Rückblick Österreich Bundesliga 23. Spieltag

in Kürze:

die einzige getippte Partie ging in die Hose und bezüglich der Empfindungen blieb alles neutral, da man nämlich keine (geäußert) hatte. Der Ried Tipp war aber eine Katastrophe, so viel vorweg. Vielleicht allgemein keine so gute Zeit für den Wettfreund?

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Sturm Graz – Admira/Wacker Mödling     1:2 (0:0)
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Zuschauer : 8.700   (Schnitt bisher: 11.364; +5% gegenüber Vorsaison: )
Alles Krisengerede hat Sturm Graz in der 2. Halbzeit bei Rapid vom Tisch gewischt. Sicher war es eine Portion Glück, dass sie in Hälfte 1 nicht höher als 0:1 zurücklagen, aber in Hälfte 2 kann man fast sagen, dass sie das Pech hatten, nicht noch zum Sieg zu kommen (1:1 am Ende). Auch Trainer Hyballa machte im Interview einen souveränen, gefestigten Eindruck. Also: nicht noch einmal GEGEN Sturm. Auf sie?
 
Dazu gibt es einen Gegner, na klar. Bei der Admira stellen sich einfach keine Ergebnisse ein. Natürlich war der letzte Gegner übermächtig (die Austria), und dennoch hört sich ein 0:4 nach einer Hinrichtung an. Sie war es aber keineswegs. Die Admira hielt die Partie nach frühem Rückstand lange Zeit offen, hatte selbst genügend Chancen zum Ausgleich, und war erst mit dem 2:0 nach der 70. Minute besiegt. Auch haben sie sich namhaft und gut verstärkt, so dass man einfach gezwungen ist, ihnen das Ende der Negativserie zuzutrauen.
 
Die Paarung passt einfach nicht. Es bleibt nur das Pass.
 
Teamnews: 
bei Sturm fehlen Philipp Hütter (22, RV, 4/0/0), Marc André Schmerbök (18, LM, 0/0/0), Rubin Okotie (25, MS, 20/8/0), natürlich sehr wichtig.
Admira ohne Ersatztormann Manuel Kuttig (19), Daniel Drescher (23, IV, 7/0/0), Dominik Burusic (19, RA, noch ohne Einsatz).
 
Sturm in der ersten Halbzeit gegen verunsicherte Gäste zwar überlegen, aber dennoch nicht richtig gut. Während sie auf nur etwa vier gute Situationen kamen, kam von der Admira bestenfalls eine halbe. In Hälfte 2 aber drehten die Gäste mächtig auf. Natürlich denkt man sich, wenn man so lange hinten dicht gehalten hat, dann kann man ja auch mal was nach vorne probieren? Und, siehe da: sie haben der Heimelf für eine Weile komplett den Schneid abgekauft. So gab es nun vielleicht die gleiche Anzahl von Situationen pro Wacker wie vorher umgekehrt, für Sturm aber gar nichts mehr. Die Pfiffe der Fans waren unüberhörbar.
Das 1:0 dann sehr kurios: zunächst ein harter Schuss, den der Torwart mit einem Reflex abwehrt. Der Ball fliegt aber gerade und hoch in die Luft und kommt etwa um kurzen Eck wieder herunter. Dort steht ein Abwehrspieler, zugleich kommt der Torwart hinzu, und allmählich gesellt sich auch ein Angreifer hinzu, der ziemlich unmotiviert zum Ball hoch springt. Vermutlich ahnt er schon: selbst wenn er ihn erreichen würde, würde das Tor nicht zählen, wegen Stürmerfoul. Der Torwart geht aber ebenfalls unentschlossen zum Ball, wird hauchzart tatsächlich vom Angreifer berührt, der Abwehrspieler springt ebenfalls hoch, aber der Torwart erreicht den Ball — nur um ihm selbst den entscheidenden Drall über die Torlinie zu geben. Natürlich reklamiert er dennoch, da aber die Berührung so harmlos war, vergebens — und dies natürlich gerechtfertigt.
Admira weiter im Vorwärtsgang, und schafft tatsächlich das 2:0 (75.). Nun müht sich Sturm zwar und kommt auch zu zwei, drei guten Aktionen, aber mehr als der Anschluss springt nicht mehr dabei heraus.
Die Unzufriedenheit der Fans, aber auch das selbst Gesehene bestätigen das Urteil: Sturm war überhaupt nicht gut. Admira hat sich im Verlaufe der Partie gesteigert und gezeigt, dass in ihnen was steckt — was durch einen Sieg rasch wieder zum Vorschein kommen kann. Das sah schon ganz gut aus. Der Sieg sogar insgesamt verdient.
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Austria Wien – Wacker Innsbruck     4:0 (2:0)
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Zuschauer : 9.785   (Schnitt bisher: 8.831; +7.3% gegenüber Vorsaison: )
Austria gewinnt seine Spiele, ja. Das 4:0 gegen die Admira ist aber weiter oben schon beschrieben, und am Mittwoch in Ried mag es zwar sein, dass ein solcher Sieg nachher nach „echte Spitzenmannschaft“ aussieht, die die Fehler gnadenlos ausnutzt und bestraft, aber es sieht auch nur so aus. Sie waren beileibe nicht schlecht, das soll man nicht daraus schließen. Nur war es einfach diese gehörige Portion Glück, die man ab und an hat, vielleicht etwas mehr, wenn man vorne steht, weil man wirklich etwas cooler bleibt, wenn sich die Chance auftut, aufgrund des nun mal durch die Ergebnisse angewachsenen Selbstvertrauens. Das Verwerten der eigenen Chancen war auch nicht das Glückselement, eher jenes, dass der Gegner seine nicht nutzte. Wie könnte man darauf Einfluss nehmen?
 
