Rückblick Österreich tipp 3 Bundesliga 26. Spieltag

in Kürze:
5 weg auf Wolfsberg, 6 verloren mit Salzburg, und nur 3 wieder reingeholt mit der Austria. Macht ein miserables Ergebnis von -8. Wobei sowohl Salzburg als auch Wolfsberg recht nahe dran waren. Gegen Salzburg verwertete der Gegner zwei seiner drei Torchancen, wobei die Salzburger eine Vielzahl verpassten, und Wolfsberg kassierte das 1:1 erst in der vorletzten Minute. Also war doch eine ganze Menge Pech dabei.
Die Neigungen sind neutral: Admira hat man etwas zugetraut — sie haben etwas geholt, und Innsbruck traute man ebenfalls etwas zu, sie haben aber verloren.

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Rapid Wien – Admira/Wacker Mödling   1:1 (0:0)
Zuschauer: 10.900   (Schnitt bisher: 14.496  ; -11.4% gegenüber Vorsaison)
Beide Mannschaften in der identischen Krise: es gibt keine Siege mehr. Admira hat zwar den einen bei Sturm, aber direkt, als man nachsetzen wollte, daheim gegen Wolfsberg, und sogar ganz dicht herankam, setzte es schon wieder eine Niederlage. Bei Rapid sind es die empfindlichen Fans, die einen gegen sie votieren ließe. So war die Leistung über weite Strecken zwar ok beim 2:2 gegen Mattersburg, aber die Pfiffe wollten nicht aufhören.
 
Irgendwie traut man beiden etwas zu, etwas mehr vielleicht den Gästen, aber es reicht nicht für einen Tipp.
 
Rapid weiter ohne Brando Boskovic (Z32, ZM, 3/1/0, als Winterneuzugang)
Admira ohne René Seebacher (24, RM, 8/0/1), wegen Gelb-Rot, Thorsten Schick (22, RM, 15/4/2), Dominik Burusic (19, ohne Einsatz), Matus Mikus (21, MS, 2/0/0, Winterneuzugang).
Die Pfiffe im Hannapi wurden diesmal noch lauter. Die Krise wird schlimmer bei Rapid. Der gesamte Auftritt natürlich vom Unmut der Fans negativ beeinflusst. Eine weitere wichtige Szene: wenn man je Rapid haben wollte in dieser Saison, dann hing es stets mit dem Auftreten von Steffen Hofmann zusammen. Ebendieser hat sich in der 20. Minute in einem Zweikampf unglücklich verletzt. Falls also der Spielfluss gehemmt war, so kann man dies auch am Fehlen des Kapitäns festmachen.
Die Admira bestätigte aber im Grunde das über sie gefällte positive Urteil: sie haben Bundesliga Format. Das war auch gegen ein schwächendes Rapid unübersehbar. Es gab weitere Großchancen, auf beiden Seiten (bei Rapid übrigens ein weiterer nach hiesiger Ansicht Leistungsträger erst eingewechselt: Deni Aler). Er hatte die beste für die Hütteldorfer in der 81., welche der Torwart in unglaublicher Manier parierte. Wie erwähnt aber auch die Admira mit ähnlichen Riesen, so dass das 1:1 schon ein korrektes Resultat ist.
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Wolfsberger AC – SC Wiener Neustadt   1:1 (1:0)
Zuschauer:  3.500   (Schnitt bisher: 5.083  ; +89.5% als Aufsteiger gegenüber Vorsaison)
So gut wie Wolfsberg zuvor war, könnte man eigentlich nur sie nehmen. Aber gerade beim 1:0, einem Sieg, bei der Admira waren sie nicht ganz so gut. Die Wiener Neustädter ihrerseits kommen von dem starken 0:0 gegen den Spitzenreiter, im Heimspiel. Aber es war auf schwer bespielbaren Boden halt auch „nur“ ein 0:0, ohne eigenen Treffer, heißt das.
 
Da man davon ausgehen kann, dass die Wolfsberger die minimal Chance, oben noch anzurücken (8 Punkte auf ein absolut nicht souveränes Sturm Graz, bei einem Spiel mehr zu spielen), und vielleicht das Wunder „Europa“ angehen könnten, kann man sich nur zu einem Tipp auf die 1 hinreißen lassen.
 
