Faire Quoten Euro-Vorrunde

08.06.12 18:00:00 Polen Griechenland 2.59 3.22 3.31
08.06.12 20:45:00 Russland Tschechien 2.41 3.20 3.68
12.06.12 18:00:00 Griechenland Tschechien 2.94 3.12 2.94
12.06.12 20:45:00 Polen Russland 3.20 3.19 2.67
16.06.12 20:45:00 Griechenland Russland 3.71 3.11 2.45
16.06.12 20:45:00 Tschechien Polen 3.28 3.30 2.55
09.06.12 18:00:00 Holland Dänemark 1.69 4.28 5.77
09.06.12 20:45:00 Deutschland Portugal 2.09 4.03 3.64
13.06.12 18:00:00 Dänemark Portugal 5.17 4.11 1.78
13.06.12 20:45:00 Holland Deutschland 3.31 3.93 2.25
17.06.12 20:45:00 Portugal Holland 3.05 3.47 2.61
17.06.12 20:45:00 Dänemark Deutschland 8.07 5.76 1.42
10.06.12 18:00:00 Spanien Italien 1.98 3.48 4.83
10.06.12 20:45:00 Irland Kroatien 3.48 3.02 2.62
14.06.12 18:00:00 Italien Kroatien 2.39 3.22 3.68
14.06.12 20:45:00 Spanien Irland 1.61 3.98 7.97
18.06.12 20:45:00 Kroatien Spanien 6.61 4.36 1.62
18.06.12 20:45:00 Italien Irland 2.31 2.89 4.53
11.06.12 18:00:00 Frankreich England 3.23 3.16 2.67
11.06.12 20:45:00 Ukraine Schweden 2.29 3.62 3.49
15.06.12 18:00:00 Ukraine Frankreich 3.50 3.09 2.56
15.06.12 20:45:00 Schweden England 4.87 4.14 1.81
19.06.12 20:45:00 Schweden Frankreich 4.32 3.43 2.10
19.06.12 20:45:00 England Ukraine 2.20 3.60 3.75
21.06.12 20:45:00 Polen Dänemark 2.42 3.53 3.29
22.06.12 20:45:00 Griechenland Holland 5.54 3.77 1.80
23.06.12 20:45:00 Spanien England 2.08 3.72 3.99
24.06.12 20:45:00 Italien Frankreich 3.23 2.83 2.97
27.06.12 20:45:00 Polen Spanien 7.28 4.49 1.56
28.06.12 20:45:00 Griechenland Italien 4.64 3.19 2.12
01.07.12 20:45:00 Polen Griechenland 2.59 3.22 3.31

Vorschau EM

Wenn nun bald die letzten Saisonentscheidungen gefallen sind, hat der Wettfreund vermutlich bald nur noch die EM im Kopf. Auf was sollte man auch sonst sein Geld platzieren, womit sollte man sich sonst unterhalten? Im Gegensatz zu den Sommern der ungeraden Jahre gibt es immerhin in diesem ein Großereignis. Die sonst so saure Gurkenzeit wird blendend überbrückt. Sicher wird sich am Markt bis zum Beginn der EM auch noch einiges bewegen, vor allem jede Menge Geld…

Zum eigenen Vorgehen: die Datenbank leistet natürlich stets treu und verlässlich ihren Dienst. Selbst wenn man ihr (und damit dem Autoren) nicht völlig zu Unrecht vorwerfen könnte, niemals alle Kleinigkeiten berücksichtigen zu können und insofern auch nicht die Suche nach der reinen Wahrheit damit für beendet erklären könnte, jedoch hat sie einen Vorteil: sie ist unbestechlich. Wenn man einmal Einschätzungen eingegeben hat, sich auf sie festgelegt hat, für alle Mannschaften, dann liefert sie die Ergebnisse, alle aufeinander abgestimmt, die sie eben liefert. Dabei sind „Ergebnisse“ jedoch nur Einschätzungen im Sinne von Wahrscheinlichkeiten, versteht sich. Und dieses Eis ist ausgesprochen dünn, auf welchem man sich bewegt, da jedes Ereignis, welches man nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zum Eintreffen belegt, sowohl im Falle des Eintretens als auch des Ausbleibens lediglich ein Schulterzucken zur Folge haben könnte. „Ich hab ja nicht gesagt, dass es kommt. Ich hab lediglich gesagt, dass es zu 70% kommt, und damit zu 50% ausbleibt. Nun sind halt die 30% eingetreten. Na und?“