Wacker hat sich eine Weile lang so stark präsentiert beim 1:0 gegen Wiener Neustadt, wie man es ihnen zugetraut hatte. Das war das Innsbruck, was man sehen wollte. Dass man dennoch am Ende ein bisschen gewackelt hat, lag nur daran, dass man die größere Überlegenheit zuvor nicht zu einem 2:0 genutzt hatte. Auch dies gehört in die Kategorie „Pech“, und nicht etwa „Unvermögen“. So ist es nur verständlich (wie schon in der Partie zuvor), dass man, noch immer tief im Abstiegskampf irgendwann die weichen Knie bekommt, die dem Gegner Chancen ermöglichen.
 
Unmöglich, diese Partie zu tippen. Nicht allein, weil man am Mittwoch mit beiden Teams Erfolg hatte. Ein Pass.
 
Teamnews: 
Austria ohne Emir Dilaver (23, RV, 17/2/3), Gelb-Rot, Nacer Barazite (22, MS, 1/0/1)
Innsbruck tritt an ohne Alexander Hauser (28, LV, 21/0/3), Gelbsperre, Thomas Bergmann (23, RV, 21/1/0).
 
Gleich zum Auftakt zwei Chancen für die Gäste — siehe die Partie Salzburg gegen Wiener Neustadt: Ganz groß daheim gegen ganz klein auswärts. So hätte es also auch hier 0:1 stehen können.
Allmählich die Austria besser, und nach 24 Minuten bereits mit der ersten Chance das 1:0. Als in der 29. bei der zweiten Situation bereits das 2:0 fiel, hieß es für Innsbruck mal wieder „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Gut gespielt und dennoch (klar) zurück. Vor der Pause nur noch eine weitere Situation für die Austria.
Da die Gäste danach eine reine uphill battle vor sich hatten, mögen sie bereits ein wenig resigniert haben. Wie sollte man zwei Tore aufholen? So wurde die Austria in Hälfte 2 allmählich der klaren Favoritenstellung gerecht. In Hälfte 2 vielleicht 6, 7 zu 2 Chancen für die Austria, die gegen Ende zwei Tore nachlegt.
Verdient, keine Frage, aber doch hatte der gute Beginn der Innsbrucker gezeigt, dass man sich nicht ganz falsch einschätzt. Hosiner mit einem weiteren Doppelpack, was für die Konkurrenz nichts Gutes verheißt bezüglich Titelvergabe.
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SV Mattersburg – SV Ried     1:0 (1:0)
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Zuschauer : 2.000   (Schnitt bisher: 4.337;  -11.6% gegenüber Vorsaison: )
Hier aber dafür doch eine gute Chance, etwas zu tippen. Denn: diese Rieder Mannschaft hat, mit oder ohne Gartler, einfach einen sehr starken Eindruck gemacht. Sie sind im Spielfluss, sie gehen unerschrocken nach vorne, mit einer derartigen Einstellung kann man Spiele gewinnen in der Liga. Da man absolut nichts zu fürchten hat, spricht nichts gegen den Versuch, auch hier auf Sieg zu gehen.
 