5 von 10 auf Heimsieg.
 
Dieser Text vor dem Mittwochspiel (WAC – Mattersburg 1:0) abgefasst. Es gibt aber keine Änderung, logischerweise. Das Ergebnis spricht ja eher noch mehr für die Heimmannschaft.
 
Teamnews: 
Wolfsberg ohne Michele Polverino (28, DM, 21/0/2), Gelbsperre, Boris Hüttenbrenner (27, ZM, 6/0/0), ebenfalls Gelbsperre, 
Wiener Neustadt ohne Stammtorhüter Jörg Siebenhandl, Daniel Offenbacher (21, ZM, 24/1/1), Gelbsperre.
 
Kein besonders gutes Spiel, aber der Platz war auch nicht so einfach zu bespielen. Vielleicht sogar ein gewisser Nachteil, dass der WAC mit der ersten Aktion in Führung ging. Man hatte vielleicht vor, den Gegner unter Druck zu setzen und allmählich auf das Führungstor hin zu arbeiten, aber es gleich so, schon bei der ersten Aktion, einfach vorzufinden? Immerhin machten sie weiter Druck und kamen auch zu ein paar Chancen, aber das 2:0 gelang nicht. Dann wurden die Gäste allmählich etwas frecher und die Partie war über länger Phasen ausgeglichen, ohne besondere Chancen hier oder dort, je zwei vielleicht. In der Schlussphase versuchten es die Neustädter zwar, aber ließen dabei einige Kontergelegenheiten zu, wie es so üblich ist. Dennoch kamen sie, übrigens ebenfalls nach einer Ecke (wie das 1:0) in der 89. zum 1:1.
Beide nicht wirklich beeindruckend in diesem Spiel. WAC-Trainer Bjelica sprach vom beim Sieg gesicherten Klassenerhalt, während man sie an dieser Stelle hier ein wenig Richtung Europa loben wollte. Nein, sie sind schon ganz ordentlich gut, hier wäre ein Sieg locker drin gewesen, aber es schien schon ein wenig zu selbstverständlich. Wiener Neustadt tut alles, um die Klasse zu halten — und das machen sie so weit sehr gut.
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Red Bull Salzburg – SV Ried    2:2 (1:1)
Zuschauer: 5.870   (Schnitt bisher: 8.579; -12.9% gegenüber Vorsaison)
Ried ist vielleicht die Nummer 5, wir zuletzt mutig ausgesagt, wenn es da Wolfsberg nicht gäbe, hätte es aber heißen müssen. Nur so, by the way. Ried also mit viel kleineren Chancen auf Europa, da sie einen Punkt weniger als Wolfsberg haben, dazu kein Spiel mehr in der Hand. Also: davon wird man sicher nicht träumen. Nach hinten ist man sicher, während die Bullen, so etwa mit dem FC Basel gleich, die kleine Chance auf den Titel unter allen Umständen währen wollen. Sie sind die Besten, das darf man doch an dieser Stelle mal wieder ohne jegliche eigene Zweifel anmerken. Das 3:2 in den Schlussminuten erzwungen mag zwar vom Zeitpunkt her glücklich sein, aber man wollte es eben unbedingt zwingen. Aus diesem Holze sind die Sieger geschnitzt.
 
Hier werden sie sich nicht aufhalten lassen, zu gut das Team für diesen Gegner, der zuletzt, trotz durchaus hier oder da ansprechender Leistung, drei Mal in Folge völlig leer ausging.
 
6 von 10 auf die 1, die man auch ruhig auf den Handicap-Sieg platzieren kann.
 
Auch dieser Text vor dem Mittwochspiel (Admira – Salzburg 1:1) verfasst. Die Änderung ist die: der Weg wird noch weiter und schwerer für die Bullen, zur Austria aufzuschließen. Heißt aber dennoch nicht, dass sie es nicht versuchen würden. Also: minimale Änderung der Voraussetzungen: ja. Änderung des Tipps: Nein.
 