So tiefgründig und in der Folge interessant derartige philosophische Überlegungen auch sein mögen, es soll doch etwas konkreter werden. Also: im Computer sind Einschätzungen für alle Mannschaften vorhanden, von denen man entweder die Ligen erfasst hat oder die international im Einsatz sind. Dabei ist ganz klar: je mehr Ergebnisse vorliegen und je näher dran die Liga ist, umso verlässlicher werden die Einschätzungen. Logisch: die Nationalmannschaften sind auch vertreten.

Diese Einschätzungen ergeben sich aus den vergangenen Ergebnissen, deren Resultate ausgewertet werden in dem Sinne, dass die Spielstärken angepasst werden nach jedem ausgetragenen Spiel. Da Länderspiele nicht so häufig sind und die Kader sowie die Motivationen unterschiedlich sein können, sind diese Einschätzungen, im Vergleich zum Ligaalltag, weniger zuverlässig. Insbesondere gilt jedoch, dass sich alle Teams so gut es möglich ist auf dieses Turnier einstellen werden, nach Möglichkeit den besten verfügbaren Trainer und die besten Spieler an den Start bringen, also unter keinen Umständen, wie vielleicht im Laufe der Saison üblich, auf Wunsch eines Vereins einen Spieler schonen (falls er sich nicht einfach verletzt meldet, aufgrund der zu vielen Einsätze). Also: alle Stars werden aufgeboten werden und sie werden so fit sein wie es nur möglich ist.

Diese kleine Vorgeschichte soll nur erklären, warum man stets vor Eintritt eines solchen Großereignisses bereit ist, ein paar Anpassungen vorzunehmen. Diese sollen natürlich nicht übertrieben groß sein, jedoch auf jeden Fall logisch und nachvollziehbar, nicht etwa spontanen Überzeugungen zufolge sondern rationalen Überlegungen.

Die eine Arbeit wurde auf jeden Fall vorgenommen, autorenseitig. Alle Spieler der EM Kader wurden erfasst als Vertreter ihrer Mannschaft, für welche sie im Ligabetrieb spielen. Denn: die Mannschaften, in denen sie regulär spielen sind ja (fast alle) in der Datenbank vertreten. Und sie haben eine Einschätzung, mit erwarteten erzielten Toren und erwarteten kassierten Toren. Wenn man nun die Summe aller Vereinsmannschaften der im Kader befindlichen Spieler aufaddiert und durch die Anzahl der Spieler dividiert (klassische Durchschnittsermittlung), so hat man ebenfalls eine Einschätzung des Nationalteams, für welches diese Spieler gemeinsam auftreten.

Erstaunlich das Ergebnis dieser Arbeit: die Unterschiede waren nicht gar so gewaltig. Teilweise gab es sogar eine erstaunliche Übereinstimmung. So hat Spanien ganz klar die Nase vorne, während Deutschland eindeutig, in dieser und in jener Rangliste, auf Platz 2 auftaucht. Wie man so schön sagt: ein Team ist mehr als die Summe der Einzelspieler und es sollte keinesfalls vergessen werden, dass das Nationalteam selbst ja bei den vorherigen Auftritten gezeigt hat, was sie können (und was sie nicht können). Also die Anpassung soll nicht übertrieben werden, da ja (ausreichend) Ergebnisse von dem Gesamtteam vorliegen.

