Sonntag, 30.9.

Liga Heim Auswärts Tipp Quote
Superleague Sion FC Zürich Sion 2,30
3. Liga Unterhaching Offenbach OVER 2,5 1,83
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einige Wetten herausgeschrieben, 3. Liga, Sonnabend, 29.9.

Liga Heim Auswärts Tip Quote
3. Liga Babelsberg Saarbrücken Babelsberg 2,90
3. Liga Chemnitz Aachen Lay Chemnitz (Aachen +0,5) 2,04
3. Liga Münster Dortmund II Münster 1,68
3. Liga Erfurt Burghausen Lay Erfurt (Burghausen +0,5) 1,91
3. Liga Wehen Stuttgart II Wehen 2,08

Link zur Vorschau hier

Heidenheim ist hier nicht aufgeführt, da der Kurs nur mehr 1,80 beträgt,  aber die Positionierung ist recht deutlich und das hat der Wettmarkt auch bestätigt

Diese Partie ist fast optimal für den (weiterhin risikofreudigen) Wettfreund: eine klare 1 steht an.

Bielefeld ist aus anderen Gründen nicht gespielt.

„Also: man würde sich sehr vorsichtig hier für die 2 entscheiden.“

Vorsicht ist weiterhin geboten, die Quote auf  Bielefeld geht hoch

Vorschau 3. Bundesliga, 12. Spieltag

Hansa Rostock – VfL Osnabrück (Entfernung: 405 km)
Rostock mit dem Lauf unter Neutrainer Marc Fascher, Osnabrück sicher eine der ersten Adressen in der Liga, nicht nur, was die Zuschauerzahlen angeht. Ob Rostocks Lauf nur temporär ist oder ab der neue Trainer tatsächlich vorhandene Qualitäten erst herauskitzeln konnte, die so lange in dem Team schlummerten und von Wolfgang Wolf nicht entdeckt worden, oder ob die Mannschaft doch eigentlich eher schwach ist, aber eben temporär ein paar gute Ergebnisse erzielt hat, muss weiterhin die Zukunft zeigen. Also hier möchte man auf jeden Fall nicht untersuchen, zumindest nicht pekunär untermauern, dass man AN Osnabrück glaubt und NICHT AN Rostock glaubt. Diese Partie bietet sich dafür nicht an. Und sicher wird man sich nicht einreihen in diejenigen, die auf die Heimniederlage warten, um DANN zu sagen: hab ich doch gewusst. Hier ist es ein Pass und bleibt dabei. So sehr man sich vom Empfinden her doch den Gästen zugeneigt fühlte (nein, das wird KEIN Tipp).

