Partie zum Tippen: der Aufstieg von Grödig mag zwar nur noch Formsache sein, aber die Annahme, dass sie es schaffen, stützt sich im Grunde auf die intuitive Annahme, dass ein Spitzenteam schon oft genug gewinnen wird. Dass dies aber eintritt, dafür sind sie selbst zuständig. Sie wollen das Spiel gewinnen, ganz einfach. Horn hat fast nur noch verloren, egal, wie die Leistungen waren, was nicht unbedingt förderlich ist für das Selbstvertrauen.
 
Grödig einfach zu stark, Grödig braucht noch Punkte, Grödig gewinnt hier. 8 von 10 darauf.
 
Teamnews:
Bei Horn fehlen Philip Petermann (21, TW, ohne Einsatz), und Emir Dilic (21, RM, 21/0/2),
bei Grödig fehlen David Schartner (24, TW, ohne Einsatz), Thomas Zündel (25, RV, 24/0/3), mit Gelbsperre.
 
Die 8 Einheiten sind mal wieder betteln gegangen (went begging). Hier war die Partie von Austria Lustenau zwar noch nicht gespielt (und lief nicht einmal parallel), aber doch spürt Grödig wohl nicht den ganz gewaltigen Druck. Trotz dieser kleinen (eigentlich einem bekannten) Einschränkung, die lediglich die Anzahl der Einheiten hätte zu des Tippers Gunsten korrigieren können, war es eine gute Wette.
Grödig in der ersten Halbzeit ganz klar überlegen, ohne dass Horn je zu Chancen, nicht einmal zu Spielanteilen kam. Das 1:0 war ein zu knapper Lohn für die Überlegenheit. In Hälfte 2 kam Horn zwar wirklich gut rein, verdiente sich auch das eine Tor redlich (welches aber, bei besserer Chancennutzung in Hälfte 1, nicht zum Ausgleich hätte reichen sollen), jedoch sah man danach, was Grödig zuzusetzen hat: nach dem 1:1 kamen sie noch zu mindestens drei glasklaren Torchancen, von denen eine die wohl größtmögliche war. Ein Verteidiger wäre jedenfalls stolz auf eine derartige Rettungsaktion, falls er sie denn, an Stelle des Angreifers David Witteveen so hinbekommen hätte: der Ball flog quer zur Torlinie, Witteveen flog heran, musste den Ball nur noch irgendwie über die Linie stupsen — und schaffte es, die Richtung des Balles so zu verändern, dass er aus dem Tor herausflog. Unfassbar! Zu seiner Ehrenrettung (aber damit die Chance nicht etwa geringer machend, denn das war eindeutig besser als ein Elfmeter) sei erwähnt, dass man in der Zeitlupe erkennen kann, dass der Ball, kurz bevor sein Fuß ihn berührt, die Latte streifte, so dass er eine minimale Richtungsänderung erfuhr.
Also: Grödig hätte einfach nur gewinnen müssen. Die Wette war sehr gut. Dennoch zeigte sich Trainer Hütter nach dem Spiel durchaus versöhnlich und nicht unzufrieden mit dem Punkt. So haushoch überlegen sei seine Mannschaft auch nicht, dass man jeden Gegner hier in Grund und Boden spielen könnte.
 
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SV Kapfenberg – SKN St.Pölten      1:1 (1:1)
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Zuschauer : 1.050    (Schnitt bisher:  830 ; -65.8% gegenüber Vorsaison als Absteiger)
Hier ebenfalls eine gute Gelegenheit: Kapfenberg hatte mal 21 Punkte Rückstand auf St.Pölten. Hier und heute können sie den Gegner überholen. Sie gewinnen sowieso jedes Spiel, und selbst wenn sich St.Pölten nun wieder stabilisiert hat, stehen bei ihnen 8 Punkte aus den letzten 10 Spielen, gegenüber 28 beim Gegner! Schlüsselspieler dürften auch wieder zurück sein beim KSV, also stehen die Zeichen auch hier auf Sieg (unter der Woche drehte man das Spiel gegen Horn).
 
5 von 10 auf die 1.
 
Teamnews:
bei Kapfenberg fehlen Manfred Gollner (22, IV, 14/1/0), Dominic Pürcher (24, LV, 24/2/2), René Pitter (23, RV, 3/0/0), Mario Grgic (21, ZM, 19/0/1), Dieter Elsneg (23, HS, 25/7/10), Sanel Kuljic (35, MS, 12/2/1).
Elsneg fehlt doch noch, der Rest ebenfalls, da sie dies aber schon zwei Mal kompensieren konnten, bleibt es bei dem Tipp, mit 3 von 10 statt 5 von 10.
 
Keine gute Wette, dies vorab eingestanden. Dies lag vor allem an St.Pölten, die sich nach und nach wieder zu alter Leistungsstärke aufschwingen. Ein umkämpftes Spiel, mit teilweise sogar Vorteilen für die Gäste. Dennoch gab es die Riesenchance zum Siegtreffer durch einen Elfmeter nach der 80. Minute. Berechtigt war er (nach hier vertretener Ansicht) und falls er drin gewesen wäre, hätte man wohl kaum groß gehadert (selbst wenn an dieser Stelle die Objektivität wohl kaum ein anderes Ergebnis zutage gefördert hätte als das ohnehin ausgesprochene: glücklicher Erfolg).
So sind es derartige Kleinigkeiten, die einen Spielausgang steuern. Wobei dennoch das Bemühen hier bleiben muss, die Spiele im Vorfeld gut zu „lesen“. Dies war hier nicht der Fall, wobei es andere Kleinigkeiten sein können, die den SpielVERLAUF ebenfalls beeinflussen können. Hier war ja immerhin erkannt, dass einer der Schlüsselspieler (Dieter Elsneg) weiterhin fehlte, wodurch man jedoch die Einheiten nur auf 3 reduzierte (und nicht etwa die Wette komplett stornierte).
 
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SCR Altach – Austria Lustenau    2:0 (0:0)
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Zuschauer :  4.223   (Schnitt bisher: 2.470  ; -27.9% gegenüber Vorsaison)
Die schwächste Mannschaft der Liga ist Austria Lustenau. Mit dieser Einstellung kann man keinen einzigen Punkt erobern. Nun steht der Trainer — vom Präsidenten ausgelöst — in der Diskussion und Sascha Boller wurde ins Amateurteam verbannt. Mehr schlechte Nachrichten geht nicht. Wenn man je von Leistungsverweigerung sprechen konnte, dann stimmt es bei ihnen. Das einzige Spiel, in dem sie halbwegs vernünftig spielten, war das Derby gegen den FCL. Da dies hier ein Derby ist (10 km Entfernung) ist dies das einzige Gegenargument. Fans werden sie aber sicher wenige begleiten, die sind zu sehr enttäuscht.
 
Altach sieht die Chance, den 2. Platz zu erobern.Es sind 6 Punkte. Eben. Nur 6 Punkte. Ein Sieg hier und es sind 3. Das ist ein Ziel. Die Fans werden da sein, für das Derby.
 
Es passt so ziemlich alles. Aber doch nur 6 von 10 auf die 1. Nur 6 wegen Derby und weil es für Altach nicht um viel geht.
 
Teamnews:
Altach ohne Aaron Kircher (21, LV, 2/0/0), Boris Prokopic (25, OM, ohne Einsatz als Winterneuzugang), Felipe Dorta (16, MS, 11/0/0),
A. Lustenau ohne Sascha Boller (29, LM, 18/2/8), Felix Roth (25, OM, 23/6/10), ebenfalls sehr wichtig.
 
Nur, um die weiter oben angemerkte Objektivität hier unter Beweis zu stellen: das war kein guter Tipp, welchen man aber mit Glück für sich entscheiden konnte. Woran es diesmal lag?  Ganz einfach: an der Austria aus Lustenau. Immerhin hatte man ja erkannt, dass diese Austria das einzig halbwegs vernünftige Spiel der Rückrunde ebenfalls in einem Derby (gegen den FCL) abgeliefert hatte. Ob der Leistungsschub nun also nur daran lag oder ob man annehmen kann, dass die Austria nun „genesen“ ist, sei zunächst dahin gestellt. Aber dies war die echte Austria, die man aus der Hinserie her kannte (allerdings diesmal eine ohne das erforderliche Quäntchen…).
Altach ist nicht wirklich stark, nicht so, wie es ein richtiges Spitzenteam sein sollte. Das hatte man schon vielfach hier angemerkt. Die Siege sind meist mühevoll und knapp, wackelig, es läuft einfach nicht richtig rund, selbst wenn man nun etliche Siege eingefahren hat und sogar ernsthaft an Platz 2 schnuppert. Es war auch hier wieder so. Austria Lustenau jedenfalls über 90 Minuten insgesamt das bessere Teams mit der höheren Anzahl der Torchancen. So war Trainer Helgi Kolvidsson im Interview auch zufrieden mit dem Auftritt, sogar stolz auf seine Mannschaft (der Trainer der Lustenauer), selbst wenn er etwas bissig war, was angesichts des ungerechten Ausgangs allerdings verständlich war.
 