Mattersburg durfte gar nicht ran. Ob es unbedingt hilfreich ist, ist eher fraglich (man braucht jetzt Praxis, so kurz nach der Pause, oder?). Aber auch davor lässt sich konstatieren, dass sie in 3 Spielen kein Tor erzielt haben (das 0:7 in Salzburg noch vor der Winterpause, dann 0:0 gegen Sturm und 0:2 in Innsbruck). Und selbst wenn die Leistung in Innsbruck nicht so schlecht war wie das Ergebnis, so bleibt doch unterm Strich die Nullausbeute, die einen garantiert nicht stärkt.
 
Hier traut man also Ried einen Sieg zu. 3/10 auf die Gäste.
 
Teamnews:
bei Mattersburg fehlen Nedeljko Malic (24, IV, 9/0/0), Lukas Rath (21, LV, 15/0/1), Dominik Doleschal (23, RM, 4/1/0) und, ganz wichtig, Ilco Naumoski (29, MS, 19/4/1), der beste Mann.
Ried spielt ohne Jan Marc Riegler (24, IV, 18/2/2), Gelbsperre, Ivan Carril (28, OM, 6/0/0), René Gartler (27, MS, 19/11/1), also der wichtigste Mann bei beiden out, und Ried war auch ohne Gartler sehr stark.
 
Hier war man ja nun verwickelt und kann leider nichts Gutes an dem Tipp entdecken. Zunächst einmal scheint es überhaupt kein guter Moment zu sein, Teams in Auswärtspartien zu spielen, die derzeit keine großen Ambitionen haben. Worauf sollte Ried spielen? Europa ist viel zu weit weg und der Abstieg noch mehr (nach oben fehlen 6 auf Sturm, nach hinten sind es 11). Zusätzlich fehlt einfach der mit Abstand beste Mann mit René Gartler, da war die starke letzte Partie, auch ohne ihn, aber eben daheim, und zwar gegen den Leader, eher Augenwischerei.
Mattersburg klar die bessere Mannschaft. Die 1:0 Führung der Lohn bis zur Pause, als man mindestens mit 4:1 guten Situationen vorne lag. Nach der Pause spielte Ried zwar offensiv, nur hat man viel zu ungestüm hinten komplett aufgemacht und reihenweise hoch gefährlicher Konter zugelassen. Selbst kam man vielleicht zu drei Chancen, ließ aber zugleich etwa 6 Hochkaräter zu.
Unterm Strich ein Ried in mieser Verfassung, mit Mattersburg wäre eher zu rechnen — wenn nicht, wie üblich, in der nächsten Partie das Heimrecht wieder vertauscht ist.
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Red Bull Salzburg – SC Wiener Neustadt     3:1 (1:1)
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Zuschauer : 4.265   (Schnitt bisher: 8.952; -9.1% gegenüber Vorsaison: )
Man muss ja nicht immer so viel schwafeln: haushoher Favorit hier die Gastgeber, nur wird dies dem Markt ganz sicher nicht verborgen bleiben. Der Tipp lautet: nichts tippen, Füße still halten oder, noch besser, die Beine baumeln lassen, nach dem Motto: doch lieber in Bewegung bleiben.
 