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SV Babelsberg 03 – 1.FC Saarbrücken (Entfernung: 703 km)
Saarbrücken hat sicher Qualitäten angedeutet bei dem 2:4 gegen Unterhaching in einer spannenden, unterhaltsamen Partie. Babelsberg hingegen führt „nur“ die Punkte ein. Da man ihnen doch allmählich unterstellen darf, dass sie vergleichsweise „klug“ spielen (und dies keineswegs mit Glück, welches für jeden Erfolg erforderlich ist, verwechselt wird), kann man doch hier nur die 1 nehmen. Die letzten beiden Heimspiele wurden, gegen noch höherwertige Gegner, jeweils mit 1:0 gewonnen (Osnabrück, Aachen) und auch das 0:0 in Dortmund wurde ehrlich erstritten, mit eben einer kompakten Defensive, auf die man bauen muss, aufgrund der Tatsache, anzuerkennen, dass man meist spielerisch unterlegen ist. Also: 1 oder Pass, aber Saarbrücken kommt hier nicht als Favorit.
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FC Chemnitz – Alemannia Aachen (Entfernung: 580 km)
Mit beiden Mannschaften irrt man persönlich etwas herum. Beide haben Höhen und Tiefen (Aachen derzeit wohl nur Tiefen, aber hier geht es auch um Auftritte), (bald schon nicht mehr Neu-)Trainer van Eck wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis, aber die Mannschaft gibt alles, um es ihm (und sich selbst) zu bescheren, Chemnitz war in Bielefeld wohl auch nur hinten ganz gut (beim 0:0), so dass man hier, wenn gezwungen, sich zu positionieren, nur dies sagen kann: X oder 2.
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SV Darmstadt 98 – Arminia Bielefeld (Entfernung: 348 km)
Also in der gesamten Liga scheint es so zu sein, dass die Einschätzungen nicht ganz verlässlich sind (selbst wenn die Performance generell sehr gut, auf die Wetten bezogen). Über Darmstadt hatte man das Urteil „sehr schwach“ verhängt, und doch haben sie fortan überrascht, sowohl mit Leistungen als auch mit Ergebnissen (wobei das Heim 3:1 gegen Stuttgart nicht so toll gespielt war). Bielefeld hatte man doch, sicher logisch, hatten sie doch so ziemlich alles gewonnen, eine Weile lang, ganz nach vorne sortiert (nicht auf 1 natürlich, aber eben vorne), und gerade sie haben zuletzt nicht so gut gespielt (0:0 gegen Chemnitz, 0:4 in Münster). Also: man würde sich sehr vorsichtig hier für die 2 entscheiden.
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Rot Weiß Erfurt – Wacker Burghausen (Entfernung: 464 km)
Burghausen mittlerweile mit guten Ergebnissen und einem (für ihre Verhältnisse) glänzenden 7. Platz. Man hatte ja immer mal, auch recht vorsichtig, für sie argumentiert, mit den beiden Leistungsträgern Mokhtari und Saar-Senesie (die auch wirklich gute Leistungen brachten), so dass man sich ein wenig bestätigt fühlt. Erfurt hatte sich gefangen und ein wenig an dem Ruf gefeilt, doch ziemlich weit nach oben zu gehören, haben aber beim 0:3 in Karlsruhe eine ziemlich böse (zu hoch ausgefallene) Klatsche kassiert. Burghausen hingegen schwebt, mit einem 4:1 gegen die vermeintliche Nummer 1, den FC Heidenheim (selbst wenn auch dies klar zu hoch, aber die Tore muss man erst einmal machen und wenn man sie gemacht hat, bekommt man noch mehr Mut), so dass man hier, auch mit einiger Vorsicht, aber doch… auf X oder 2 tippt.

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1.FC Heidenheim – Hallescher FC (Entfernung: 417 km)
Hier kann man sich dafür ganz klar positionieren: Heidenheim hat das Potenzial, das wird in allen Partien deutlich. Sie haben auch einen (erstaunlich) guten Zuschauerzuspruch mit gut über 8.000, also da kann man, außer den letzten drei schlechten Ergebnissen (wohlgemerkt: nicht LEISTUNGEN) eigentlich kaum Nachteiliges entdecken. Das Umfeld stimmt, die Mannschaft ist intakt und wird noch kommen.
Halle hingegen hat zwar die Aufstiegseuphorie sehr gut genutzt und reichlich gute, verdiente Ergebnisse eingefahren. Nur: zuletzt haben sie doch gezeigt, dass sie eher nur Mittelmaß sind (vielleicht rutschen sie auch noch ab?).
Diese Partie ist fast optimal für den (weiterhin risikofreudigen) Wettfreund: eine klare 1 steht an.
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Preußen Münster – Borussia Dortmund II (Entfernung: 69 km)
Selbst wenn diese Partie nach Derby riecht: es ist keines. Dies liegt keineswegs an der (zu großen?!) Entfernung oder an einer ausbleibenden Rivalität zwischen den Städten. Es liegt daran, dass die Zweiten kein Fanpotenzial haben, vor allem eben kein unangenehmes, auffälliges, reisefreudiges. Hier wird das Münster total „on fire“ den schwächenden Gegner, der einfach nichts rausholt aus seinen Partien und weiterhin klar auf Rang 20 steht, locker überrollen. Das beste bei Münster: der breite, ausgeglichene, homogene Kader und jeder, der hineinkommt, ist sofort voll da und bringt Leistung. Also hier wird man einen Titelkandidaten sehen für lange Zeit. Der Tipp: eine klare 1.
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SV Wehen/Wiesbaden – VfB Stuttgart II (Entfernung: 214 km)
Auch diese Partie schmeckt dem Wettfreund: Wehen hat sich nun mit den ganzen Remisen (fünf in Serie!) endgültig „stabilisiert“. Sie spielen ordentlich, und von Verunsicherung zu reden wäre Blödsinn, da man ja zugleich auch praktisch nie verliert. Wie soll man da Angst entwickeln (insgesamt 2 Niederlagen!) Weniger als Rang 3, Osnabrück, gleich viele wie Unterhaching, Rang 1)? Stuttgart ist und bleibt zwar eine Wundertüte, aber doch ist man, wenn überhaupt jemals wieder etwas, gegen sie (denn der Tipp damals in Darmstadt war ein Flop, vor allem vom 1:3 Ergebnis her).
Janjic dürfte auch wieder auflaufen, also: Wehen ist dran mit einem Dreier, Tipp 1.
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SpVgg Unterhaching – Kickers Offenbach (Entfernung: 392 km)
Da man sich unmöglich in nächster Zeit gegen Unterhaching stellen kann, ist nur die Frage, ob man sich eventuell (erneut) hinter sie stellen kann? Da aber der Gegner Offenbach ist und Offenbach nicht seit sieben Spielen ungeschlagen sondern zugleich man diesen Lauf auch fast voll ausgekostet hat (indem man etwas Kohle mit ihnen reinholte), so fällt die Antwort leicht: Nein. Kein Tipp in dieser Partie, keine Wettempfehlung, eher der Rat, ins Stadion zu gehen, denn das könnte gute Werbung werden. Pass auf die Seiten, vielleicht eine Wette auf ein over.
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Vorschau Raiffeisen Superleague Schweiz, 11. Spieltag