Andererseits soll es aber doch, aus oben genannten Gründen, eine Anpassung geben. Die Werte, die sich aus der Extraarbeit ergeben haben, haben jedenfalls folgende kleine Auswirkungen gehabt: Schweden musste man etwas nach unten setzen, da in ihrem Kader längst, außer Ibrahimovic, keine echte Auslandsexporte und keine Stars mehr sind. Ähnliches gilt für Dänemark und Irland. Diese Mannschaften werden einen schweren Stand haben, einen schwereren vielleicht als in Vorgängerturnieren.

Auch Tschechien hat längst nicht mehr den Kader, jedoch haben die Ergebnisse zuletzt schon für eine Anpassung gesorgt, so dass ein Eingriff nicht erforderlich schien.

Besser als in der Datenbank sind vor allem Frankreich, Portugal, Ukraine und Russland. Hier wurden ein paar Anpassungen vorgenommen. Es ist bei Frankreich einfach so, dass sie eine Reihe überragender Fußballer in ihren Reihen haben. Man erinnert sich auch daran, wie sie beim letzten Großereignis, der WM in Südafrika, gegen ihren Trainer gespielt haben, wie sie später eingestanden (man hat es wohl auf dem Platz ein wenig gespürt, das war nicht wirklich Frankreich). Wenn sie also ihre Kräfte konzentrieren auf den Platz, auf gute Ergebnisse diesmal, an einem Strang ziehen, dann dürfte man mit einem besseren Auftritt rechnen, das Potenzial ist da, es muss nur abgerufen werden. Die Anpassung ist gerechtfertigt.

Bei Portugal war die Anpassung nur gering, da sie eh für ziemlich gute Ergebnisse gesorgt haben. Man darf es dennoch so ausdrücken_ von Portugal kann man einiges erwarten, vielleicht mehr als es der Markt tut.

Die Ukraine hat ebenfalls eine schlagkräftige Mannschaft, bei ihnen kommt ebenso ein gewisser Heimvorteil hinzu. Die Mannschaften aus der Ukraine haben jedenfalls in den letzten Jahren in Europa gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind, mit teils sehr guten Ergebnissen, so dass eine Anpassung ebenfalls erforderlich war und sinnvoll erscheint.

Auch die russischen Teams sind recht erfolgreich in den letzten Jahren im Europapokal, so dass auch hier eine Anpassung vorgenommen wurde.

Alle Anpassungen sind moderat ausgefallen, außer jener auf Frankreich vielleicht, da diese wirklich ein weit höheren Potenzial haben als die Ergebnisse, die sie in der Summe geliefert haben.

Selbstverständlich wurden die Auswirkungen erst im Nachhinein überprüft. Das bedeutet nur, dass man zwar Frankreich angepasst hat, dass es aber dennoch möglich ist, dass man sich gegen sie stellen soll. Umgekehrt kann es nun passieren, dass man, nach oben getätigten Aussagen, nicht viel von Schweden hält, dass man aber feststellt, dass es der Markt in noch geringerem Maße tut – und man sie demnach unterstützen soll. Selbstverständlich gesteht man gerne ein, dass die Anpassungen, wenn zu einem derartigen Ergebnis führend, noch ein wenig weiter durchgeführt werden können. Man hat einen gewissen Spielraum dabei.

Die Tatsache, dies dem Leser und Freund der Sportwetten mitzuteilen (und nicht einfach hier Ergebnisse auszudrucken und diese als die reinste Objektivität verkaufen zu wollen)sind genau jenem Umstand geschuldet: es soll eben objektiv sein, insofern zumindest nachvollziehbar erklärt werden. Eingriffe von Hand geschehen, sie müssen geschehen. Denn: es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Computer nicht erfassen kann. Kann es denn der Mensch…?

Oben dazu nun die ersten Computerzahlen

Hier geht es weiter zu zu den ersten Wetten

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