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Vorschau 3. Bundesliga 35. Spieltag

in Kürze:

Die komplette, bereits erledigte Arbeit ist verloren gegangen, durch eine Art Absturz. Die Texte waren komplett fertig, ebenso die Tipps. Alles weg. Das komplette Desaster. Nun kann man nur noch in Kürze möglicherweise die wohl überlegten Tipps rekonstruieren, ohne die komplette Erläuterung ein weiteres Mal hinzubekommen. Ein Grund ist die nicht ausreichende Menge der verfügbaren Zeit, der andere der, dass es ein ziemlich tiefer Frust ist, mit dem man sich erst einmal arrangieren muss.
Grundsätzlich aber war hier vor allem erörtert worden, dass es gegen Ende der Saison viele Paarungen der Kategorie „muss gewinnen“ gegen „braucht nicht“ gibt, in welchen der Markt meist eine recht deutliche Neigung zugunsten des Teams, welches „muss“ aufweist. Die Kurse sind davon so gedrückt, dass man in den seltensten Fällen auf DIESE Seite aufspringen möchte. Wenn also, geht es ab und zu wohl überlegt dagegen.
 
Ach, Teamnews und Entfernungsangaben müssen für heute aus den genannten Gründen ebenfalls entfallen. Möglich jedoch, dass man dadurch den einen oder anderen Vorschlag noch einheitenmäßig nach unten anpasst.
 
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Karlsruher SC – FC Chemnitz      (Entfernung: 477 km)
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Die Markteinschätzung ist hier klar: der KSC muss, Chemnitz braucht nichts. Die Kurse sind zu klein auf den KSC, gegen sie spielt man einfach nicht. Also wird es ein Pass.
Teamnews:
der KSC ohne Sebastian Schiek (23, RV, 12/0/1), 
Chemnitz ohne Anton Fink (25, MS, 33/18/10), ihren wichtigsten Mann, mit Rotsperre.
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Kickers Offenbach – SV Darmstadt 98      (Entfernung: 32 km)
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Hier ist das Derby, welches in der Hinrunde klar für den hier Tippenden verloren ging, indem man Offenbach vertraute, sie aber verloren. Im Rückspiel nun sieht es so aus, dass Darmstadt in höchster Not ist, Offenbach nicht ganz so arg, Offenbach konnte einen nicht überzeugen im letzten Spiel, Darmstadt war meist ganz gut, das Derby kommt hinzu, also 3 von 10 auf X oder 2.
Teamnews:
Offenbach ohne Markus Husterer (29, IV, 19/3/2), Christopher Lamprecht (28, RV, ohne Einsatz), Sead Mehic (38, DM, 23/2/1), Theo Vogelsang (23, OM, 5/0/0), Kai Hesse (27, MS, 3/0/0),
Darmstadt hat keine Ausfälle. 
 
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Alemannia Aachen – 1.FC Heidenheim      (Entfernung: 506 km)
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Aachen wieder mit einer ordentlichen Leistung, kassiert aber immer mehr Tore als sie erzielen (2:3 diesmal). Sie achten nicht mehr auf die Defensive, die Insolvenz droht, noch vor Saisonende, also entfällt hier ohnehin ein Tipp. Natürlich deutet alles auf einen Heidenheim Sieg hin.
Teamnews:
Aachen ohne Michael Melka (34, TW, 9/0/0), Tom Stehle (32, IV, 10/0/0), Aimen Demai (30, DM, 2/0/0), Florian Müller (26, RM, 14/2/0),
Heidenheim ohne Andreas Spann (28, MS, ohne Einsatz), Patrick Meyer (25, MS, 9/2/1).
 
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Arminia Bielefeld – Hallescher FC      (Entfernung: 344 km)
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Bielefelds Leistung beim 0:3 in Heidenheim war nicht zu beurteilen, da man die meiste Zeit mit 9 gegen 11 spielte. Halle war sehr gut, verlor aber gegen Osnabrück. Halle ist noch nicht aus allem raus, bei 39 Punkten gegenüber Dortmund mit 32 auf dem ersten Abstiegsplatz (ein Spiel in der Hand für Dortmund dazu). Sie werden sich nicht hängen lassen. Bedeutet aber nicht, dass man sich hinter diesen oder jenen stellt. Einach ein Pass.
Teamnews:
Bielefeld ohne Dennis Riemer (25, RV, 11/0/0), Marc Lorenz (24, LM, 11/0/3), mit Rotsperre, sowie dem wichtigsten Mann Fabian Klos (25, MS, 32/20/7).
Halle hat keine Ausfälle.
 
Da Klos fehlt und Halle sich ganz sicher nicht hängen lassen wird und der Kurs extrem gedrückt ist auf die 1, entscheidet man hier kurzerhand, dass Halle etwas holt. 2 von 10 auf X oder 2.
 
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Wacker Burghausen – SpVgg Unterhaching      (Entfernung: 123 km)
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Eine total unattraktive Paarung. Dennoch eine Möglichkeit, sich zu verwickeln. Aufgrund der nicht schlechten Leistungen von Unterhaching zuletzt, mit wenig Ertrag, lief es auf 2 von 10 auf X oder 2 hinaus. Eine gewisse Form eines Derbies ist es auch.
Teamnews:
Burghausen nur ohne  Youssef Mokhtari (34, OM, 24/4/7),
Unterhaching ohne Stefan Riederer (27, TW, 22/0/0), Roland Sternisko (25, DM, ohne Einsatz), Quirin Moll (22, DM, 16/1/0), mit Gelbsperre.
 
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Borussia Dortmund II – SV Wehen/Wiesbaden      (Entfernung: 245 km)
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Dortmund muss, Wehen ist gerettet. Macht das Spiel uninteressant. Dennoch an dieser Stelle die Auffassung vertreten, dass Wehen ganz normal spielen wird (und nicht abschwenkt). Dortmund ist dennoch, aufgrund der anerkannten Lage, ein Sieg zuzutrauen, keine Frage. Aber niemals, dass man sie wetten könnte.
Teamnews:
Dortmund II ohne Krem Demirbay (19, ZM, 23/2/1),
Wehen ohne Thorsten Barg (26, IV, 2/0/0), Michael Wiemann (26, IV, 32/0/2), Gelbsperre, Robert Müller (26, DM, 31/2/1), Gelbsperre, Martin Röser (22, RM, 3/0/0).
 
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Rot Weiß Erfurt – Preußen Münster      (Entfernung: 384 km)
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Hier gab es ebenfalls einen Ansatzpunkt: Erfurt zwar klar verbessert, mit Kapitän Pfingsten-Reddig in Hochform, und Morabit wieder in Normalform, aber doch hat Münster einen total überzeugen können, zudem ist es für sie dringend nötig, zu siegen, während Erfurt es nicht ganz so nötig hat, bei ebenfalls 39 Punkten. Es lief auf einen Tipp auf Münster hinaus. Sagen wir 3 von 10 auf die 2.
Teamnews:
Erfurt ohne Manuel Salz (27, TW, ohne Einsatz), Morden Nielsen (23, MS, 6/1/1),
Münster hat keine Ausfälle. 
 
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VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II      (Entfernung: 525 km)
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Ein automatisches Pass. Die Youngster spielen eh, wie sie wollen, sie brauchen nun wirklich nichts mehr, Osnabrück aber dringend. Der Markt erkennt das selbstverständlich, also nix tun.
Teamnews:
Osnabrück ohne Martin Hudec (31, IV, 14/1/0), Niels Hansen (29, DM, ohne Einsatz), 
Stuttgart II ohne Dominik Gallert (19, RV, ohne Einsatz).
 
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1.FC Saarbrücken – Hansa Rostock      (Entfernung: 845 km)
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Rostock hat einen nur und immer wieder fast maximal enttäuschen können. Die wohl ausreichenden Punkten haben sie dennoch eingefahren — nun 40 — und Dortmund II mit 11 gegen 10 ab Minute 4 auch mit 2:0 besiegt, ohne auch nur ansatzweise zu überzeugen. Saarbrücken gewinnt und gewinnt, spielt aber auch nicht überragend, und braucht ebenfalls längst nichts mehr. Auch hier ein klares Pass.
Teamnews:
Saarbrücken ohne Tim Knipping (20, IV, 13/0/0), Tim Kruse (30, DM, 22/2/2), Ufuk Özbek (20, ZM, 15/2/0), Kiyan Soltanpour (23, MS, 10/0/0), Markus Hayer (27, MS, 13/1/1),
Rostock ohne Stephan Gusche (23, IV, 8/0/0), Sebastian Pelzer (32, LV, 26/0/0), Mohammed Lartey (26, OM, 1/0/0).
 