Lausanne Sports – FC Basel (Entfernung: 196 km)

Beide Teams mit dem Erfolgserlebnis unter der Woche, der FCB mit dem 4:1 gegen Sion natürlich bravourös und beinahe wieder die Alten, während Lausanne doch im Absteigerduell Letzter gegen Vorletzter ziemlich glücklich und mühevoll mit 1:0 über die Ziellinie kam, also trennen die beiden weiterhin Welten. Man muss damit rechnen, dass die Baseler nur wieder eine Erfolgsserie starten, ein derartiger Sieg kann gut der Auftakt dazu sein (selbst wenn die Partie in Hälfte 1 recht ausgeglichen war). Der Markt wird dies genau so sehen, oder sogar, wie gewohnt, bei derartigen Effekten (ein Topteam gewinnt hoch nach einer Durststrecke), sogar etwas übertreiben damit. Man soll sich also hinter das Heimteam stellen, dazu fehlt aber ganz klar der Mut, zumal man die Überzeugung teilt, dass Lausanne nicht mit einer guten Leistung zum letzten Sieg kam (ansonsten würde man gerne darüber nachdenken). Hier ist es dadurch ein Pass. Wenn man so möchte, lautet der Tipp also, der FCB lässt sich hier nicht aufhalten. Zu einer Wette AUF sie dürfte es allerdings, Quoten bedingt, nicht reichen.

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FC Luzern – FC Thun (Entfernung: 97 km)

Was immer der Computer hier auch raten mag: man kann unter keinen Umständen das kränkelnde Luzern nehmen. Der letzte Auftritt war, nicht nur vom Ergebnis her (das ging noch milde aus mit 0:2) ein Megaflop. Die Pleiten davor konnte man sich vielleicht noch (als Luzerner) irgendwie schön reden, die letzte war zu viel. Wo auch immer das Potenzial stecken mag in der Truppe, abgerufen wird es zur Zeit nicht. Der Trainerwechsel hat nichts gebracht, auf der Schweizer Fußballseite wird schon eine Umfrage gestartet, ob Komornicki bleiben wird oder gehen muss, was garantiert kein gutes Zeichen ist, nein, AUF Luzern könnte man derzeit sicher kein Geld verbrennen. Thun hat sich zwar ausgesprochen löblich präsentiert, und wirklich auch spielerisch hervorragendes ausgepackt, dennoch würde man sie nach dieser Ungerechtigkeit der nicht gegen sie verhängten Roten Karte im Derby gegen YB äußerst ungern nehmen. Hat vielleicht auch der Schiri in DIESER PARTIE HIER das Gerechtigkeitsempfinden und legt vielleicht hier oder da mal etwas gegen sie aus? Nein, auch Thun kann man nicht nehmen, insofern wird diese Partie leider ein Pass (wenn, könnte man nur X/2 nehmen, damit hier etwas steht).

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Young Boys Bern – Servette Genf (Entfernung: 158 km)
Auch diese Angelegenheit hier viel zu sonnenklar, als dass man sich unbedingt verwickeln möchte. YB ist stark, YB hat die Fans weiterhin im Rücken, YB dürfte die Partie gewinnen, denn beim Gegner stimmt derzeit gar nichts. Nur wird auch dies der Markt „wissen“ und einem keinen angemessenen Lohn bereit stellen.