Teamnews:
Salzburg ohne Stefan Ilsanker (23, DM, 16/0/0), Valentino Lazaro (16, OM, 5/0/0),
Ried weiter ohne Topstürmer René Gartler
 
Da der Sieg ja nicht einmal kam, muss man sich keine Gedanken über eine Abrechnung machen, die man sich im Falle eines Ein-Tore-Sieges hätte machen müssen. „Gerne auch im Handicap“. Aber, mal ganz anders gefragt: wie war denn die Partie? Auch hier eine höchst eigene und in seiner Art doch einzigartige Geschichte einer Partie:
Salzburg von Anfang an drückend überlegen. Der Gegner stellt sich ohne Scham hinten rein. Klar, logisch, wie sollte man auch angreifen, wenn man den Ball erst gar nicht bekommt? So kommt es zu ein, zwei, drei Chancen für Salzburg — sozusagen „business as usual“. Usual oder nicht, das soll man bitte selbst entscheiden, aber: als sich ein einziges Mal eine Chancen zum Gegenangriff bietet, wird sie in jeder Hinsicht genutzt: einige Spieler gehen mit nach vorne, ein gewonnenes Offensivduell, eine Flanke auf den Punkt genau, ein Abschluss exakt ins Eck (22.). Perfekt, aber auch planbar, in irgendeiner Hinsicht zwangsläufig?
Nun steht es plötzlich 0:1. Im Grunde wartete man auf den Führungstreffer — und muss nun hinterherlaufen. Aber, wie tun es Spitzenmannschaften? Nur nicht hektisch werden. Wir wissen, was wir können, wir spielen den gleichen Stil weiter. Man könnte es ein wenig mit den Bayern vergleichen, aber eher in den Vorgängerjahren: der Gegner baut sich immer diesen Verteidigungswall auf, vor und um den eigenen Strafraum. Nun ist die Frage: schnell spielen, Risiko spielen oder auf die Chance lauern mit viel Ballbesitz und langem Quergeschiebe? Vielleicht, so also der winzige Vorwurf, etwas zu statisch, das Spiel der Bullen. Die Frage aber, die man als kritischer Beobachter und Schreiberling stellt lautet: gäbe es überhaupt irgendein Rezept, welches den Erfolg garantierte? Man befehligt also, als Versuch, als selbst engagierter Trainer, das Risikospiel. Garantien kann es ja nicht geben, so bliebe also nur die Frage, ob man damit die Prozente für das Gelingen erhöhen könnte? Eine theoretische Frage, beinahe ins philosophische übergehend. Denn: denkbar wäre, dass die Maßnahme eine Verringerung der Prozente mit sich bringt, aber es dennoch gelingt?! Eben: Philosophie.
Die Bullen schaffen mit ihrer Methode den Ausgleich, noch vor der Pause. Das eine Unglück hinten also locker ausgebügelt. Direkt danach weitere zwei Riesen auf die Führung, noch vor der Pause. Nun gut, sagt man sich, zwar kein Traumergebnis, aber noch genügend Zeit — und auch genügend erspielte Chancen in der 1. Hälfte, die einen optimistisch stimmen.