Teamnews:
bei Salzburg fallen aus Rodnei (27, IV, 4/0/0), Christoph Leitgeb (27, ZM, 18/3/2), Valentino Lazaro (16, OM, 5/0/0), Kevin Kampl (22, RA, 10/1/2), Havard Nielsen (19, LA, 15/3/1), Sadio Mané (20, LA, 13/8/2), also schon eine empfindliche Schwächung der Offensive, obwohl der Kader natürlich breit ist,
bei Wiener Neustadt fallen aus Manuel Wallner (24, IV, 19/1/1), Thomas Piermayer (23, RV, 15/0/0), beide mit Gelbsperre.
 
Dringend vorab zu erwähnen: Grippevirus in Wiener Neustadt, 9 Spieler krank, zwei eh gesperrt, also ein ganzes Team out. Nur kann dies ab und an auch mal so richtig befreien — und den Gegner zugleich einschläfern. Es standen 11 Mann auf dem Platz, die alle wohl bereit wären, 90 Minuten lang zu rennen, zugleich sicher auch jeder schon einmal einen Ball gestoppt hat oder im Training ein Tor erzielt hat. Sprich: sie können nur gewinnen und sich präsentieren, dem Trainer vielleicht für das nächste Spiel eine Alternative bieten. So traten die Gäste forsch und selbstbewusst auf und spielten einfach frei von der Leber weg, ohne sich über irgendetwas Sorgen machen zu müssen.
So gingen sie tatsächlich nach 18 Minuten in Führung. Glücklich dennoch das Zustandekommen, da die Flanke nicht gut kommt, sondern nur abgefälscht zum eignen Mann kommt, dazu der Abschuss auch noch abgefälscht wird. Dennoch nicht unverdient, da Salzburg nichts wirklich zustande brachte.
Ganz allmählich kam Salzburg dann doch ins Spiel und stellte fest, dass man den Gegner ernst zu nehmen hat und es ohne Laufen einfach nicht geht. So fiel noch vor der Pause das 1:1.
Nach der Pause wurde Salzburg noch besser und schaffte bald danach das 2:1. So ging es natürlich viel leichter und sie begannen sogar, ganz ordentlich zu spielen. Das 3:1 die Folge und damit die Partie entschieden. Dennoch zeigten sich die Gäste danach noch zwei Mal brandgefährlich vor dem Tor, so dass der Sieg zwar verdient bleibt, aber Salzburg alles andere als überzeugt hat. Dass sie konnten sah man nur den den 10 Minuten kurz vor und kurz nach der Pause.
Möglichst wenige Schlüsse aus der Partie ziehen. Typisch aber ein bisschen, dass Salzburg doch ziemlich rasch überheblich wird. Die Wiener Neustädter haben sich nach Kräften gewehrt, und das war sehr ordentlich.
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Wolfsberger SC – Rapid Wien      2:1 (2:1)
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Zuschauer : 5.150   (Schnitt bisher: 5.622; als Aufsteiger +109.5% gegenüber Vorsaison: )
Unmöglich auch, sich in diese Partie zu verwickeln. Rapid war wieder voll da, selbst wenn der Erfolg ihnen verwehrt blieb in einem guten Spiel gegen ein am Ende ganz starkes Sturm Graz. Die Besetzung ist aber top, Steffen Hofmann dabei als ständiger Ankurbler, vorne drin Deni Alar und Terrence Boyd, die Mannschaft hat Gesicht. Es sind auch alle Mann an Bord (den Teamnews vorgreifend).
 
Nur hat ausgerechnet dieser Gegner regelrecht begeistert. Sicher lag der 3:1 Sieg bei Sturm auch zum Teil daran, dass bei Sturm mit einem neu formierten Mittelfeld lange Zeit nach vorne gar nichts lief, aber doch waren die eigenen Aktionen so stark, dass man einfach mit der Zunge schnalzen musste. Natürlich fällt einem immer wieder Sepp Herberger ein, der so vieles schon vor so langer Zeit wusste und verstanden hatte und zwar vielfach zitiert wird, aber immer mit diesem dämlichen, scheinbar so wissenden Lächeln der Berichterstatter, die so tun, als ob diese Ansichten zwar bekannt, aber längst eingestaubt sind. Jedenfalls meinte er, völlig richtig und so weise, dass man immer so stark spielt wie es der Gegner zulässt. Selbst wenn aber diese Weisheit absolut zutrifft, so hat dennoch Wolfsberg einfach beeindruckt (und das sicher nicht nur in der Partie).
 