Was könnte einen nun vielleicht doch motivieren, ein paar Euro auf den Außenseiter in den Gulli zu stopfen? Es wäre dies: völlig gesund sind die Hauptstädter nicht. Da stehen nur drei Siegen drei Niederlagen gegenüber, der Rest Remisen. Da stehen zwar 17 erzielten Treffern aber doch 13 Gegentreffer gegenüber. Da steht doch eine Niederlage im Derby, die schmerzen kann und da steht eine Euroleague Partie an (bei Anchi Machatschkala, in Russland, am Donnerstag), die bereits die letzte Chance in dem Bewerb sein könnte (nach dem 3:5 gegen Liverpool; nach 3:2 Führung ABER man schaue auf die Zahl der Gegentore). Und da steht ein Servette quasi völlig am Boden zerstört, da daheim auch gegen den Vorletzten, vor dennoch weiterhin sehr guter Kulisse, verloren, welches aber spielerisch nicht völlig enttäuschte und ein Servette, was in dieser Partie vielleicht im Stile des David gegen Goliath in dem Sinne, nichts mehr verlieren zu können, angehen könnte. Wenn man die verpassten Chancen gegen Lausanne noch einmal in Erinnerung ruft, da konnten einem schon die Tränen kommen, dass der Ball einfach nicht rein wollte. Das MUSS doch auch mal anders kommen?
Also ein ganz vorsichtiger kleiner Außenseitertipp: vielleicht holt Servette hier doch was raus? X oder 2?

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FC Sion – FC Zürich (Entfernung: 240 km)
Der FCZ hat tatsächlich in der letzten Partie Anflüge von wahrer Klasse gezeigt, das gibt man gerne zu. Selbst wenn die Partie gegen St.Gallen mit 0:2 verloren ging und man zwar die Vorhersage hier richtig hatte, aber doch sich etwas schämen muss dafür, da in Hälfte 1 quasi nur eine Mannschaft spielte, so konnte man doch mit bloßem Auge sehen, wie gut sie waren. Da war nichts von Verunsicherung zu spüren, im Gegenteil, trat man so auf, als ob man seit Wochen nichts anderes als Siegen täte.
Aber: auch der FC Sion trat in Basel sehr gut auf. Sie waren auswärts lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Seriensieger. Es stand auch nach 55 Minuten noch 1:1, in einer umkämpften, ausgeglichenen Partie, bis sich die gleiche Szene wie bei FCZ – St.Gallen ereignete (in der Partie ging St.Gallen so in Führung): FCB Torhüter Yann Sommer spielt Leo Itapurena im Strafraum den Ball vor die Füße. Exakt wie bei St.Gallen war ein Stürmer völlig frei vor dem Tor, dieser musste nur gerade angespielt werden. Das schaffte Leo nicht, er passte den Ball auf 10 Meter etwa um 5 Meter am Mitspieler vorbei. Ein sicheres Tor war es, zum 2:1 für Sion. Wie wäre es dann weiter gegangen? Gattuso diesmal stark und unumstritten, mit einem Tor nach einem schönen, von ihm selbst eingeleiteten Spielzug, also das sah gut aus und war hinten lange Zeit gut organisiert. Sicher war der Trainerwechsel unglücklich, aber die Mannschaft sah dennoch jetzt gut aus.

Zwischen den Mannschaften liegen mittlerweile 10 satte Punkte, sowie 8 Tore. Also: da wird doch wohl kaum Sion die schlechtere Mannschaft sein? So groß die Bedenken auch sein mögen: hier kann man sich sehr gut einen Heimsieg vorstellen, immerhin hat der Gast ja auch seit drei Spielen kein Tor erzielt. Das kann doch mal verunsichern? Das Tourbillon wird jedenfalls gut besucht sein, bei mächtiger Stimmung.

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Grasshoppers Zürich – FC St.Gallen (Entfernung: 86 km)
Tja, wenn man sich die zuletzt gezeigten Leistungen anschaut, dann wäre eigentlich klar, dass GC das Spiel hier gewinnt. Zumal es den sicher erwähnenswerten Aspekt gibt, dass man in dieser Partie die Tabellenführung übernehmen könnte mit einem Sieg. Andererseits hatte St.Gallen in den Partien zuvor doch so sehr beeindruckt, dass man die erste Hälfte gegen den FCZ einfach mal tolerieren sollte (und nicht gleich alles über den Haufen werfen). St.Gallen ist stark, die Mannschaften vielleicht auf Augenhöhe, man kann sich hier einfach nicht positionieren. Die Derbytendenz tut ihr übriges, die genügend St. Galler auf die kurze Reise locken könnte, steht doch der 1. Platz auf dem Spiel. Ein Pass.

