Vorschau 3. Bundesliga, 20. Spieltag

SpVgg Unterhaching – SV Darmstadt 98    (Entfernung : 405  km)

Nein, diese Partie kann nicht schmecken. Darmstadt hat einem nicht nur den gewonnenen Tipp beschert, mit dem 1:1 (für den Gegner erst in der Nachspielzeit erzielt, also man war nahe am Sieg) bei den Stuttgarter Kickers, nein, sie haben auch streckenweise beeindrucken können. Insofern könnte man sich nun nicht einfach gegen sie stellen.

Zugleich hat der Gegner zwar wieder mal getroffen, und das gleich vierfach, beim 4:3 gegen Chemnitz (nach zuvor drei torlosen Spielen in Folge), und damit weiterhin eine Spitzenposition behauptet mit Rang 4 (bei 10–5–4; schon einer exzellenten Bilanz), aber doch in der Partie selbst nicht wirklich überzeugen können, oder, noch besser, der Gegner viel mehr, der über weite Strecken in sehr guter Verfassung war und die Vielzahl an Ballbesitz, Aktionen und guten Chancen hatte, und doch mit leeren Händen nach Hause fahren musste (zugleich damit die leichte Neigung pro Chemnitz verderbend).

Vom Gefühl her eher Darmstadt, mit einem X oder einer 2. Aber auch gegen Unterhaching zu spielen, hat sich nicht bewährt und eigentlich war man ja lange gegen Darmstadt. Neigung klar, X oder 2, aber kein richtiger Tipp. Das passt einfach nicht.

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Alemannia Aachen – Arminia Bielefeld    (Entfernung : 259 km)

Die Partien mit Beteiligung der Alemannia werden generell nicht mehr getippt, also ein Pass, ohne weiter nachdenken zu müssen, was hier so passieren könnte. Finger weg, das war es.

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SV Babelsberg 03 – FC Chemnitz    (Entfernung : 281 km)

Babelsberg bereitet einem richtigen Kummer. Sie sind doch innerhalb der Liga als das wohl schwächste Team ausgemacht, punkten aber regelmäßig und falls dieser Ausdruck irgendwo eine Relevanz hat, dann an dieser Stelle: dreckige Siege, und immer wieder mit diesem so öden 1:0. Nein, dieser Fußball macht keinen Spaß, die Taktik schon gar nicht und, da man sich eigentlich grundsätzlich scheut, mit diesem Begriff „dreckig“ etwas anfangen zu wollen, übersetzt man ihn in den Jargon der vermeintlich Ahnungslosen, die einfach nicht verstehen, wie Fußball funktioniert und dass das Spiel ein Ergebnisspiel ist und nichts anderes als das Ergebnis zählt, und verwendet bevorzugt den Begriff „glücklich“. Sie haben einfach so gut wie alle ihre Punkte glücklich eingefahren. Substanz ist da, in Form von defensiver Kompaktheit und physischer Stärke, sowie der Intelligenz, zu begreifen, dass der Gegner IMMER die bessere Mannschaft ist und man insofern getrost alle Mann vor der Torlinie platzieren kann, wenn es denn Erfolg bringt. Nun, genug gehackt auf Babelsberg. Mögen die zukünftigen Ergebnisse nur möglichst bald diese Einstufung bestätigen!

Auf der anderen Seite das Chemnitz, welches ziemlich frustriert von dem 3:4 aus Unterhaching nach Hause fahren musste, ohne auch nur ansatzweise den gerechten Lohn für die wirklich sehr guten Bemühungen eingestrichen zu haben. Chemnitz hat also überzeugt, nicht nur in dieser Partie, aber Pech gehabt, die andern spielen schwach und gewinnen. Falls es also eine Gerechtigkeit gibt, dann wird Chemnitz, auch eingedenk der Derbytendenz — aus Babelsberg kommen wenige, aus Chemnitz sicher viele — diese Partie für sich entscheiden. Eine 2, mit vielleicht 6/10.

