Vorschau 3. Liga Nachholspiele

Rot Weiß Erfurt – SV Babelsberg 03  (Entfernung : 277 km)

Die beiden Partien bieten keine so dollen Ansatzpunkte zum Vorhersagen. Natürlich deutet alles darauf hin, dass Erfurt den Schwung des Sieges gegen Chemnitz mitnimmt, mit einem Morabit in Höchstform, zu der er gleich in der ersten Partie nach längerer Leidenszeit aufgelaufen ist. Babelsberg mit dem merkwürdigen Sieg in Unterhaching, bei dem der Schiedsrichter doch eine gewaltige Rolle spielte, der aber auch zum Teil ihrer defensiven Kompaktheit und Disziplin entsprungen ist. Die Disziplin geht so: egal, was ist, wir gehen nicht nach vorne. Ein Mann vielleicht, wenn es mal sein muss, und dem schicken wir die besten Gelingenswünsche hinterher und schauen aus der Ferne zu.

Na, also Babelsberg möchte man höchst ungern haben, nur wird der Wettmarkt, der eh durchgängig an Erfurt glaubte — ja, teurer Kader, vermeintliche Qualität –, vermutlich etwas übertrieben euphorisch auf den einmaligen Erfolg reagieren. Man soll also Babelsberg nehmen, so suggeriert der Markt, und möchte doch, so wie die anderen Marktteilnehmer nur Erfurt haben. Ein Dilemma, aus dem es wohl keinen Ausweg gibt. Oder doch Babelsberg nehmen und auf die Defensivqualitäten vertrauen?

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Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterhaching    (Entfernung : 235 km)

Auch hier bietet sich so gut wie gar nichts an. Irgendwie wirkte StuKi gar nicht mal so schlecht im letzten Heimspiel, beim 0:2 gegen Preußen Münster, und die wenigen Fans machten sich auch lautstark bemerkbar. Dennoch stehen Serien von Misserfolgen da (vier Niederlagen, davor ein Sieg, davor wieder zwei Niederlagen).
Unterhachings Leistung sollte nicht unbedingt bewertet werden, da 65 Minuten Unterzahl gegen Babelsberg, dennoch steht immer der kleine Einbruch bevor, wie man irgendwie, ohne es zu gönnen oder gar zu wünsche, irgendwann befürchten muss. Mit Spaßfußball ist wohl nicht mehr und für Ergebnisfußball sind sie weder reif noch willens. Zudem werden ja die zwei Spieler fehlen mit Gelb-Rot oder Rot, dazu gab es eine üble Verletzung mit Gehirnerschütterung im letzten Spiel, also mindestens drei Ausfälle.  Ein Dienstagsspiel scheint im Moment auch eher für die Heimmannschaft zu sprechen (die Gäste: was denn, schon wieder reisen und spielen? Heim: wir müssen unseren Fans endlich mal wieder einen Sieg anbieten).

Das Gefühl ist klar: StuKi wird es wohl diesmal richten können, eine 1. Ob man dafür einen guten, angemessenen Lohn bekommt am Markt ist eine andere Frage.

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