Also auch hier gilt: das süße Nichtstun ist die gegebene Maßnahme, und dies nicht etwa der Faulheit geschuldet.
 
Teamnews: Rapid ja komplett und bei Wolfsberg fehlt auch keiner.
 
Eine sehr merkwürdige Partie. Da man sich ja nicht verwickelt hatte, besteht ja auch keinerlei Rechtfertigungsbedarf, so dass einem die stets als zentrales Anliegen geäußerte Objektivität sicher leichter abgenommen wird. Falls man vor der Runde angemerkt hatte, dass derzeit alle Teams in guter Verfassung sind, so trifft dies auf diese Partie gesehen aber ausschließlich auf den Gastgeber zu. Rapid tat sich einfach enorm schwer, und das trotz lange währender, teils doppelter Überzahl und trotz einer zwischenzeitlichen Führung.
Nach der Führung zeigten auf dem angekündigt schwer bespielbaren Boden aber die Hausherren ziemlich hellwach. Das 1:1 durch den in Topform befindlichen Topcagic, und bald danach das 2:1 durch einen überlegten Schuss ins lange Eck such Thonhofer brachten Rapid in Bedrängnis. Wobei man der Fairness halber erwähnen sollten, dass dem 2:1 ein aus hiesiger Sicht klares Handspiel des Torschützen vorausging, wovon an keiner Stelle die Rede war. Hier war es nämlich so, dass er zwar geschickt seinen Gegenspieler im Strafraum mit einer Finte aussteigen ließ, nur sprang der Ball dabei (auf dem aufweichenden Boden) hoch und an den Arm. Klar: kein bisschen Absicht und einfach nur Pech — falls es denn geahndet worden wäre — nur liegt der Ball nur durch das Handspiel pfannenfertig auf dem Schlappen. So, wie man unbedingt die permanenten angeblich so „unabsichtlichen“ Handspiele der Verteidiger auch als solche ausgelegt haben möchte, gilt natürlich das Gleiche für die Stürmer. Der folgende Schuss dennoch sehenswert.
Nach der Pause zwei Situationen für Rapid, und bei der zweiten ist Boyd ziemlich frei durch und wird angeblich mit Notbremse von den Beinen geholt. Es sieht nicht danach aus, dies die hier vertretene Ansicht, Rot die falsche Entscheidung. Rapid kam dennoch kaum zu Chancen und der mit einem leicht schlechten Gewissen ausgestattete Schiri gibt plötzlich einen Elfer für WAC. Dieser war auch ein Witz, da der vermeintlich angespielte Angreifer erkennt, dass er das Zuspiel nicht erreicht und sich einfach fallen lässt. Keine Berührung, glatte Schwalbe. Der Elfer wird jedoch — gegen einen inkorrekterweise weit die Torlinie vor dem Schuss verlassenden Keeper, wobei der Schütze ebenso inkorrekt verzögert hat, wie man findet — daneben gesetzt.
Rapid weiterhin kaum mit Torgelegenheiten, und in der 79. grätscht de Paula so übel in seinen Gegenspieler hinein, dass diesmal wirklich nichts als Rot zu vergeben war. Auch mit 11 gegen 9 käme Rapid nur zu zwei echten Gelegenheiten, schaffte aber den Ausgleich nicht mehr.
Unmöglich, nun den WAC irgendwie schlecht zu reden, aber die beiden Ausfälle könnten sich für die nächsten(n) Partie(n) schmerzlich bemerkbar machen. Rapid keineswegs in der guten Verfassung, wobei Teile davon auf die schwierigen Bedingungen zurückzuführen sind.
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