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Stuttgarter Kickers – SV Babelsberg 03      (Entfernung: 611 km)
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Hier gab es eine gute Chance, etwas zu tun: Babelsberg hat einen wirklich erstmals wieder beeindrucken können beim 1:1 gegen Erfurt. Physisch sind sie sehr stark (das war schon zu Beginn der Saison erwähnt worden) und bei den Standards sind sie brandgefährlich, und dies ist ein überragend wichtiger Teil des Spiels geworden. StuKi hat so ziemlich alles falsch gemacht (Guido Buchwald) und kann einem gar nicht gefallen, auch nicht beim 4:1 in Burghausen, auf welches sie wohl ihre Hoffnungen legen. Sie waren in Hälfte 1 nicht auf den Platz und hätten schon längst verloren haben können.
Babelsberg holt hier etwas. 5 von 10 auf X oder 2.
Teamnews:
StuKi ohne Julian Leist (25, IV, 33/3/0), wichtig, Royal Dominique Fennell (23, OV, 12/2/0), Thorben Stadler (23, LV, 15/0/0), 
Babelsberg keine Ausfälle.
Das spricht noch mehr für Babelsberg. Also 7 von 10 auf X oder 2. 
 
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Vorschau Österreich tipp 3 Bundesliga, 31. Spieltag

in Kürze:

Das Gleiche gilt hier wie für Liga 3: alle Texte fertig, alle verloren gegangen. Wenn, wird hier nur mühsam rekonstruiert, was man über die einzelnen Paarungen herausarbeitete, ohne die komplette Herleitung zu erinnern oder überhaupt den Versuch dazu zu unternehmen.
 
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SV Ried – SC Wiener Neustadt      (Entfernung: 290 km)
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Hier war der Ansatz klar: Ried mag verloren haben das letzte Spiel und wirklich nicht so gut gespielt haben, aber grundsätzlich hat einen die Mannschaft davor so sehr beeindruckt und haufenweise Tore erzielt, dass man ihnen gerne das Vertrauen schenken würde, wohingegen die Wiener Neustädter eindeutig etwas zu viel punkten für die Qualität ihrer Auftritte. Ried hat noch die Aussicht auf Europa und die Wiener Neustädter sind vielleicht doch weiterhin diejenigen, die am Ende ins Gras beißen müssen, denn sowohl Innsbruck als auch Admira und Mattersburg scheinen das höhere Potenzial zu haben und dies in der entscheidenden Saisonphase auch einbringen zu können. Wobei gegen Innsbruck das schwere Restprogramm sprechen könnte.
Teamnews:
Ried ohne Marco Meilinger (21, LA, 30/6/12), wie man sieht, wichtig, mit Gelb-Rot Sperre,
Wiener Neustadt ohne Arvedin Terzic (24, LM, 18/5/6), auch wichtig.
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SV Mattersburg – Wacker Innsbruck     (Entfernung: 534 km)
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Apropos Innsbruck, Mattersburg und schweres Restprogramm: hier ist eines der letzten Duelle für die Innsbrucker gegen einen Konkurrenten. Hier gilt es nun, zu zeigen, dass man es wirklich besser kann als die Anderen. Das letzte Spiel war eines der besten überhaupt. Hinten haben sie seit langem mal wieder dicht gehalten, ohne ihre Offensivstärke zu verlieren und Ried mit 2:0 nach Hause geschickt.
Mattersburg macht nur noch sehr vereinzelt, und dann auch nur einzelne Punkte. In Graz hatten sie eine Menge Glück, dennoch natürlich ein Erfolgserlebnis, das 2:2, aber doch geht die Tendenz hier Richtung Gäste.
4 von 10 auf X oder 2.
Teamnews:
Mattersburg ohne Nedeljko Malic (24, IV, 9/0/0), Lukas Rath (21, LV, 15/0/1), Manuel Seidl (24, DM, 22/3/3),
Innsbruck ohne Dario Dakovic (26, IV, 21/0/0), Marco Köfler (22, LM, 1/0/0).
 
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Rapid Wien – Red Bull Salzburg      (Entfernung: 296 km)
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Rapid entsetzlich schwach im Derby. Das war kein richtiges Rapid. Sie haben ein 2:2 herausgeholt, aber es war einfach nur Glück. Sie sind nichts mehr wert, da stimmt es vorne und hinten nicht und vor allem ganz vorne, nämlich im Vorstand, und nicht einmal bei den Fans.
Salzburg dagegen in Höchstform. Das 6:2 zeigte jede Menge Spielfreude und tolle Tore. Der Rückstand ist gewaltig geschrumpft und man wird das Projekt „Titelkampf“ nun noch ernster angehen.
6 von 10 auf die 2.
Teamnews:
Rapid ohne Thomas Schrammel (25, LV, 18/0/2), Michael Schimpelsberger (22, RV, 16/0/1), Steffen Hofmann (32, OM, 20/2/9),
Salzburg ohne Franz Schiemer (27, IV, 26/4/4), Martin Hinteregger (20, IV, 24/2/3).
Die Ausfälle unerfreulich, aber der starke Kader von Salzburg kann das kompensieren. Bei Rapid ist ja mit Schimpelsberger ein neuer Ausfall, der zuletzt Stammspieler war. Mit Steffen Hofmann fehlt die Seele ohnehin, das aber schon lange.
 
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Wolfsberger AC – Sturm Graz       (Entfernung: 78 km)
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Um es kurz zu machen: Wolfsberg war nicht wirklich schlecht beim 2:6 in Salzburg. Mit einem Mann weniger hielten sie sogar dagegen. Sturm war aber ebenfalls nicht schlecht beim 2:2 gegen Mattersburg. Dennoch könnte man nur die 1 nehmen. Europa ist noch nicht aus dem Visier, man spielt daheim, und die Mannschaft wirkt stark und stabil.
Dennoch, aufgrund der Derbytendenz nur eine Neigung, kein Tipp.
Teamnews:
Wolfsberg ohne Jose Antonio Solano (28, IV, 11/2/0), Gernot Suppan (27, LV, 3/0/0), Gernot Messner (32, ZM, 4/0/0), Boris Hüttenbrenner (27, ZM, 9/0/0) mit Rotsperre, und CHristian Falk (26, MS, 17/10/0).
Sturm ohne Christian Gratzei (31, TW, 10/0/0), Manuel Weber (27, ZM, 19/1/3), Matthias Koch (25, ZM, 11/0/2), Imre Szabics (32, HS, 19/5/1).
 
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Admira/Wacker Mödling – Austria Wien       (Entfernung: 20 km)
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Egal, ob man Admira den Klassenerhalt zutraut und genügend gute Ansätze gesehen hat: Austria hat wirklich spielerisch überzeugt, und dies nicht nur beim letzten, wieder frustrierenden Ergebnis gegen Rapid. Sie gewinnen nicht mehr, aber sie spielen gut. Hier ist es zudem ein Derby, und es werden genügend Fans den Weg ins Stadion finden, der Titelkampf ist noch immer zu bestehen, man muss nur mal wieder voll punkten.
Die Austria machte es, 6 von 10 auf die 2.
Teamnews:
Admira ohne Jürgen Macho (35, TW, 10/0/0), als Winterneuzugang Stammspieler, mit Rotsperre, Daniel Drescher (23, IV, 11/0/0), Thomas Ebner (21, IV, 9/0/0), Stephan Palla (23, LV, 21/0/2), mit Gelb-Rot, René Seebacher (24, RM, 10/0/1), und Matus Mikus (21, MS, 2/0/0), als WInterneuzugang.
Austria nur ohne den Langzeitverletzten Naher Barazite (22, MS).
 
Die Teamnews begünstigen die Wette extrem. Das heißt: nun 8 von 10 auf die 2. 
 
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Vorschau Österreich „Heute für Morgen“ Erste Liga, 30. Spieltag

in Kürze:

Das Gleiche gilt hier wie für Liga 3: alle Texte fertig, alle verloren gegangen. Wenn, wird hier nur mühsam rekonstruiert, was man über die einzelnen Paarungen herausarbeitete, ohne die komplette Herleitung zu erinnern oder überhaupt den Versuch dazu zu unternehmen.
In dieser Liga gilt weiterhin, dass eigentlich alle Entscheidungen gefallen sind, was aber nicht bedeutet, dass man sich deshalb nicht mehr verwickeln könnte. Denn: so geht es für beide meist um wenig, also stellt es für die Tipps kaum eine Einschränkung dar.
 
