Vorschau Schweiz Raiffeisen Superleague 24. Spieltag

in Kürze:

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Servette Genf – FC Zürich   (Entfernung: 278 km)
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Wann immer man derzeit den Namen „FC Zürich“ in einer Ansetzung sieht, bekommt man im Prinzip leuchtende Augen. Nicht nur, dass man sie konstant tippen kann und möchte, nein, sie gewinnen auch ihre Spiele. So fällt der Tipp hier leicht, ungeachtet der Leistungen der Servettien: FCZ gewinnt. Sie werden nicht zu stoppen sein von einem weiterhin allgemein recht blassen Gegner und werden noch einen rasanten Sturm Richtung Europa vornehmen. Angesichts der Form und Ergebnisse der Konkurrenz (man schaue auf Sion und St.Gallen, das soll „Konkurrenz“ sein?). Es sind 7 Punkte, ok, hört sich viel an? Nicht, wenn man  pro Partie 2 bis 3 gut machen kann.
Man kann sich, nachdem die Kohle einmal raufgestellt ist, natürlich dennoch ein wenig mit der Situation des Gegners beschäftigen: sie haben in den letzten 8 Partien 9 Punkte geholt. Das ist ein so lala Ergebnis. Angesichts des Rückstandes wären andere Ergebnisse erforderlich. Auch sonst sind, nach der alten Formel, 1 Punkt pro Spiel bedeutet: Abstiegskampf, 9 Punkte in 8 nicht geeignet, sich vom Abstiegskampf zu entfernen, selbst wenn die Ergebnisse vorher nicht so schlimm gewesen wären wie bei ihnen. Nun kommt aber der gewichtigere Punkt: wen möchten sie denn einholen? Vor ihnen, in respektablem 5-Punkte-Abstand, steht der FC Luzern. Dieser hat zwar nicht begeistern können, aber doch erkennbar mehr Qualität und dürfte sich verabschieden können aus dem Abstiegsrennen. Das Remis im Kellerduell war zwar nicht der erhoffte Befreiungsschlag, aber er hat die Situation auch nicht verschlechtert (Luzern – Servette 1:1). Davor steht, weitere 3 Punkte mehr entfernt, der FC Thun, der unter der Woche gezeigt hat, dass man ebenfalls mit Abstieg absolut nichts am Hut hat. Also: man könnte schon resignieren in Genf. Wie soll das gehen?
7 von 10 auf den FCZ.
Teamnews:
Bei Servette fehlen Jerome Schneider (31, IV, 19/0/0), Gelbsperre, Vincent Rüfli (25, RV, 17/0/1) Gelbsperre,
beim FCZ fallen aus André Goncalves (21, RV, 1/0/0), Rotsperre, Burim Kukeli (29, ZM, 12/0/1), Mario Gavranovic (23, MS, 21/5/4)
Gavranovic fehlte zuletzt auch schon und er wurde gut ersetzt durch Drmic (MS, 20/8/1), der die gleiche Anzahl von Scorerpunkten hat, bei einem Spiel weniger!
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FC St.Gallen – Lausanne Sports   (Entfernung: 303 km)
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Der FC Thun hat unter der Woche vorgemacht, wie man St.Gallen in deren Stadion den Schneid abkauft: Forechecking. Ob dazu allerdings Lausanne aufgelegt sein wird? Sie haben gepunktet, ja, sie sind in relativer Sicherheit, mit 9 Punkten Vorsprung vor Servette, aber sie haben die drei Punkt (1:0) in Sion nur mit reichlich Dusel eingefahren. Nein, sie gehören doch nicht zur Créme de lá Créme der Liga, selbst wenn Malonga unter Beweis stellt, dass er ein Ausnahmekönner ist.
Da auch der FC St.Gallen nicht beeindrucken konnte beim 0:0 gegen Thun unter der Woche und die Ergebnisse überhaupt ausbleiben, kann man sich in dieser Partie hier nur raushalten. Ein Pass.
Teamnews:
St.Gallen ohne Philippe Montandon (30, IV, 21/1/0) Gelb-Rot, Stéphan Besle (29, IV, 12/0/0) Gelb-Rot, Dejan Janjatovic (21, ZM, 21/1/1), sowie Dzengis Cavusevic (25, MS, 13/4/2), was schon bedeutende Ausfälle sind.
Lausanne nur ohne Jocelyn Roux (26, MS, 17/1/2)
Also doch eine deutlich größere Neigung zu X/2?!
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FC Basel – FC Thun   (Entfernung: 124 km)
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So gerne man hier einfach nur ausrufen würde „Basel ist nicht aufzuhalten, eine klare 1“, man kann es doch nicht angesichts des beeindruckenden Auftritts des FC Thun am Mittwoch in St.Gallen. Das war gehobenes Liganiveau und sie werden sich die Freude nicht nehmen lassen, auch den Bebbi in die Suppe zu spucken — falls es dazu eine Gelegenheit gibt. Hier, vor dieser riesigen Kulisse als krasser Außenseiter möchte jeder Spieler, unabhängig von Saisonzielen oder Augenblicksverfassung, einfach gut aussehen, also dürfte es, so oder so, keinerlei Motivationsprobleme geben (dies nur angemerkt, weil man vielleicht derzeit keine Sorgen wegen eines möglichen Abstieges hätte).