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Vorschau Heute für Morgen 1. Liga Österreich, 11. Spieltag

Anmerkung: leider vergessen, gestern dieses Ausarbeitung abzuschicken bzw. auf „Publizieren“ zu klicken.
Der Dokumentation wegen wird es nun trotzdem online gestellt (auch wenn die Spiele gerade laufen)

 

Austria Lustenau – TSV Hartberg (Entfernung: 666 km)

Die Ausgangslage hier viel zu klar, um eine Vorhersage zu treffen. A. Lustenau als turmhoher Favorit, zumal gerade Hartberg zuletzt die äußerst wackeligen, bedenklichen Leistungen zeigte. Die Heimelf hat im letzten Auswärtsspiel auch nicht gerade brilliert beim 0:0 in Kapfenberg, was eher als leichte Überheblichkeit denn als Zeichen von aufkommender Schwäche gedeutet wird. Demnach wird zu Hause Wiedergutmachung betrieben, nur wird der Markt einem dafür keinen Preis schenken, der es lohnend macht, den Tipp einzusetzen.
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SV Grödig – SCR Altach (Entfernung: 346 km)
Ganz anders jedoch schon in dieser Partie: SCR Altach mag vorab als Topteam eingestuft worden sein, hat aber nicht dauerhaft diese Einschätzung bestätigt, selbst wenn in den letzten Wochen ganz klar eine Stabilisierung der Leistung eingetreten ist. Natürlich war das 3:0 gegen Horn auch vom Klang her (und in der zweiten Hälfte tatsächlich, mit ein paar schönen Toren, als man die Zuschauer so richtig verwöhnte und versöhnte) toll, aber die erste Hälfte ging beinahe noch an Horn, so dass auch in der Partie etwas hätte passieren können gegen Altach. Noch steht man auch zwei Punkte und drei Tore hinter dem heutigen Gegner.
Bei Grödig hingegen sind die Schwachpunkte oder Nachteile nur mit der Lupe zu finden — wenn überhaupt. Da passt alles, die Mannschaft spielt tollen Fußball und wer erinnert sich nicht mehr an die eine (der beiden) Niederlagen daheim gegen Horn, als man mit teilweise drei Spielern mehr auf dem Platz das unwahrscheinliche 0:2 kassierte (also selbst diese hätte nicht sein müssen). Nein, Grödig spielt tollen Fußball und wenn man nun, ganz ehrlich, sagen müsste, wer den besseren Kader hat von diesen beiden Mannschaften, könnte man schwerlich eine Antwort geben. Der Markt allerdings scheint fest von einer Vormachtstellung der Altacher auszugehen. Diese kann man nicht ganz teilen.
Also klarer Tipp hier: Grödig wird unterschätzt, hat sehr gute Chancen in der Partie und sie Favorit. Ein Heimsieg.
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SV Horn – Kapfenberger SV (Entfernung: 226 km)
Nach der letzten gezeigten Leistung der Kapfenberger ist man bereit, dass zuvor über sie verhängte (Ab-)Urteil zu revidieren. Sie sind nicht so schlecht, wie man sie gemacht hat. Auch wenn es noch ein ziemlich weiter Weg nach oben, in die obere Hälfte sein dürfte — und sich dort etliche Mannschaften aufhalten, die man, auch von der Leistung her, erst einmal verdrängen müsste, so darf man doch davon ausgehen, dass sich die Mannschaft weiter fängt und zumindest vom Abstieg deutlich fern halten kann.
Jedoch trifft dies mindestens auch auf den SV Horn zu. Die erste Hälfte in Altach hat gezeigt (ein weiteres Mal) wozu man mit den ausschließlich sinnvollen Verstärkungen fähig ist, der (5.) Tabellenplatz ist alles andere als Zufall und man kann rein gar nichts finden, was der Aufsteiger bisher falsch gemacht hat.
Da man also an beiden Mannschaften genug Gutes findet, ist es am einfachsten, sich aus der Partie und einer Einschätzung rauszuerklären. Wenn man doch zu etwas gezwungen wird, so könnte es nur lauten: Heimsieg.
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SKN St. Pölten – FC Lustenau (Entfernung: 602 km)