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FC Lustenau – Blau Weiß Linz    (Entfernung: 471 km)
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Ohnehin ein automatisches Pass.  Hut ab jedoch vor den Leistungen vom FC Lustenau, seit der Abstieg fixiert ist. Sie spielen wirklich ordentlich. Da aber auch BW Linz besser war als die Ergebnisse — viel Pech gegen die Vienna — und sie dringend für die Relegation anständige Wettkampfpraxis benötigen, werden sie hier wohl nicht verlieren.
Teamnews:
FC Lustenau hat keine Ausfälle,
BW Linz ebenfalls keine.  
 
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First Vienna – TSV Hartberg      (Entfernung: 131 km)
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Die Vienna die gesamte Saison über schon von ziemlichem Glück begünstigt. So haben sie zu viele Punkte, was aber wiederum günstig ist für den sich anbahnenden Tipp, denn: wenn überhaupt benötigt Hartberg noch etwas. Hartberg konnte gefallen, vor allem hat Jouvhel Tsoumou endlich richtig begeistert, also kommt es zu dem Tipp, dass Hartberg hier nicht verliert: mit 4 von 10 auf X oder 2.
Teamnews:
bei der Vienna fehlen Florian Bauer (21, IV, 11/0/0), Richard Czar (20, LV, 17/0/2), Mirnes Becirovic (24, ZM, 26/5/3), wichtig, mit Gelbsperre, Joan Henriquez (27, LM, 1/0/0), als Winterneuzugang, sowie Marco Miesenböck (23, MS, 18/4/3), sehr wichtig, ebenfalls Gelbsperre.
Bei Hartberg fallen aus Mirodrag Vukajlovic (21, LV, 21/0/1), Michael Huber (23, RV, 15/0/0).
Die Teamnews eher günstig für den Tipp.
 
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SV Horn – SV Grödig      (Entfernung: 321 km)
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Eine noch bessere Partie zum Tippen: der Aufstieg von Grödig mag zwar nur noch Formsache sein, aber die Annahme, dass sie es schaffen, stützt sich im Grunde auf die intuitive Annahme, dass ein Spitzenteam schon oft genug gewinnen wird. Dass dies aber eintritt, dafür sind sie selbst zuständig. Sie wollen das Spiel gewinnen, ganz einfach. Horn hat fast nur noch verloren, egal, wie die Leistungen waren, was nicht unbedingt förderlich ist für das Selbstvertrauen.
Grödig einfach zu stark, Grödig braucht noch Punkte, Grödig gewinnt hier. 8 von 10 darauf.
Teamnews:
Bei Horn fehlen Philip Petermann (21, TW, ohne Einsatz), und Emir Dilic (21, RM, 21/0/2),
bei Grödig fehlen David Schartner (24, TW, ohne Einsatz), Thomas Zündel (25, RV, 24/0/3), mit Gelbsperre.
 
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SV Kapfenberg – SKN St.Pölten      (Entfernung: 179 km)
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Hier ebenfalls eine gute Gelegenheit: Kapfenberg hatte mal 21 Punkte Rückstand auf St.Pölten. Hier und heute können sie den Gegner überholen. Sie gewinnen sowieso jedes Spiel, und selbst wenn sich St.Pölten nun wieder stabilisiert hat, stehen bei ihnen 8 Punkte aus den letzten 10 Spielen, gegenüber 28 beim Gegner! Schlüsselspieler dürften auch wieder zurück sein beim KSV, also stehen die Zeichen auch hier auf Sieg (unter der Woche drehte man das Spiel gegen Horn).
5 von 10 auf die 1.
Teamnews:
bei Kapfenberg fehlen Manfred Gollner (22, IV, 14/1/0), Dominic Pürcher (24, LV, 24/2/2), René Pitter (23, RV, 3/0/0), Mario Grgic (21, ZM, 19/0/1), Dieter Elsneg (23, HS, 25/7/10), Sanel Kuljic (35, MS, 12/2/1).
Elsneg fehlt doch noch, der Rest ebenfalls, da sie dies aber schon zwei Mal kompensieren konnten, bleibt es bei dem Tipp, mit 3 von 10 statt 5 von 10.
 
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SCR Altach – Austria Lustenau    (Entfernung: 10 km)
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Die schwächste Mannschaft der Liga ist Austria Lustenau. Mit dieser Einstellung kann man keinen einzigen Punkt erobern. Nun steht der Trainer — vom Präsidenten ausgelöst — in der Diskussion und Sascha Boller wurde ins Amateurteam verbannt. Mehr schlechte Nachrichten geht nicht. Wenn man je von Leistungsverweigerung sprechen konnte, dann stimmt es bei ihnen. Das einzige Spiel, in dem sie halbwegs vernünftig spielten, war das Derby gegen den FCL. Da dies hier ein Derby ist (10 km Entfernung) ist dies das einzige Gegenargument. Fans werden sie aber sicher wenige begleiten, die sind zu sehr enttäuscht.
Altach sieht die Chance, den 2. Platz zu erobern.Es sind 6 Punkte. Eben. Nur 6 Punkte. Ein Sieg hier und es sind 3. Das ist ein Ziel. Die Fans werden da sein, für das Derby.
Es passt so ziemlich alles. Aber doch nur 6 von 10 auf die 1. Nur 6 wegen Derby und weil es für Altach nicht um viel geht.
Teamnews:
Altach ohne Aaron Kircher (21, LV, 2/0/0), Boris Prokopic (25, OM, ohne Einsatz als Winterneuzugang), Felipe Dorta (16, MS, 11/0/0),
A. Lustenau ohne Sascha Boller (29, LM, 18/2/8), Felix Roth (25, OM, 23/6/10), ebenfalls sehr wichtig.
 
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Vorschau Schweiz Raiffeisen Superleague, 29. Spieltag

in Kürze:

Das Gleiche gilt hier wie für Liga 3: alle Texte fertig, alle verloren gegangen. Wenn, wird hier nur mühsam rekonstruiert, was man über die einzelnen Paarungen herausarbeitete, ohne die komplette Herleitung zu erinnern oder überhaupt den Versuch dazu zu unternehmen.
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Grasshoppers Club Zürich – FC Thun       (Entfernung: 151 km)
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Thun die Mannschaft der Stunde. Sie haben wirklich begeistert und sogar den Meister an die Wand gespielt und beim 2:2 nur unglücklich nicht gewonnen. Auch davor waren es mitreißende Spiele, mit 3 Siegen und vielen Toren.
Dennoch glaubt man hier dringend an die Grasshoppers. Sie spielen, ähnlich wie die Wiener Austria in Österreich, wirklich tollen Fußball, können aber die Spiele nicht mehr gewinnen. Grundsätzlich aber stimmt es in der Mannschaft. Der Titel ist noch nicht völlig außer Reichweite, und Platz 2 für die CL-Quali noch lange nicht gesichert gegenüber St.Gallen (4 Punkte), so ist ein Sieg beinahe Pflicht. Das Spielvermögen ist da, und ob die Gäste nun immer dieses Niveau halten können? Hier wird Ngamukol auch beweisen wollen, dass er den richtigen Schritt gemacht hat mit dem Wechsel.
6 von 10 auf die 1.
Teamnews:
GC hat keine Ausfälle,
Thun ohne Kevin Bigler (20, RV, ohne Einsatz), Nelson Ferreira (30, RM, 24/2/0), mit Gelbsperre, Cassio Horta Magalhaes (22, MS, 10/1/1). 
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Servette Genf – FC Sion     (Entfernung: 160 km)
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Sion ist der Chaosclub schlechthin, trotz der Existenz der Young Boys. Constantin richtet, außer finanziell, bei seinen Angestellten nur Schaden an. So kann man einfach nicht erfolgreich sein. Alles sind wie gelähmt.
Servette hat zwar 0:4 verloren, aber doch nicht schlecht gespielt beim FCZ. Sie haben längst den Ausgleich verdient gehabt, als das 0:2 fiel. Selbst danach hatten sie noch Chancen. Sie sind 6 Punkte hinter Lausanne zurück, auf die man sich sicher konzentrieren wird, und da die nicht punkten, ist es machbar. Hier muss man allerdings anfangen.
Wenn, kann man hier also nur Servette nehmen. Aber nur auf 1/X, mit 5 Einheiten.
Teamnews:
Servette ohne Goran Karanovic (25, MS, 20/5/0),
Sion ohne Aislan (25, IV, 12/0/0), Gelson Fernandes (26, DM, 10/0/0), mit Gelbsperre, Xavier Margairaz (29, RM, 16/5/1), sowie Kyle Lafferty (25, MS, 23/5/2).
DIe Teamnews sprechen auf keinen Fall gegen die Wette.
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FC Basel – FC Luzern        (Entfernung: 98 km)
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Alles klar hier: Basel auf den Weg zu Titel nicht aufzuhalten, nicht von Luzern. Die haben zwar mühevoll mit dem neuen Trainer zwei kleine Erfolgserlebnisse (ein 1:0 gegen Lausanne und ein 1:1 gegen GC), aber umhauen können einen die Resultate ja nun wirklich nicht. Der FCB mit dem kleinen Ausrutscher gegen ein entfesseltes Thun, aber man kam immerhin von dem Pokalerfolg in Sion, bei welchem man das Finale erreichte, da sei eine mäßige Leistung schon mal verziehen. Ansonsten sind sie einfach nur die klar Besten, das Salzburg der Schweiz.
6 von 10 auf Basel.
Teamnews:
Basel ohne Kay Voser (26, RV, 9/0/0), 
Luzern ohne den einen Ersatztorwart (schon lange), und ohne Dimitar Rangelov (30, MS, 24/1/2).
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Young Boys Bern – Lausanne Sports       (Entfernung: 102 km)
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Die Paarung bietet ja nun wirklich kaum Zugang. Die Young Boys mit jeder Menge (anderer) Sorgen, die sich aber auf die sportliche Leistung auswirken. So ist Europa, was vor ein paar Wochen noch das erklärte (Pflicht-)Ziel war, längst aus den Augen verloren. Obwohl man wirklich zugeben muss, dass sie nicht immer schwach spielen.
Lausanne ist wohl das schwächste Team der Liga. Es geht einfach nicht, es reicht so einfach nicht. Ein Törchen mal wieder, das aber nur durch einen Elfmeter, mal ein Punkt beim 0:0 gegen diesen Gegner hier, oder ein 1:0 Sieg in Sion (!), 0:0 gegen GC, das sind die raren Erfolgserlebnisse. Und, wie man sieht, in den drei Spielen auch nur mit einem Tor!
Wen könnte man also hier nehmen? Es bleibt so nur das Pass.
Teamnews:
YB ohne Christoph Spycher (35, LV, 9/1/0), Josh Simpson (schon die ganze Saison), und ohne Gonzalo Zarate (28, RA, 16/2/2),
Lausanne hat keine Ausfälle. 
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FC St.Gallen – FC Zürich        (Entfernung: 86 km)
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Vielleicht der beste Spieler der Liga in den Reihen von St.Gallen. Der Argentinier Oscar Scarione führt, gemeinsam mit Marco Streller, die Torjägerliste und die Scorerliste an. Und das in den Reihen des  deutlich kleineren Clubs, was die Leistung deutlich aufwertet. Und wenn man ihn spielen sieht erst (und nicht nur diese Punkte zählt).
Der FCZ hat sich, nach drei Niederlagen in Serie, mal wieder mit einem 4:0 zurückgemeldet — nachdem man auch unter der Woche davor gegen GC im Cup ausgeschieden war. Aber auch die Leistung beim 4:0 gegen Servette war nicht überragend (wie es sich vielleicht anhört). Sie hätten längst den Ausgleich kassiert haben sollen, als sie endlich selbst mit dem Tore schießen anfingen.
So kann man sich doch zu einer kleinen Wette durchringen: 3 von 10 auf die 1.
Teamnews:
St.Gallen ohne Mikael Ishak (20, MS, ohne Einsatz als Winterneuzugang), und Dzengis Cavusevic (25, MS, 13/4/2),
FCZ ohne Burim Kukeli (29, ZM, 12/0/1), Pedro Henrique (22, LM, 13/0/1).
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Rückblick 3. Bundesliga 34. Spieltag

in Kürze:

Gleich vorweg angemerkt: gegen Ende der Saison geht es in vielen Spielen nur für eine der beiden Mannschaften um etwas. Obwohl es einige Anzeichen gab — auch schon in den Vorjahren — , dass sie die meisten, die ihre Saisonziele bereits erreicht oder sicher verfehlt haben, sich dennoch professionell präsentieren und oft genug dafür verantwortlich zeichneten, dass der noch am Ziel arbeitende Gegner dieses Ziel seinerseits verfehlt, so ist doch zumindest äußerste Vorsicht geboten und viel lieber, als auf die Professionalität zu bauen — welche im Regelfall nach den Marktgesetzen quotenmäßig recht ordentlich entlohnt wird — , wird man sich nicht verwickeln und einfach auf ein angenehmeres Spiel warten, möge dies auch erst in einer zunächst fern scheinenden nächsten Saison stattfinden. Es mag zwar sein, dass es sich hier oder da lohnt, aufgrund der fürstlichen Quote, nur wird es naturgemäßg auch oftmals in die Hose gehen und das Gefühl, welches einen danach beschleicht („Ich Idiot! Da hatte ich wohl 0%!“) ist so unangenehm, dass man auf die wenigen Glücksmomente in Anbetracht der Möglichkeit dieses Negativerlebnisses gerne verzichtet. Dies lehrt einen die jahrelange Erfahrung im Umgang mit derartigen Wetten.
 
Weiterhin diese Anmerkung: was sich in letzter Zeit gezeigt hat war, dass fast jede Mannschaft mal sehr gut spielte und mal weitaus weniger gut. Damit haben sich länger anhaltenden Anhängerschaften so gut wie erübrigt. Man muss die Spiele HEUTE gewinnen. Was es bedeutet für die Wetten, muss sich in den einzelnen Partie zeigen. Jedoch kann man dem Autoren einerseits Wankelmut unterstellen — und dies wohl mit einigem Recht — andererseits aber zurückblickend erkennen, dass man, sofern man eine Mannschaft unbedingt haben wollte, weil sie so gut war, man von ihr oft genug enttäuscht wurde. In der Summe bedeutet dieses Gelaber: man weiß selbst derzeit nicht genau, wo man steht. Zumal eben im Fußball oftmals — gerade zuletzt — diese eine gelungene Aktion ein ganzes Spiel entscheidet oder, alternativ, den Spielverlauf bestimmt, aus welchem man im Anschluss vielleicht die falschen Schlüsse zieht. 
 
Die Spiele nahmen teils einen kuriosen Verlauf, derzeit leider häufig mit einem dem hier Tippenden entgegenstehenden Ausgang. Wobei das Auffällige tatsächlich dies ist: wer gut war ist danach schlecht und wer schlecht war ist danach gut. Was sollen einem da die Beobachtungen helfen, falls dies zum Gesetz würde? Vom Gefühl her ist es aber so, dass man, sobald man sich für Jemanden entscheidet, dieser Lähmungserscheinungen bekommt.
 
Erfurt hat dies nicht betroffen: +8 auf sie (wobei die sehr schön gefärbt sind, Quoten bedingt), -3 auf Offenbach (waren auch sehr wenig), -4 auf Bielefeld (die ausgelöste „Lähmung“ schlug sich hier in zwei Platzverweisen nieder), -8 auf den KSC — ja, die waren richtig schwach — , -4 auf Dortmund II — hier ein Rot nach 4 Minuten — , macht in der Summe (schön gefärbte) -7. 
 
Immerhin konnte man bei den Neigungen ein klein wenig punkten: Wehen gewinnt (das war ja einfach…), Saarbrücken gewinnt sogar in Darmstadt (aber mit Glück). 
 
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SV Wehen/Wiesbaden – Alemannia Aachen      3:2 (2:1)
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Zuschauer: 3.014   (Schnitt bisher: 3.028  ; Vorsaison: 3.514)
Aachen hat am Wochenende 3:1 geführt (gegen Rostock) und doch verloren. Unter der Woche gab es ein 1:3 in Erfurt, als die 3 Tore erneut in schneller Abfolge fielen (20., 23., 27.). Es ist wohl nichts mehr zu erwarten von der Truppe.
 
Wehen hat zwar verloren am Wochenende, mit 1:3 in Bielefeld, jedoch nicht einmal schlecht gespielt. Nach dem Spiel hieß es bereits, dass dies möglicherweise die beste Saisonleistung von Bielefeld war. Dagegen kann man doch verlieren? Wehen also gesund und wird wohl auch hier die Punkte einfahren.
 
Teamnews:
Wehen ohne Thorsten Barg (26, IV, 2/0/0), Martin Röser (22, RM, 3/0/0), Yannik Oenning (20, LM, 1/0/0), 
Aachen ohne die ersten beiden Torhüter (Melka und Flekken), ohne Tom Stehle (schon ewig out), Aimen Demai (dito), Dario Schumacher (20, ZM, 8/2/2), Rotsperre, Florian Müller (26, RM, 14/2/0) und Sascha Rösler (schon lange out).
 