Basel generell in einer super Verfassung, die längst an den Durchmarsch vor einem Jahr erinnert, als man ebenfalls im Herbst kein bisschen dominierte, aber ab Frühjahr praktische keine Punkte mehr abgab. Die Neigung bleibt, der Tipp entfällt, in Einheiten.
Teamnews: bei Basel fehlen Aleksandar Dragovic (22, IV, 20/2/0), Darko Jevtic, OM, erst ein Einsatz, David Degen (30, RA, 20/3/3) und weiterhin Raul Bobadilla.
Bei Thun fallen aus Enrico Schirinzi (28, LV, 21/3/2), Dennis Hediger (26, DM, 14/0/2), Renato Steffen (21, LM, 10/2/4).
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Young Boys Bern – FC Sion   (Entfernung: 155 km)
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Krisenteams im Duell. Da beide gar nicht so schlecht aussahen in den letzten Paarungen (YB beim 0:3 in Basel weit unter Wert geschlagen — falls man überhaupt hätte geschlagen werden müssen, Sion beim 0:1 gegen Lausanne mit einigem Pech), kann man sich hier schwerlich positionieren. Wenn nach einer Neigung gefragt, dann ist diese dennoch recht klar: YB macht es. Das Konzept von Constantin ist keines, also kann es auch nicht aufgehen. YB, trotz aller Sorgen, einer der ganz großen Clubs im Lande, kann diese Vormachtstellung in dieser Partie untermauern.
Das bedeutet: 5 von 10 auf die Heimmannschaft.
YB ohne Affolter (erst drei Einsätze, IV), weiterhin Christoph Spycher (34, LV, 9/1/0), Josh Simpson, auch langzeitverletzt, Samuel Afum (MS, drei Einsätze als Winterneuzugang, ohne Scorerpunkt),
Sion ohne Aislan (25, IV, 12/0/0), Vullnet Basha (22, ZM, 14/0/3), nach Gelb-Rot.
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Grasshoppers Zürich – FC Luzern   (Entfernung: 52 km)
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Passt einfach nicht, diese Partie. GC hält die Spitzenposition, gut und schön. Aber glanzvoll ist es ganz selten. Mühevoll wird Punkt um Punkt erstritten und es steht zu fürchten, dass der lange Atem fehlt, angesichts des heißen, im Nacken verspürten, des als so übermächtig empfundenen Konkurrenten. Es sind nur noch 2 Punkte und der FCB steht bereit, „to take over“, da auch das Torverhältnis mit +22 gegenüber +11 bereits deutlich für die Bebbi spricht. Also: der kleinste Wackler in Form eines Unentschiedens könnte schon bedeuten, dass man bald nur noch auf die Rücklichter schauen kann. Ob das einer Klasseleistung förderlich ist?
Nun gut, Salatic war zurück und zeigte gleich, warum er so lange vermisst wurde. Er war der Leader im Team und machte sogar ein Tor beim 3:1 gegen St.Gallen. Aber es bleib mühevoll und St.Gallen ist ja nicht gerade in der Verfassung, Angst und Schrecken zu verbreiten.
Luzern hat aber auch nicht gerade berauscht mit dem 1:1 gegen Servette. Nun gut, man verteidigte die 5-Punkte-Führung, das war das Minimalziel. Aber doch fehlte einem die Begeisterung im Spiel. Die war allerdings davor gegeben, beispielsweise beim 0:0 gegen Thun, als man hätte gewinnen soll — was angesichts der jüngsten Leistung von Thun einen anderen Stellenwert bekommt.
Dennoch, alles nun gegeneinander abwägend und doch Salatic wieder in der Elf sehend, zugleich das nicht berauschende letzte Spiel des Gegners gepaart mit der Chance, doch die Spitzenposition zu verteidigen — was außer lähmend, aus Angst, für ein Team, welches eigentlich über Wert dasteht, auch motivierend wirken kann, den Favoriten ein Schnippchen zu schlagen, kann man sich vielleicht doch zu einem kleinen Tipp auf die 1 hinreißen lassen: 2 von 10 auf GC Sieg.
Teamnews:
GC muss doch wieder verzichten auf Salatic (27, DM, 19/2/0), der sich im letzten Spiel nach seinem Tor verletzte, aber sonst sind alle Mann an Bord.
Bei Luzern hat sich personell nichts verändert, das heißt, dass die gleichen Spieler fit sind wie zuletzt. Die 2 Einheiten riskiert man dennoch, aus Jux und Dollerei.
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