Auch hier die Sachlage ziemlich klar. St. Pölten hat nun mal 5 Tore erzielt, hält noch immer den 2. Platz in der Tabelle und auch bei dieser Mannschaft fällt es schwer, einen kritischen Ton anzuschlagen. Andererseits ist es doch denkbar, dass diese oder jene Mannschaft (ja, richtig: Grödig ODER Altach) noch mehr auf Rang 2 gehören und die Leistungen der St.Pölter in den Spielen vor dem 5:1 bei der Vienna mit nur einem Sieg aus 4 Spielen nicht immer hochrangig war. Andererseits gab es davor auch ein paar Highlights und die Tabelle mag zwar ab und an ein wenig schwindeln, aber niemals so handfest lügen und in ihr werden noch immer alle erzielten Punkte aufaddiert und im Zweifelsfall das Torverhältnis befragt. 19 Punkte (aus 10 Partien) und 25 erzielte Treffer stellen ihnen da jedenfalls ein sehr ordentliches Zeugnis aus, selbst wenn auf die Defensive nicht immer das Hauptaugenmerk gelegt wird (16 Gegentreffer sind auch beachtlich viele). Aber, wie es Johann Cruyff damals als Trainer des FC Barcelona einmal sagte: „Ziel ist es, ein Tor mehr zu erzielen als der Gegner.“ (und damit übrigens perfekt die Ajax-Mentalität, falls nicht jene ganz Hollands, in die Welt trug), und dieses Ziel haben sie oft genug erreicht.
Anders der FC Lustenau, bei denen man auf die Frage nach den tatsächlichen Qualitäten derzeit nur ein mehr oder weniger lang gezogenes „Hmmmmm…“ ausrufen könnte. Noch steht zwar ein 6. Platz zu Buche, der ihnen zumindest keine geringere Klasse als jener der Konkurrenz ausweist, aber die letzten Leistungen waren alles andere als gut. Das 1:1 gegen Grödig klingt zwar gut, aber in der Partie hat nur der (bereits als verkauft in die Serie A vermeldete) Ersatzschlussman Reuf Durakovic die Mannschaft vor einer Niederlage bewahrt, mit teils Atem beraubenden Paraden, als der Gegentreffer eigentlich schon auf der Anzeigetafel stand. Davor war das (Heim-) 1:2 gegen Horn, und das 1:1 im Derby natürlich ein Erfolg, aber eben „nur“ in einem Derby, wo einfach andere Gesetze gelten.
Hier ist die Tendenz klar: die Heimmannschaft macht das, Tipp 1.
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Blau Weiß Linz – First Vienna (Entfernung: 189 km)
Tja, auch in dieser Partie ist eine recht eindeutige Positionierung möglich. First Vienna hat zwar nicht in allen Partiephasen enttäuscht, aber doch bleibt das riesengroße Fragezeichen, wie man jemals die löchrige Defensive stopfen möchte. Es hagelt Gegentore, und das regelmäßig (28 Stück in 10 Partien), und selbst wenn das Team teils ansehnlich spielt, so sorgen doch diese Defizite für regelmäßig eingebüßte Punkte. Man darf auch gerne noch einmal in Erinnerung rufen, dass die vier Punkte gegen Kapfenberg und Altach in Serie ( 3:3 in Kapfenberg und 2:1 gegen Altach) in Partie eingefahren wurden, die eigentlich Richtung Niederlage aussahen und beide Male in der Schlussminute ein (glücklicher) Treffer fiel.
BW Linz hat hingegen seine Qualitäten zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Hatte man zuvor schon ein paar unbewohnt gute Leistungen, so war das nun erkämpfte, erarbeitete, erspielte 3:1 in Hartberg beeindruckend. Da blitzte echte spielerische Klasse auf und das war alles andere als ein regulärer Tabellenletzter, der dort siegreich blieb. Auch in der Tordifferenz trennen die beiden Mannschaften Welten (Linz um 11 Tore besser), so dass man hier sich ganz klar festlegen kann: BW Linz kann den Schwung mitnehmen, First Vienna, mit der bunt gemischten Truppe (zuletzt ACHT Amateurspieler im Kader, wer wird diesmal auflaufen, Herr Tatar?), fünf Gegentreffern und einem (weiteren) Platzverweis im Koffer, wird auch ohne Punkte in demselben die Heimreise antreten müssen. Eine ganz klare 1, bei reichlich Toren.
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Vorschau Österreich tipp 3 Bundesliga, 10. Spieltag