Nicht viel, was man aus diesem Spiel für Schlüsse ziehen möchte. Aachen präsentierte sich erneut ganz ordentlich und hielt gut mit, um am Ende aber doch wieder mit leeren Händen da zu stehen. Es war schon insgesamt ein ganz gutes Spiel. Wehen würde ohnehin vor den eigenen Fans sich immer bemühen, selbst wenn der Klassenerhalt längst gesichert ist, und Aachen spielt ebenfalls, seit Wochen, einfach Fußball. Die Defensive spielt keine so große Rolle, man versucht einfach, ein paar Tore zu machen. Dies gelang hier. Nur hat man in der Zwischenzeit halt eines mehr kassiert.
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SV Babelsberg 03 – Rot Weiß Erfurt     1:1 (0:1)
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Zuschauer: 2.858    (Schnitt bisher: 3.215  ; Vorsaison: 2.427)
Nichts ist beständiger als der Wechsel. Babelsberg hat sich miserabel präsentiert, und dies schon seit vielen Wochen, und zudem kaum je das Tor getroffen. In Karlsruhe letzte Woche ja, nach 81 Minuten, mit dem einzigen eigenen Angriff der Partie. Drumherum gab es immer nur Pleiten (auch in Karlsruhe, wo ein 1:2 aber eher ehrenwert ist) oder mal ein 0:0, außer gegen Aachen, wo ja nun wirklich jeder gewinnt. Also: sie hatten nichts drauf, nur schlagen sie unter der Woche nach Rückstand (!) urplötzlich Rostock. Nicht etwa, dass man Anlass hätte, mit Rostock irgendwie etwas Positives zu assoziieren, aber doch kam diese Niederlage mehr als überraschend und ging auch entsprechend ins (zunächst virtuelle) Geld.
 
Erfurt hat seinerseits den nächsten recht dringenden Sieg eingefahren mit 3:1 gegen Aachen und dürfte sich nun doch fern halten können — es sei denn, man verliert dieses Spiel hier, wodurch der Gegner auf Schlagdistanz (drei Punkte) herankäme.
 
So kann man hier nur erneut orakeln, dass Erfurt das Spiel nicht verlieren wird. Sie sind zwar nicht wirklich gut und konnten einen sehr selten überzeugen, aber in Babelsberg verlieren? Nicht wirklich vorstellbar.
 
8 von 10 auf X oder 2.
 
Teamnews:
Babelsberg hat keine Ausfälle,
Erfurt ohne einen der Ersatztorhüter (Manuel Salz). 
 
Man muss es so ehrlich sagen: ein von beiden Seiten gutes Spiel. Beide suchten sogar die Offensive, wobei die Babelsberger Offensive dieses Mal ja nach dem Rückstand ziemlich „erzwungen“ war. Erfurt war die leicht bessere Mannschaft, mit etwas mehr Chancen, aber auch Babelsberg kam oft genug vors Tor, die größten Chancen durch brandgefährliche Standards. So fiel der Ausgleich auch fast folgerichtig durch einen derartigen (ein Freistoß, nur knapp hinter der Mittellinie, aber die fast durchgehend hochgewachsenen und robusten Babelsberger kamen immer wieder an die Kopfbälle heran).
Beide gut, Erfurt etwas besser, das Remis geht dennoch in Ordnung.
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FC Chemnitz – Kickers Offenbach      2:0 (0:0)
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Zuschauer: 3.900   (Schnitt bisher: 4.685  ; Vorsaison: 5.161)
Offenbach mit der gleichen Punktzahl wie Erfurt — das heißt: noch lange nicht aus allem raus –, aber mit einem vielleicht doch sogar etwas höheren Potenzial. Sie haben das ausgeglichene Spiel gegen Münster verloren, das heißt, das punkten ist etwas dringlicher geworden.
 
Gegenüber steht ein Chemnitz, welchem man ganz sicher sehr viel Positives nachsagen kann. Ein Sieg hier oder da mehr (wer erinnert sich nicht an dieses unfassbare 1:1 in Babelsberg, mit dem letzten Verzweiflungsschuss der Partie, nach einem unberechtigten Freistoß an der Mittellinie, der irgendwie mit Wind- oder Gotteshilfe ins Netz flatterte? Aber es gab auch andere Spiele, wo viel mehr drin war) und sie hätte ein Kandidat sein können.
 
Letzte Woche sah es aber doch schon ein wenig nach „Saison ausklingen lassen“ aus. Sie mühten sich, ja, aber doch vielleicht mit diesen 5% weniger, die es dann auf dem Niveau ausmachen können (0:2 in Saarbrücken, als man lange auf den Ausgleich drückte). Sicher wird man vor eigenem Publikum eine gute Leistung abliefern wollen, aber sich hinter sie zu stellen, wäre wohl keine so gute Idee. Da man es auch nicht gegen sie tun könnte, bleibt hier nur das Pass.
 
Teamnews:
Chemnitz ohne Josip Landeka (25, LM, 33/3/5), Gelbsperre, sehr wichtiger Mann, Anton Fink (25, MS, 33/18/10), Rotsperre, noch wichtiger, und Benjamin Förster (23, MS, 26/8/2)
Offenbach ohne die Langzeitverletzten Husterer, Lamprecht und Sead Mehic, sowie weiterhin Theo Vogelsang (23, OM, 5/0/0), und Kai Hesse (27, MS, 3/0/0).
 
Da die Teamnews so günstig sind, wagt man sich doch diesen Tipp: Offenbach holt etwas. Die Neigung war ja eh schon in der Argumentation zu erkennen, demnach also 3 von 10 auf X oder 2. Ohne Fink und Landeka dürfte Chemnitz nur die Hälfte wert sein.
Absolute Einbahnstraße, fast von Anfang bis Ende. Chemnitz mit gutem Spiel und vielleicht acht Torchancen (wovon zwei durch nicht gegebene Elfmeter zustande kamen, bei denen die erste Foulaktion unter die Rubrik „glasklar“ fällt), denen Offenbach vielleicht anderthalb entgegenzusetzen hatte. Als endlich das 1:0 fiel (76.), kam Offenbach etwas auf, es gab immerhin eine echte Chance auf den Ausgleich, mit dem Schlusspfiff aber das 2:0. Verdienter Sieg, wie auch Gästetrainer Rico Schmitt im Interview anerkannte.
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SV Darmstadt 98 – 1.FC Saarbrücken      1:2 (0:0)
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Zuschauer: 5.100   (Schnitt bisher: 5.265  ; Vorsaison: 6.042)
Hier eine der typischen, oben angesprochenen Paarungen. Saarbrücken hat nun 41 Zähler (damit 3 mehr als Erfurt und Offenbach) und steht auf dem 11. Platz so weit entfernt von den hinteren Rängen, dass man wohl im Augenblick kaum zittern dürfte. Wobei natürlich fortgesetzte Niederlagen noch immer bedeuten könnten, dass man wieder rechnen muss.
 
Darmstadt zwar mit einem ähnlichen Erfolgslauf wie Saarbrücken, nur waren sie vor selbigem deutlich weiter hinten und haben speziell das sehr wichtige Spiel bei Dortmund II verloren in der letzten Woche. Für diese Partie bedeutet es ein „must win“, während der Gegner vielleicht nicht Alles entgegensetzen wird. Nach reinen Zahlen müsste man also nur Saarbrücken nehmen — weil der Markt genau diesen Partiecharakter zu erkennen meint –, jedoch scheut man sich, es zu tun. Wobei die Einschränkungen angegeben sind: falls Saarbrücken verliert, und auch die anderen Teams von hinten punkten, könnte es doch noch einmal eng werden. Außerdem schwimmt man gerade auf einer Erfolgswelle und manchmal macht das Fußball spielen einfach Spaß, wenn es um nichts geht, zumal Darmstadt ja, laut Entfernung, noch eine Art lokaler Konkurrent sein könnte.
 
Eine wahre Empfehlung wird es nicht, aber man kann sich doch nicht vorstellen, dass sich Saarbrücken ohne Gegenwehr abschlachten lässt. X/2 als Neigung, aufgrund der erkannten Marktgesetze, gegen die man hiermit anstinkt.
 