Hälfte 2: noch immer gelingt die Führung nicht mit dem Spielstil „geduldig“. Ja, es sollte schon irgendwann mal, aber, zurück zur Ausgangsfrage, wie könnte man es garantieren? Hier oder da eine Chance, so macht man es eben. Nur: der Gegner kommt urplötzlich und exakt analog zur ersten Hälfte erneut zu einer Chance. Falls man die erste im Gesamtbildnis noch als „perfekt“ bezeichnen durfte, so führt hier der Zufall Regie: der im Strafraum adressierte Spieler bekommt den Ball garnicht, stattdessen prallt der irgendwo ab — und fällt exakt einem Rieder auf den Fuß, und zwar auf seinen starken linken. Die Chancen ist optimal, der Ball wie eine perfekte Vorlage — nur eben zufällig — der Abschluss erneut mit dem Prädikat „perfekt“ zu versehen. Ein Schlenzer in die entlegene Torecke um den Keeper herum.
Ein neuerlicher Rückstand anstatt längst die Führung. Weiter geht’s, so ist der Fußball halt. Also geht es weiter im gleichen Stile, selbst wenn man eine gewisse Erhöhung der Bemühungen — eine willkommene, erzwungene, aufgrund der kürzer werdenden Restzeit — konstatieren darf. Vielleicht geht es sogar in etwas Wut über, die zwar generell kein so guter Ratgeber wäre, aber für den Gewaltschuss — bei aller anhaltenden Präzision — des Martin Hinteregger war sie es vielleicht doch, jedenfalls sitzt das Ding, exakt flach unten in der Ecke, mit Hilfe des Innenpfostens. Das 2:2 in der 81.
Nun sieht man die Chance, die Geduld, das immergleiche Anrennen und Bemühen, mit Ruhe und Besonnenheit vorgetragen, hat sich ausgezahlt. Nun kann es locker noch zu Sieg reichen. Der Gegner taumelt sicher auch, sah er doch kurz vorher noch die Chance auf einen eigenen Sieg und nun stattdessen die Felle davon schwimmen. Jedenfalls gibt es in der allerletzten Phase, von der 81. bis zum Abpfiff, noch immer genügend Gelegenheiten für einen Siegtreffer. Dass man auch eine Chance zulässt — damit bereits die 3. — kann, ja, muss man vielleicht sogar einkalkulieren, falls man je etwas Positives an der Dreipunkteregel suchen sollte.
Fazit: Salzburg war völlig ausreichend überlegen, um sämtliche Vorschläge auf dieses Spiel zu rechtfertigen. Zumal das Spiel nach einer Führung der Gastgeber eh einen völlig anderen Verlauf nehmen würde. Alles gesund also bei Salzburg, kein Vorwurf an Ried, höchstens an die Regelmacher, die es ermöglichen, dass man alle Mann auf die eigene Torlinie stellt — und damit Erfolg hat. „Fußball verhindern“ lautet DIESE Sportart. Dass es funktioniert, haben die Gäste gezeigt. Nur benötigten sie dazu den Beistand von Fortuna. Zwei Tore seitens Salzburg sind eine solide Ausbeute dagegen und hätte in mindestens 9 von 10 Fällen zum Sieg reichen sollen.
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Sturm Graz – Wacker Innsbruck   3:2 (1:0)
Zuschauer: 7.125  (Schnitt bisher:  11.363; +5% gegenüber Vorsaison)
Viel zu wackelig Sturm, als dass man sie haben wollte. Innsbruck hingegen mit reihenweise an sich guten Auftritten, auch das 2:3 gegen Salzburg alles andere als eine Schande. Sturm hat zwar den Sieg in Ried geholt, der vielleicht eine Woche Ruhe für Hyballa bedeuten könnte, aber gut waren sie dennoch nicht wirklich. Sicher kann ein Sieg auch mal das verloren gegangen Selbstvertrauen zurück verschaffen und eine gute Leistung nach sich ziehen.
 
