Ausblick

Italien-Kroatien 2,52 3,25 3,30 (betfair)

Spanien-Irland 1,26 6,6 16,5 (betfair)

Bei der Partie Italien gegen Kroatien decken sich die Computerzahlen
fast exakt mit dem Markt. Dort wäre also keine Wette zu empfehlen.
Kurios ist dies nur, da der Computer langfristig rät, auf Kroatien zu
wetten, jedoch nicht in dieser Partie. Das klingt insofern
widersinnig, da es bedeutet, dass Kroatien nicht überschätzt wird,
denn sonst wären sie ja auch in diesem Spiel angezeigt. Insofern
erweckt es Vertrauen in die Wette auf Kroation als Europameister
(welche an anderer Stelle erläutert ist).

Bei Spanien gegen Irland könnte man lediglich erwägen, ein „Lay“ auf
Spanien zu platzieren. Dies ist ebenfalls in gewisser Weise
bemerkenswert, da der Computer sogar langfristig die Chancen auf
Spaniens Titelgewinn höher einschätzt als der Markt, der „Fehler“ des
Computers für diese Partie also auf keinen Fall bei der Einschätzung
von Spanien zu suchen ist. Dieser wäre, wenn überhaupt, also bei
Irland zu suchen. Und, ganz ehrlich: auch beim Autor machten die Iren
den mit Abstand schwächsten Eindruck aller Teams, trotz des
zwischenzeitlichen Ausgleichs. Falls man sich also zu einer Wette
gegen Spanien durchringt (man bedenke: kleiner Einsatz — viel
Gewinn) sollte man unter allen Umständen auch der Empfehlung auf
„Spanien holt den Titel“ folgen.“

Gruppe B

Trotz der wirklich überragenden Leistung der Deutschen  in der
Partie gegen Holland rät der Computer, sich gegen ihren Gruppensieg
auszusprechen, per Wette. Dem kann man ebenfalls zustimmen, denn auch hier gilt; kleiner Einsatz — hoher Gewinn, bei einer „Lay“ Quote von 1.25. Da die Gruppe A zuvor spielt, kann sich die bestimmende Mannschaft eventuell hier wirklich den Viertelfinalgegner
„aussuchen“, also Deutschland eventuell, abhängig vom
Parallelergebnis, auf den Gruppensieger von Gruppe A treffen wollen
— je nachdem, wer da landet. Ebenso darf man den engagierten Dänen
auch eine Überraschung zutrauen in der Abschlusspartie gegen
Deutschland. Denn: ihr Auftritt gegen Portugal war beileibe nicht
schlecht.

Interessant wird mal wieder sein, wie die deutschen Kommentatoren auf die Tabellensituation eingehen. Denn: dadurch dass alle Spiele bisher entschieden  wurden, ist sowohl der Fall denkbar, dass drei Mannschaften auf 6 Punkten abschließen und einer mit 0, wobei
zwangsläufig EIN Team mit 6 Punkten ausscheiden würde (bei zwei
Siegen, einer Niederlage), als auch jene, dass ein Team 9 Punkte hat,
die anderen drei je 3 Punkte, damit also ein Team mit nur 3 Punkten
weiter kommt. Paradox also diese Kurzfassung: man kann sowohl mit 6
Punkten ausscheiden als auch mit 3 Punkten weiter kommen, und all
dies möglich VOR DEM LETZTEN SPIELTAG.

Sicher abenteuerlich, was AUSSCHLIEßLICH die Deutschen Kommentatoren nun entkorken. Da darf man wirklich gespannt sein während der Partien.

EM-Sieger

Die Empfehlungen haben sich nicht großartig verändert. Fakt ist,
dass die Zahlen sich bei einer Simulation eh immer „zufällig“ ein
wenig verändern würden, dass jedoch bestimmte Konstellationen, welche nun wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich werden durch die Ergebnisse aus den Gruppen A und B (die letzten Empfehlungen kamen vor dem zweiten Spieltag), so dass sich manche Verschiebungen auch zwangsläufig ergeben. Ob der Markt jeweils die Auswirkungen berücksichtigt, ist eine offene Frage.

Nach der guten Vorstellung der Deutschen rät der Computer nun, gegen sie zu wetten. Sicher wehrt man sich intuitiv dagegen, genau diese Empfindungen reflektiert die Marktbewegung.

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