Teamnews:
Darmstadt hat keine Ausfälle,
Saarbrücken ohne Tim Knipping (20, IV, 13/0/0), Tim Kruse (30, DM, 22/2/2), Ufuk Özbek (20, ZM, 15/2/0), Kiyan Soltanpour (23, MS, 10/0/0) 
 
Ein zwar leicht beruhigendes Gefühl, aber kein finanziell ertragreiches: der Markt hat sich jedenfalls erst einmal geirrt in dem Sinne, dass Darmstadt das Spiel zumindest nicht gewonnen hat. Wobei man auch hier sagen könnte, dass die Grundeinschätzung (des Marktes) nicht ganz falsch war. Denn: die erste Hälte ging recht klar an Darmstadt. Selbst wenn nicht so viele Chancen heraussprangen, so waren sie doch, wenn überhaupt, zu ihren Gunsten.  Saarbrücken trat tatsächlich so auf, wie man es hätte vermuten können (und oben angedeutet hat): man hat ausreichend viele Punkte und reißt sich kein Bein aus.
Nach dem Wechsel die doch recht überraschende Führung für die Gäste. Der davon ausgelöste Schock war so groß, dass gleich ein zweites hinterher folgte. Selbst wenn Darmstadt danach noch anrannte — mehr als der Anschluss sprang nicht mehr heraus (89.), trotz noch einer weiteren guten Chance zum 2:2.
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Hallescher FC – VfL Osnabrück      1:2 (1:1)
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Zuschauer: 6.046   (Schnitt bisher: 7.541  ; Vorsaison: Aufsteiger)
Auch bei Halle überwiegt weitaus mehr die Enttäuschung. Man hatte sie, nach ein paar tollen Spielen, ziemlich hoch gelobt — nur um dann diese lächerlichen 2 Punkte aus 4 Spielen bezeugen zu müssen. Wobei das zweite Spiel davon gegen Burghausen (0:0) noch in die Kategorie „Pg“ (Pech gehabt; vielleicht auch jene: „vPg“ = viel Pech gehabt“) gehörte. Unter der Woche erneut ein 0:0 gegen Heidenheim, so dass man sich doch fragen darf, wo Furuholm seine „shooting boots“ gelassen hat? Mit 39 Punkten steht man noch immer auf der Kippe (einen mehr als Erfurt und Offenbach), also verlieren ist irgendwie verboten.
 
Gegenüber steht ein Osnabrück, welchem das Glück derzeit einfach nicht hold ist. So haben sie Heidenheim eigentlich an die Wand gespielt, und mussten doch in der letzten Sekunde den Ausgleich hinnehmen, der, nicht nur vom Zeitpunkt her extrem unglücklich war. Nun steht man 4 Punkte hinter Münster auf Platz 3 und damit heißt es auch für sie hier „Siegen oder Fliegen“.
 
Der weiseste Rat scheint hier zu sein (trotz der Erkenntnis, dass es für beide um etwas geht): nichts tun.
 
Teamnews:
Halle hat keine Ausfälle,
Osnabrück ohne Martin Hudec (31, IV, schon lange out), Niels Hansen (29, DM, ohne Einsatz)
 
Die bessere Mannschaft in diesem Spiel war Halle. Sie haben ein tolles Spiel gemacht, sie haben genügend Chancen erspielt, aber sie haben ein Tor mehr kassiert als der Gegner. Die Stimmung im Stadion war jedenfalls einwandfrei –immer ein Beleg für eine gute Leistung — und auch die StimmEN nach dem Spiel gingen in die gleiche Richtung. Man war zufrieden, hatte gut gespielt, konnte nur sein Pech beklagen. Als Beispiele für die größten Chancen: ein verschossener Elfer und ein nicht gegebenes Tor, bei dem der Ball die Linie im dritten Nachschussversuch (und jeder einzelne Schuss war eine Großchance) überquert hatte, Schiri und Assistenten dies aber ignorierten. Bittere „Schieber, Schieber“ Rufe begleiteten die Unparteiischen in die Kabine. Die eigene Mannschaft betraf der Ärger jedenfalls nicht. Auch Gäste Trainer Wollitz erkannte eine gehörige Portion Glück, die seine Truppe diesmal gehabt hätte.
Bedeutet aber in der Summe nicht, dass Osnabrück schlecht war. Beide waren gut, ein gutes Spiel also, Halle mit mehr Chancen und Spielanteilen.
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1. FC Heidenheim – Arminia Bielefeld      3:0 (1:0)
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Zuschauer: 9.100   (Schnitt bisher: 7.841  ; Vorsaison: 6.732)
Hier also nun eines der Beispiele für den Wankelmut: Heidenheim hat einem zwar eine der teuersten Wetten (mehr als 10 aus 10 hat man wohl kaum je gespielt?!) eingebracht, nur musste dafür das (in letzter Zeit der hiesigen „Wettgemeinschaft“ nicht übertrieben holde) Glück reichlich strapaziert werden. Nein, sie waren nicht gut.
 
Bielefeld hingegen hat einen schon lange bevor man den Kommentar des „besten Saisonspiels“ hörte einfach umgehauen. Das war der wahrhafte Spitzenfußball, mit derartigen Leistungen könnte man locker dem KSC den so unantastbar scheinenden Rang der Nummer 1 ablaufen. Das war Fußball der Extraklasse, den sie beim 3:1 gegen Wehen anboten. Ein weiterer Punkt: in einem Spitzenspiel hat Bielefeld auf keinen Fall das Problem, etwa das Spiel machen zu müssen, zudem wird die volle Konzentration aufgeboten, und diese favorisiert dann doch oftmals den ursprünglich Besseren (und dazu wird Bielefeld hiermit erklärt).
 
So erlaubt man es sich, gegen die Mannschaft anzutreten, die man fortwährend stützte und auf die, deren Erfolge man nicht gänzlich anerkannte. 4 von 10 auf X/2. Bielefeld verliert hier nicht.
 
Teamnews:
Heidenheim ohne Andreas Spann (28, MS, ohne Einsatz), Patrick Mayer (25, MS, 9/2/1)
Bielefeld nur ohne den Langzeitverletzten Dennis Riemer.
 
Man kann die Geschichte hier relativ kurz machen: Bielefeld war nach einer Verletzungsunterbrechung kurzzeitig in Unterzahl (Johannes Rain, RM, wurde draußen behandelt). Für den Moment vielleicht unsortiert, jedenfalls kommt ein Überfall von Heidenheim, ein durchgesteckter Pass in die Spitze, ein fallender Stürmer. Der Schiri entscheidet sofort: Elfer und Rot. Nun könnte man auch über diesen Elfer diskutieren, es wäre aber unsinnig, da man ja an dieser Stelle oftmals PRO der vielen möglichen Elfer argumentiert, die permanent unterschlagen werden. Nur darf man so viel fest halten: im Vergleich war es einer, der eher „übersehen“ wird. Der Angreifer ist zwar vorne am Ball, der Abwehrspieler läuft ein wenig quer, berührt wohl die Beine dabei, der Sturz darauf spektakulär. Nachdem er nun bereits gepfiffen hatte — es gebührt eher Respekt für diesen Mut, aber es war ja pro Heimmannschaft, das fällt etwas leichter — wurde er vom Regelwerk wohl quasi gezwungen, auch auf Rot zu entscheiden.
Der Elfer war zwar nicht drin (Bielefeld übrigens davor sogar etwas aktiver), aber das Überzahlspiel war natürlich der entscheidende Vorteil. Da zudem eine weit schweifende „Analyse“ von Partien mit 11 gegen 10 zwar interessant sein mag, einem aber nicht wirklich viel weiter hilft im Sinne einer Einstufung der Mannschaften, soll sie hier weitest gehend entfallen.
Das Spiel ging so weiter: das 1:0 fiel diskutabel, da der Stürmer sich den Ball mit der Hand vorlegte (nur: wenn man genau so streng bei den Abwehrspielern wäre, gäbe es etliche Elfer mehr), und kurze Zeit später ein zweites Mal Rot gegen Bielefeld. Mit 11 gegen 9 gibt es überhaupt keine Aussagekraft eines Ergebnisses oder Spielverlauf mehr.
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Preußen Münster – Karlsruher SC      2:1 (1:0)
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Zuschauer: 14.465   (Schnitt bisher: 8.549  ; Vorsaison: 7.031)
Ähnliche Vorzeichen wie in der Partie zuvor. Nur dass man den KSC schon immer gestützt hat. Es ist dies ein Spitzenspiel und der Aufstieg ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Ganz im Gegenteil: Münster auf Rang 3 hat nur 4 Punkte weniger. Das bedeutet, dass bei einem Sieg nur noch ein Punkt Vorsprung auf diesen sicher aus Sicht des Führenden nicht erstrebenswerten Relegationsrang bliebe. So weiß der KSC genau, worum es hier geht. Und selbst wenn die Leistungen nicht durchgängig überragend waren, so schaue man bitte auf die Gegner: der letzte Spitzenclub, auf den man traf, war Bielefeld, und das ist 10 Spiele her (es bestätigt aber zugleich die Einschätzung von Bielefeld, denn damals hieß es: KSC – Bielefeld 1:1). Dazwischen lagen Erfurt, Babelsberg, StuKi, Burghausen etc. Und trotz der teils schwankenden Leistungen gab es eine 7–1–1 Bilanz, mit Bielefeld 7–2–1. Das ist doch eines wahren Spitzenreiters noch immer würdig?
 