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Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück    (Entfernung : 122 km)

Auch hier wird das Stadion fest von Osnabrücker Fans in Beschlag genommen werden, auch hier überwiegt das Phänomen „Derby“, in dem Sinne aber, dass NUR die einen Unterstützung haben werden (Dortmund hat allenfalls ein paar eingeweihte Beobachter, die ihren Fanatismus  gegen Sachverstand eingetauscht haben, sowie ein paar Talentscouts, die sich fleißig Notizen machen, welcher dieser Nachwuchscracks denn in ihr Konzept passen könnte, aber garantiert nicht jubeln), fraglich auch, ob die Verletzten Spieler wieder dabei sein können, aber eine Rotsperre gibt es ohnehin, so dass auch hier eine weit schweifende Analyse entfallen kann, da sie eh immer nur auf das eine hinauslaufen kann: Osnabrück gewinnt diese Partie. Eine 2. Mit 8/10 (weil sich Dortmund hier und da doch Respekt verschafft hat „nur“ 8).

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Rot Weiß Erfurt – SV Wehen/Wiesbaden    (Entfernung : 282 km)

Diese Partie kann man ziemlich getrost als „ideal“ bezeichnen. Der Wettmarkt geht noch immer von einem sehr gehobenen Niveau im Kader der Heimmannschaft aus, der ja nur so viel wert ist, wie die Leistungen auf dem Platz, und diese entsprechen nicht der Grundeinschätzung. Ansätze hier oder da, ja, hat man sehen können. Absteigen? Auf keinen Fall. Obere Tabellenhälfte? So gut wie ausgeschlossen. Dafür haben viel zu viele Mannschaften gezeigt, dass sie dorthin gehören und nicht Erfurt. Es ist eine Illusion, dass sie besser sind als andere, und ein Morabit alleine (der längst nicht mehr so gut aussah zuletzt wie damals, bei dem 3:2 gegen Chemnitz) genügt nicht.

Auf der anderen Seite steht ein SV Wehen, der mit dem 0:4 in Karlsruhe viel zu hoch geschlagen wurde (wobei dies bei einem entfesselten KSC, der, sobald sich die Räume bieten, vielleicht wirklich die beste Offensive hat, vor allem mit Calhanoglu als Ideengeber, immer für ein paar Tore gut ist, jedem passieren könnte; damit zählt es bereits viel weniger; abgesehen davon war die Partie bis zum 2:0 offen und jenes 2:0 kam unter äußerst kuriosen Umständen zustande; man lese die Nachbetrachtung des letzten Spieltages), und der dort eigentlich gut aufgetreten ist und die Form der vorherigen Spiele bestätigen konnte. Noch immer ist Wehen, trotz einer absolut deprimierenden Saison, vor allem, durch die unfassbaren 13 Unentschieden, viele davon aus einer 2:0 Führung, 3 Punkte UND 10 Tore besser in der Tabelle, und Erfurt könnte auch nur in Anspruch nehmen, eine sehr schlechte Saison zu haben, aber nicht, wie es Wehen könnte, Pech gehabt zu haben. Das ist bei Erfurt nämlich gar nicht zu entdeckten.

Also, zusammengefasst ist klar, dass man hier Wehen nehmen muss. Auch bitte nur mit 8/10, aus einem gewissen Respekt heraus, der Erfurt vielleicht doch gebührt, und der Erkenntnis, dass man vielleicht Wehen ein bisschen zu hoch eingestuft hatte vorab. Aber 8 sind ja auch schon was?! X oder 2 natürlich.

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Karlsruher SC – 1.FC Heidenheim    (Entfernung : 161 km)

Heidenheim also zuletzt in der Form, die man ihnen zugestanden hat und die sie zu einem echten Contender für die Aufstiegsränge macht, das sehr wohl. Das 3:0 gegen Saarbrücken war wirklich ein Saison Highlight, und das nachgelegte 1:0 in Offenbach eine gute Leistung, aber keine überragende (Offenbach in Hälfte 2 am Ausgleich dran, der auch verdient gewesen wäre).