Austria Wien – Wolfsberger AC (Entfernung: 254 km)

Austria Wien hält weiterhin die Tabellenführung, aber Salzburg hat bei dem 1:0 Sieg in Wien seine Vormachtstellung untermauert, die sie bereits einzubüßen drohten (ganz ähnlich wie Basel in der Schweiz). Natürlich zeichnet die Topteams nicht nur aus, dass sie Woche für Woche den größtmöglichen Widerstand erfahren und einfach „damit leben müssen“, sondern auch, dass sie meist den längeren Atem haben. Hier dies nur erwähnt, dass die Austria einen kleinen, aber doch sehr empfindlichen Dämpfer erhalten hat. Auch die Zuschauerzahlen sind nicht so erbaulich (für einen Tabellenführer und Traditionsverein, mit nur etwa 9.000?!), was oftmals ein Indiz für das Empfinden der Zuschauer in Bezug auf die Leistungen ist, und demnach beinahe direkt die Leistungen reflektieren. Gut sind sie, ja, aber eben nicht überragend, mitreißend, begeisternd, fesselnd. Natürlich ist es weit entfernt davon, nun Austria eine Art beginnende Krise einreden zu wollen, nur gibt es ein paar Fingerzeige…
Wolfsberg hingegen hätte allen Grund, mit breiter Brust anzureisen. Vier Spiele ohne Niederlage, bei nur einem Remis darunter (das 1:1 bei Admira; in diesem Spiel auch das einzige Gegentor in diesen 4 Spielen, bei insgesamt 9:1 Toren), welches die Tabellenplatzverbesserung auf Rang 5 bedeutete, also: sie sind in der oberen Hälfte! Und das sogar nach einem etwas schwierigen Start, was eigentlich sonst bei Aufsteigern ein klares Indiz ist, dass es wieder runter geht. Meistens punktet man zu Beginn und muss in der zweiten Saisonphase dann sehen, dass das Punktepolster ausreicht, um die Klasse zu halten. Hier war es so: die Leistungen waren zu Beginn schon gut, sogar spielerisch teilweise hochklassig, nur stand damals das, na, nennen wir es „naive“ Abwehrverhalten im Wege, um die Leistungen in Punkte umzumünzen. Offensichtlich aber hat man sich an das Klima ganz gut gewöhnen können und hält hinten dicht. Nun ja, es sollte dringend erwähnt werden, dass es kaum um eigene Verdienste ging, als Innsbruck aus 31 Torschüssen kein einziges Tor zustande brachte, andererseits war davor schon einmal eine Statistik angeführt worden, nach welcher Schlussmann Dobnik der beste der Liga ist. Nun, garantiert wird er DIESE Statistik bei dem 1:0 Sieg in Innsbruck NICHT verschlechtert haben. Also gut halten tut er, fraglos. Bitte dringend zu berücksichtigen, dass die Leistung von Wolfsberg in Innsbruck nicht schlecht war, sondern vor allem dass jene von der Heimmannschaft klasse war.
Also, als ziemlich krasser Außenseitertipp, aber doch soll erlaufen: Wolfsberg verliert die Partie nicht. X oder 2.
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Wacker Innsbruck – Rapid Wien (Entfernung: 476 km)
Unter allen Umständen wird man in den nächsten Spielen nicht (erneut) gegen Wacker Innsbruck antreten. Nein, dazu war diese Leistung gegen Wolfsberg zu gut und es ist auch manchmal so, dass man, rein emotional, nicht gegen jemanden sein möchte. Diese Partie war mit so viel Herz, Leidenschaft, Kampfgeist gepaart mit spielerischer Klasse absolviert, dass man wirklich nur mit den Tirolern trauern konnte. Kaum vorstellbar also, dass die Fans sie nun hängen lassen, im Gegenteil, der Zuschauer hat ein feines Gespür dafür, was ehrlicher und guter Fußball ist und ist bereit — anders, als die Medien es tun — den Fußball NICHT als reinen Ergebnissport aufzufassen sondern brav für die Mannschaft zu singen, an die sein Herz gewachsen ist, sofern die LEISTUNG stimmt (auch, wenn es das Ergebnis nicht tut). Also: hier wird die Hütte brennen, die Zuschauer mit noch mehr Inbrunst einen Sieg ihrer Mannschaft herbeischreien wollen.
Bei Rapid, so kann man sagen, ist sozusagen „business as usual“. Sie spielen ganz vorne mit und haben mal einen sehr guten Tag, mal einen etwas schlechteren. Sie stehen da, wo sie hingehören. Auf Platz 2 (obwohl sie eher NICHT hinter die Austria gehören). Die Heimniederlage gegen Rosenborg war schmerzlich, weil man sich natürlich gegen einen solchen Gegner etwas ausrechnet. Dennoch steht Donnerstag eine Partie an, (bei Metalist Charkov), auf die man jedenfalls ein paar Hoffnungen setzt und dementsprechend diese Aufgabe Teile der Konzentration in Anspruch nimmt.
Man kann als Fazit nur sagen: Innsbruck oder gar nichts. Also doch Innsbruck, 1 oder X.
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Wiener Neustadt – SV Mattersburg (Entfernung: 17 km)
Dies nun wirklich ein Derby, die Städte direkt nebeneinander. Demnach entfallen große Teile des Heimvorteils, zumal ja gerade die Wiener Neustädter ohnehin (nicht erst in dieser ziemlich verkorksten Saison) keinen dollen Zuspruch genießen. Mattersburg mit drei Niederlagen in Serie (und zuletzt einer 1:5 Klatsche bei der Admira), so dass man schon verhalten fragen darf: wie gut sind sie wirklich?
Wiener Neustadt mit dem 1:1 gegen Sturm auf dem Weg, zu beweisen, dass man vielleicht doch zu früh zum Absteiger erklärt wurde, insofern ist dies eine ziemlich offene Partie, aus der man sich am liebsten heraushalten möchte (wie eigentlich am besten immer bei Derbies; da kann man irgendwie eh kaum richtig liegen). Kein Tipp.
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SV Ried – Admira/Wacker Wien (Entfernung: 243 km)
Hier nun kann man sich ziemlich deutlich positionieren. Nicht, dass einem entgangen wäre, dass die Rieder durchaus eine scharfe Klinge zu schlagen verstehen, nein, aber, wenn man nun wirklich antworten müsste, alles Für und Wider abwägend: wer dieser beiden Mannschaften ist die bessere, über alle Spiele gerechnet, den Kader einbeziehend, dann könnte diese nur lauten: die Admira ist es (zumal der Weggang von Hosiner nun längst verkraftet zu sein scheint; da stand dieser oder jener bereit, in die Fußstapfen zu treten). Auch wenn die Admira ohne großes Fanpotenzial ausgestattet ist und die Rieder als traditionell heimstark gelten, kann man hier nur die 2 nehmen (nicht vergessen, dass Ried, trotz der anerkannten Qualitäten, nur einen Punkt aus fünf Spielen geholt hat und diesen auswärts, in Salzburg; in drei Heimpartie in Folge hingegen stand die Null. Allerdings die vorne.).
Der Tipp lautet: Admira nimmt etwas mit. X oder 2.
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Red Bull Salzburg – Sturm Graz (Entfernung: 240 km)