Münster war ordentlich, keine Frage. Sie haben sowohl in Offenbach als auch unter der Woche bei Stuttgart Youngsters jeweils 1:0 gewonnen. Nur lag davor beispielsweise das traumatische 3:3 gegen Saarbrücken (nach 3:0) und auch in Dortmund war man nicht besser beim 0:0. 
 
Der KSC verliert dieses Spiel nicht. 8/10 darauf.
 
Teamnews:
Münster keine Ausfälle,
der KSC ohne Sebastian Schiek (23, RV, 12/0/1).
 
Ganz mieser Tipp und verdient verloren. Preußen Münster in der ersten Hälfte total überlegen, die KSC Abwehr teils konfus. Das 1:0 war ein viel zu schwacher Ausdruck der Überlegenheit. Die zweite Halbzeit war, wie das Ergebnis in ihr (1:1) ausgeglichen. Somit hat sich der KSC zwar etwas rehabilitiert, aber es bleibt dabei, dass der Tipp eine Katastrophe war. Sicher fiel das 0:2 durch einen individuellen Fehler (ein Abwehrspieler möchte zum Torwart zurück köpfen, trifft den Ball aber nicht richtig, ein Münsteraner ist dazwischen und macht ihn rein). Und falls dies nicht passiert wäre, wäre die Chance zum 1: gut gewesen, und nach dem 2:1 in der 74. gab es noch einigen Druck und einmal fast das 2:2, aber doch bleibt es bei einem klar verdienten Heimsieg. Münster in bestechender Form, der KSC hat bestätigt, dass es eher wackelig war zuletzt.
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Hansa Rostock – Borussia Dortmund II      2:0 (0:0)
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Zuschauer: 7.800    (Schnitt bisher: 9.018  ; Vorsaison: Absteiger)
Schrecklich, was einem Rostock hier so antut. Immer wieder meint man, Ansätze erkennen zu können und doch kommt nichts heraus, wenn es darauf ankommt. Es waren so viele entsetzliche Auftritt — schon seit Saisonbeginn, als man sich ganz heftig gegen sie stellte –, dass man unter keine Umständen ein weiteres Mal (wie beim enttäuschenden 1:2 unter der Woche in Babelsberg) auf sie vertrauen würde. Bei Rostock steht nur der eine Sieg in sieben Spielen, und das war das gequälte 4:3 in Aachen, als man nach 76 Minuten bei 1:3 ja wohl auch klar auf der Verliererstraße war. Vor diesen sieben Spielen gab es wohl sicher ein rauschendes Fest beim 1:0 gegen Burghausen, als jene bereits deutlich auf dem absteigenden Ast waren?! Davor jedenfalls steht die nächste Negativserie von 9 Spielen ohne Sieg. Macht insgesamt 2 von 16 gewonnen. Warum stehen DIE eigentlich nicht auf einem Abstiegsrang? Kommen kann es ja noch, denn sie halten derzeit bei 37, einem weniger als Erfurt und Offenbach.
 
Viel eher hingegen dem Gegner. Dortmund hat nun zwei Siege in Serie und macht deutliche Anstalten, sich hinten heraus befreien zu können. Sie haben die wenigsten Spiele ausgetragen — und das mit Abstand — und sind bereits einen Rang über den Betroffenen. Das Potenzial ist einfach zu groß, sie werden nicht absteigen und offensichtlich ist man in der Führungsetage auch daran interessiert, hat man doch einige Spieler bereits während der Saison hier oder da mal in den Profikader hochgezogen und wünscht sich demnach für sie die anspruchsvollste Wettkampfpraxis.
 
Das bedeutet: Dortmund verliert dieses Spiel nicht. Aber nur mit 4 von 10.
 
Teamnews:
Rostock ohne Stephan Gusche (23, IV, 8/0/0), Sebastian Pelzer (32, LV, 26/0/0), wichtig, und die Langzeitverletzten Mohammed Lartey und Edisson Jordanov.
Dortmund II ohne Keimr Demirbay (19, ZM, 23/2/1).
 
In der 4. Minute hielt ein Dortmunder Abwehrspieler einen Rostocker Angreifer am Trikot. Der Schiri entschied auf Notbremse und Rot. Somit entfällt ein tiefer gehendes Urteil über diese Partie. Tatsache ist aber, dass Dortmund, sogar in Unterzahl, feldüberlegen war. Nur ist es dann häufig so, dass man nichts Zählbares herausholt und irgendwann die numerische Überlegenheit sich bemerkbar macht. Erst nach dem Wechsel gelang dies Hansa Rostock,
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VfB Stuttgart II – Wacker Burghausen      0:0
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Zuschauer: 760    (Schnitt bisher: 2.220  ; Vorsaison: 812; der Anstieg nur durch den Aufstieg von StuKi, durch das Derby)
(laut ARD Spielbericht waren es nur 200 Zuschauer)
Grausame Paarung, bei der man einfach nur zur nächsten übergehen möchte. Nur nicht verwickeln hier. Wen sollte man denn nehmen? Die Wundertüte oder die Dauerverlierer, die aber keineswegs immer schlecht spielen? Nein, das macht keinen Spaß. Um des Reimes Willen ein Pass.
 
Teamnews:
Stuttgart II ohne Dominik Gallert (19, RV, ohne Einsatz), Marco Rapp (21, DM, ohne Einsatz), 
Burghausen weiterhin nur ohne Youssef Mokhtari  (34, OM, 24/4/7).
 
Stuttgart II die aktivere Mannschaft mit der Mehrzahl der wenigen Chancen. Ergebnis so trist wie die Kulisse und in der Tabelle geht es auch um nichts.
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SpVgg Unterhaching – Stuttgarter Kickers      1:1 (0:1)
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Zuschauer: 1.500    (Schnitt bisher: 2.081  ; Vorsaison: 1.658)
Könnte man hier Zugang finden? Nein, so das alsbald gefällte Urteil. Unterhaching spielt ähnlich wie Burghausen: nicht immer schlecht, aber meist ohne Punkte. Sie haben den KSC besiegt, ja, eines der Highlights ihrer Saison sicherlich, aber gegen den Leader muss man weder das Spiel machen noch hat man etwas zu verlieren, während man sich zugleich gut präsentieren kann, da meist etwas mehr Leute genauer hinschauen. Dies ist ihnen gelungen, rundherum stehen aber fast nur Misserfolge (es sind nun 8 Punkte aus 10 Spielen, was eher eine Absteigerbilanz ist und auch bei ihnen ist der weitere Sieg gegen Aachen zustande gekommen, und auch inklusive des Sieges gegen den KSC mickrige vier Treffer in der Zeit). 
 
StuKi hat nun das wichtige Spiel in Burghausen mit 4:1 gewonnen. Sicher war der Burghausen Trainer ziemlich wütend über die zweite Halbzeit, als man sich willenlos ergab, nur war die erste Halbzeit eigentlich Sahne und es hätte viel deutlicher als 1:0 stehen müssen. Ob die Partie dann auch gekippt wäre? Zudem verbindet man mit StuKi nur dies (und Buchwald wurde auch bereits von den Fans dringend zu Gehen aufgefordert?: reines Chaos in der Vereinspolitik. Drei Trainer in einer Saison? Und nebenbei rettet der Ex — Dirk Schuster — den Konkurrenten Darmstadt und dreht ihnen mal so richtig eine Nase, wenn die drin bleiben und die anderen runter gehen. Also: nix Gutes zu entdecken.
 
Wen sollte man demnach nehmen? Niemanden. Ein Pass.
 
Teamnews:
Unterhaching ohne Stammtorhüter Stefan Riederer, und ohne den Langzeitverletzten Roland Sternisko, 
StuKi ohne die Langzeitverletzten Fennell und Stadler.
 
Gerechtes Remis hier. In Häfte 1 war StuKi die bessere Mannschaft und führte verdient, selbst wenn durch einen soften Strafstoß (Grüttner hatte den Ball bereits abgespielt, sein Sturmkollege stand nicht einmal ungünstig und ein richtiges Foul war es auch nicht; warum pfeift man dann, wo es doch so viele Gelegenheiten gäbe, in denen es wirklich berechtigt wäre und der Angriff zugleich beendet? Grüttner war zufrieden, den Ball zum Mitspieler gebracht zu haben, wollte also nicht einmal einen). So viele weitere Chancen produzierten sie aber nicht, die Gastgeber aber auch nicht.
In Hälfte 2 übernahm mehr und mehr Unterhaching und kam in der 77., nach einigen Chancen zuvor, zum verdienten Ausgleich.
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