Nur: auf wen trifft man hier? Da steht der KSC, der nun endgültig alle Fesseln abgelegt hat, den Fußball in dieser Spielklasse — der sich nur in Nuancen von jenem eine Klasse höher unterscheidet — verstanden zu haben, vor allem, ihn angenommen zu haben, und dennoch das wertvollste, herausragende Gut in die Waagschale geworfen zu haben: das ist die spielerische Klasse. Natürlich muss sie gepaart sein mit Torgefahr, also mit Leuten die den Abschluss suchen und das Tor treffen. Jedoch sind die reihenweise vorhanden und auch der Ideengeber, wohl so gut wie sicher, das jetzt schon absehbar, DER SPIELER DER SAISON, Hakan Calhanoglu, glänzt nicht nur mit Vorlagen und Standards, sondern trifft auch das Tor, wenn es denn mal gefragt ist. Eine Art Luis Figo, möchte man, natürlich vornehmlich, um den Spielertyp zu beschreiben, in gewisser Anmaßung vergleichen. 13:2 Tore aus den letzten 6 Spielen, wobei da so schwere Partien wie gegen Münster, Rostock und Chemnitz, auch Wehen, darunter waren, nein, der KSC ist DIE Mannschaft der Stunde, aber selbst das wäre das falsche Urteil, da sie nämlich diese Stunde ziemlich lange hinziehen können. Sie sind die Besten, so ist es einfach.

Selbst wenn da ein bisschen „Derby“ drauf steht (eines ohne jede Tradition, und auch Heidenheim Fans nicht unbedingt populär für ihre Reisefreudigkeit), und selbst wenn man fast die ganze Saison an Heidenheim glaubte — und diesen Glauben auch nach der Partie sofort wieder aufnehmen wird –, in dieser Partie kann es nur einen Sieger geben. Die Lücke nach ganz vorne ist noch nicht einmal geschlossen, aber der Tag wird kommen, es fehlen nur zwei Punkte. Dies bedeutet sogar zusätzliche Motivation, da ein einzige Wackler der Konkurrenz schon genügen wird, aufgrund des insgesamt überragenden Torverhältnisses (29-11, bereits jetzt klar das beste der Liga), um unter die ersten drei zu gelangen. KSC, KSC, KSC, und das 10 Mal. 10/10 auf Sieg, die 1.

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Preußen Münster – Wacker Burghausen    (Entfernung : 763 km)

Auch diese Partie nahe an ideal. Münster hat den Frust dieser 0:1 Niederlage in Babelsberg zu verdauen, das stimmt schon, nur werden sie vor eigenem Publikum sehr schnell dazu in der Lage sein, eine Trotzreaktion wäre keine ungewöhnliche, im Gegenteil, eine zu erwartende. Die Qualität ist da, das sah man auch über weite Strecken in Babelsberg, beim im Wesentlichen auf Zerstören ausgerichteten Gegner. Sicher wird dieser oder jener reguläre Starter der letzten Partie fehlen (Matthew Taylor, als Beispiel), aber gerade bei Münster wurde ja auf Ausgeglichenheit und Breite des Kaders verstärkt hingewiesen.

Auf der anderen Seite steht ein Burghausen, welches über weite Strecken gut gefallen konnte, das stimmt schon, und dem man vor zwei Wochen eine wahre Gala bescheinigte. Das Problem daran nur: wer war damals der Gegner? Genau, jenes Babelsberg, was sich schon so lange eine richtige Abreibung verdient hatte. Und da stand am Ende ein 3:1 für Burghausen. Also: von Kantersieg keine Rede, nur toll halt, dass man Babelsberg endlich mal 3 Stück einschenken konnte. Auch hier gilt aber, was weise Trainer schon längst erkannt haben und so auch zum Ausdruck bringen: man muss ab und an auch mal das Glück haben, in Führung zu gehen. Danach entwickelt sich nämlich ein völlig anderes Spiel. Der Gegner muss, man selbst kann — und die Räume werden irgendwann da sein. Burghausen hatte also das Glück, und Babelsberg lag einmal zurück. Da wussten sie natürlich nicht, wohin mit ihrer Veranlagung, Der Gegner wäre nämlich mit dem Spiel der reinen Zerstörung sofort einverstanden: „Ihr macht keinen, wir machen keinen, dann können wir uns ja auf 1:0 einigen.“ Da hat Burghausen also die Räume genutzt, hat drei Treffer erzielt, teils sehr schöne, aber in Halbzeit 2 schon wieder aufgehört.