So schwer es einem fiele, gegen Sturm Graz anzutreten, in dieser Partie müsste es wohl sein. Salzburg ist, wie der FC Basel in der Schweiz, nach dem schwierigen Auftakt (vor allem dem schmerzenden Europa Aus gegen Diddeleng) in Tritt gekommen. Der Trainer wagt es, die jungen Wilden aufzustellen, die für Furore sorgen können — diese danken es ihm, natürlich mit den Erfahrenen an ihrer Seite. Sicher passten ein paar Mal noch immer die Ergebnisse nicht (siehe dem 1:1 gegen Ried, als man mit 10 gegen 11 von 1 bis 90 total überlegen war und den Sieg klar verdient gehabt hätte) aber eben die Leistungen. Typisch für einen echten Champ, dass man ein so wichtiges Duell wie jenes beim (fast schon enteilenden) Spitzenreiter, der Austria Wien, ohne viel Federlesens gewinnt (selbst wenn spät, so war es doch verdient). Sturm mit einer eher sehr durchschnittlichen performance in Wiener Neustadt, wo man versuchte, die Klasse in Ruhe auszuspielen, aber vielleicht doch mal das Herz in beide Hände hätte nehmen sollen — so blieb es nämlich beim 1:1.
Alle zugestandene Klasse wird den Grazern hier nicht helfen. Salzburg wird den Lauf fortsetzen und (endlich mal wieder) daheim voll punkten. Tipp: Heimsieg.
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