Insofern bleibt hier nur das Pass, in einer Partie, in der man doch von der Tendenz her eher den Gästen etwas zutraut.
 
Teamnews:
Sturm ohne Florian Kainz (20, OM, 17/3/2), wichtig, Gelbsperre, Imre Sazbics (Stürmer, schon länger out), und ohne Richard Sukuta-Paso (22, MS, 10/2/1),
Innsbruck ohne Thomas Bergmann (23, RV, 21/1/0), 
so dass die Teamnews noch mehr für Innsbruck sprechen.
 
Ein verdienter Sieg von Sturm. Wie oben nachzulesen hat man ja auf die Ruhe hingewiesen, die sogar ein glücklicher Sieg einbringen kann in unserer so ergebnisorientierten Welt. Diesen Vorschub hat Sturm also genutzt und sich hervorragend präsentiert. Innsbruck kaum auf dem Platz, über weite Strecken. Als Sturm aus der Vielzahl der Chancen 2 Tore vorgelegt hatte (eine solide, zufrieden stellende Ausbeute für die Anzahl von Chancen) UND der Gegner einen Spieler durch Ausschluss verlor, ließ man für einen Moment vielleicht die Zügel etwas schleifen. Ein tolles Tor von Roman Wallner brachte die Gäste wieder auf „touching distance“. Dann allerdings wurde der rekonvaleszente Imre Szabics eingewechselt — und mit seinem ersten Ballkontakt nach 17 Sekunden machte er das 3:1. Innsbruck schlug in der letzten Minute noch einmal zurück, aber es kam zu keiner weiteren Gelegenheit.
Das Ergebnis also doch nur vom Klang her eng. Sturm vollkommen wiederhergestellt, über Innsbruck kann man weder Gutes noch Schlechtes sagen.
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SV Mattersburg – Austria Wien   0:4 (0:2)
Zuschauer: 4.500  (Schnitt bisher: 4.196; -14.4%gegenüber Vorsaison)
Man kann es nicht als unerwartet bezeichnen, dass die Siegesserie irgendwann mal reißt. Man hält es irgendwann für zu selbstverständlich, dass der Siegtreffer irgendwann fällt, so dass man den Aufwand vielleicht nicht übertreibt, und schon kommt die Partie, in der er gar nicht fällt — so geschehen der Austria beim 0:0 in Wiener Neustadt. Schwach waren sie nicht, nein, der Boden schwer bespielbar, die Mehrzahl der Chancen waren da, es war sicher auch ein bisschen der Zufall, aber ein anderer Anteil vielleicht doch dieser gewisse Mangel an Einstellung, der sich irgendwann einstellt, ohne, dass man etwas dagegen tun könnte (ja, Bayern München, ok, aber sie waren auch dicht dran beim 3:2 gegen Düsseldorf; und zwar am Nicht-Sieg).
 
Mattersburg kommt von dem starken 2:2 in Wien von   Rapid. Sie haben gut gespielt, unabhängig von den Hindernissen, die der Heimmannschaft im Wege standen. Davor gab es sogar einen Sieg gegen Ried, so dass man vielleicht die ganz großen Abstiegssorgen erst einmal nicht hat.
 
Die Austria möchte den Titel und wird sich nicht ein weiteres Mal von dem verführerisch großen Vorsprung blenden lassen. Es sind 12 Punkte, der Gegner noch ein Spiel in der Hand (macht 9), zwei Mal im direkten Duell, macht, bei pessimalem Verlauf 3, und die 3 könnte man ja bereits in einem Spiel hergeben, wie diesem hier zum Beispiel), also sollte man wieder die 100% aufbringen. Hosiner trifft wieder, so gibt es eine 2.
 
3/10 auf die 2. Respekt vor Mattersburg ist geboten.
 
Teamnews:
Mattersburg ohne Nedeljko Malic (24, IV, 9/0/0), Lukas Rath (21, 15/0/1), Manuel Seidl (24, DM, 22/3/3), wichtig, Manuel Prietl (21, DM, 23/0/0), Dominik Doleschal (23, RM, ohne Einsatz).
Die Austria ohne Naher Barazite (erst ein Einsatz als Winterneuzugang als MS).
 
Teamnews deutlich pro Austria.  Also 5 statt 3 von 10 auf den Auswärtssieg.
 
Von Anfang bis Ende eine klar überlegene Wiener Austria, die auch wirklich sehr souverän auftat. In dieser Partie — im Gegensatz zur vorhergehenden, als man 0:0 bei Wiener Neustadt spielte — hatte man allerdings auch den Vorteil (das Glück, das Geschick?), alsbald in Führung zu gehen. Dies als überlegener Spitzenreiter lässt es dann vielleicht ganz einfach gehen. Der Gegner müsste kommen — wenn er denn überhaupt mal den Ball hätte — aber auch so spürt er, dass es bald schon bergab gehen dürfte mit den Chancen. Also geht man nicht übertrieben hart in die Zweikämpfe — was man vielleicht bei 0:0, die kleine Sensation vor Augen, täte, und kassiert bald das nächste. Danach wird einfach beiderseits ein bisschen Fußball gespielt, ohne sich zu sehr ins Gehege zu kommen, und dies tun die Gäste derzeit eben klar besser. Auch Hosiner traf wieder, im Doppelpack, wie abgekündigt. Alles gut also.
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