Überhaupt steht Burghausen weiterhin etwas zu gut da und die letzte Leistung viel eher repräsentativ: beim 0:3 in Bielefeld konnte man sehr gut erkennen, wo diese Grenzen sind: nämlich allerspätestens vor den Aufstiegsrängen. Dies gilt für den heutigen Gegner auf keinen Fall, immerhin steht man ja, trotz (unglücklicher) Niederlage noch immer über dem Strich, der einen direkten Fahrstuhlplatz in Liga 2 verspricht.

Münster gewinnt diese Partie. Eine 1. Damit man nicht immer 8/10 sagt, heißt es hier: 10/10. Nur Mut.

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Kickers Offenbach – Hallescher FC    (Entfernung : 404 km)

Dafür hat man in dieser Partie wohlige Ruhe. Es passt nicht. Beide grad außer Tritt, bei Offenbach weiß man eh nicht, was sie mit dieser Saison anfangen wollen, für ganz nach oben dürfte es einfach nicht mehr reichen, und Halle wird nur noch durchgereicht. Das 0:5 in Saarbrücken zuletzt kam einer Vorführung gleich, in der Abwehr sah es gefährlich nach Auflösungserscheinungen aus. Der Markt reagiert aber erfahrungsgemäß auch auf 0:5 Klatschen so: die können es ja gar nicht.

Die Neigung wäre also pro Offenbach, weil man bei ihnen in Hälfte 2 beim 0:1 gegen Heidenheim mindestens das Bemühen erkennen konnte. Der Preis wird aber nicht ausreichen, um einen Tipp zu rechtfertigen. 0/10 auf Offenbach, wenn man so will.

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1.FC Saarbrücken – VfB Stuttgart II    (Entfernung : 222 km)

Hier das umgekehrte Phänomen. Der Markt in etwa so: „Saarbrücken? Ja, die kenn ich. Was? 5:0 haben die gewonnen? Dann sind sie ja bestimmt bald wieder in der Bundesliga.“ Da gibt es also eine Überreaktion. Nicht etwa, dass sie schlecht waren und auch nicht, dass man nicht gesehen hätte, dass sie ein paar schicke Tore gemacht haben. Nur war die gegnerische Abwehr irgendwann gar nicht mehr zu sehen, kein Aufbäumen, kein Kampfgeist, die wurden einfach überlaufen. Tore schießen leicht gemacht und, man entsinne sich, das 1:0 fiel bereits nach 4 Minuten, womit der veränderte Spielverlauf (siehe oben, beim Kommentar zur Partie Münster – Burghausen) bereits begann: der Gegner muss kommen, die Räume sind da. Und: wie waren die Partien von Saarbrücken vorher? Drei Spiele ohne Sieg, bei 3:8 Toren, und zu dem 3:3 gegen Wehen kam man eher wie die Jungfrau zum Kinde, nämlich, weil es gegen Wehen  jeder schafft, zwei Tore aufzuholen. Also: wie man hört, schießen die Preußen nicht so arg schnell und auch einzelne Schwalben verheißen längst noch keinen Sommer: Saarbrücken ist längst keine Mannschaft aus dem soliden Mittelfeld (trotz des 5:0 stehen da 28-32 Tore und 7 Siegen gegenüber 9 Niederlagen sind längst nicht positiv).

Auf wen trifft man nun? Nennen wir mal ein Beispiel: Stuttgart II hat die letzen fünf Auswärtsspiele nicht verloren. Drei Siege, zwei Remis. In den letzten sechs Partie haben sie 13 Tore erzielt. Das sind genau so viele wie die wild gewordenen Karlsruher im gleichen Zeitraum. Soufian Benyamina trifft jede Woche. Der Fußball ist Herz erfrischend. Er ist munter nach vorne ausgerichtet, man spielt einfach Fußball, ohne je übertrieben Augenmerk auf Abwehr oder Ergebnisverwaltung zu richten. Keine Angst zu verlieren, mal schauen, was wir nach vorne ausrichten können. Und, gut möglich, dass wir leichter entdeckt werden, wenn wir im Angriff sind als wenn wir ein Tackling gewinnen. abgesehen von der Verletzungsgefahr im Zweikampf. Fußball SPIELEN. Das tun sie, und eigentlich macht es richtig Spaß, da zuzuschauen — wenn da nicht immer diese blöde „II“ hinter dem Vereinsnamen stehen würde, und wenn man doch wüsste, dass es ein ehrlicher Wettkampf, mit Abstieg UND mit Aufstieg wäre.

Also, genug geschwafelt: Stuttgart nimmt hier etwas mit. X oder 2. Aber bitte, da es eine Zweite ist, nur 3/10.

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Stuttgarter Kickers – Hansa Rostock    (Entfernung : 819 km)

Eigentlich sogar das beste Spiel von allen. Guido Buchwald, Sportchef und eigens installierter Interimscoach, hat nach dem 1:1 ziemlich nett und kompetent, aber doch daher geschwafelt. Die Leistung war beim glücklichen 1:1 gegen Schlusslicht Darmstadt nämlich gar nichts. Was darauf hindeuten soll, dass es ausgerechnet hier und heute besser wird? Genau so viel. Nämlich gar nichts. „Wir haben das Spiel breit gemacht.“ meint er. Aha, ja, gut. Und wo blieben die Torchancen? Wo kamen nur die ganzen Pfiffe her? Und, hörte man da nicht längst ein „Buchwald raus“? Er schmeißt den Trainer, setzt sich selbst auf die Bank, und dann so eine Partie, gegen einen Abstiegskonkurrenten? „Wir haben drei Punkte zu wenig.“ Ach so? Na, die hätte man ja leicht aufholen können. Nur: warum musste bei einem so geringen Defizit denn der Trainer gehen? Da müsste er doch selbst merken, dass in der Logik etwas hapert. „In Ruhe die Lage analysieren.“ Ja, dazu gibt es Gelegenheit in der Sommerpause, bei der Vorbereitung auf die Regionalliga Saison. „Wir sind Aufsteiger und es war klar, dass wir…“ Ja, es war klar, Aber irgendwie doch nicht, sonst fliegt doch keiner? Nein, Diego, bei der WM 90 warst du wirklich klasse. Als Sportchef? Hmmm…

Auf der anderen Seite Hansa Rostock. Ja, was fängt man mit denen an? Sie haben nur einen Punkt aus drei Spielen. Das stimmt. Aber gerade da haben einem die Leistungen durchaus gefallen. Gegen den KSC hat man 0:3 verloren, ja. Aber: in Hälfte 1 war man sogar leicht besser (0:0 endete sie), zu Hälfte 2 wechselte der Trainer offensiv, mutig, erkennend, dass heute ein Sieg drin wäre, dann gab es das 0:1 aus einem Standard, kurz darauf die strittige Rote Karte (man lese den damaligen Bericht). Rostock war stark, hat aber (dann klar, mit 10 gegen 11) verloren.
Auch beim 1:1 in Erfurt zeigte man gegen Ende, dass man sich sehr wohl in der Favoritenrolle sieht und stand kurz vor dem Siegtreffer, war insgesamt auch da stark.

Die Tendenz also sonnenklar: Rostock kann die Partie kaum verlieren, jedenfalls unmöglich Außenseiter sein. Sie holen etwas, mit 10/10, auf X oder 2.

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