Torerwartungen und Festlegung für den 32. Spieltag

Heim Auswärts Summe Performance
Mainz Wolfsburg 2.01 1.27 3.28 0.19
Hoffenheim Leverkusen 1.33 1.23 2.56 0.29
Werder FC Bayern 1.01 1.76 2.77 -0.10
Hertha Kaiserslautern 1.52 0.71 2.23 0.03
Nürnberg HSV 1.44 1.02 2.47 0.10
FC Köln Stuttgart 1.42 2.28 3.71 0.36
Dortmund Gladbach 1.74 0.70 2.45 0.02
Augsburg Schalke 04 1.16 1.51 2.67 0.20
Hannover Freiburg 1.88 1.16 3.04 -0.17
13.52 11.65 25.17
Erwartete Torsumme Erwarteter Toreschnitt
25.17 2.80

Trotz des bisherigen Toreschnitts von 2.86 Toren pro Spiel liegt der erwartete Wert nur bei 2.80 Toren für diesen Spieltag. Es liegt vermutlich an den speziellen Paarungen, die dafür sorgen können, dass es ein wenig gedämpft wird. Ein „over“ gibt es wohl ganz klar in Mainz, da die Performance mitspielt. Noch besser sieht die Partie in Köln in diesem Sinne aus. 3.17 Tore, plus 0.36 Tore in der Performance – da wird mit Sicherheit jedes „over“ angezeigt sein, und es kann auch guten Herzens empfohlen werden Stuttgart fliegt derzeit und wird jetzt kaum nachlassen, zumindest nicht in den Bemühungen. Theoretisch geht sogar noch Rang 4 (oder 3), und Platz 7 ist noch lange nicht gesichert. Andererseits denkbar, dass Köln auf Ergebnis spielt, das heißt, dass sie ein wenig verhaltener, defensiver spielen könnten, obwohl dies nicht unbedingt zu Interimscoach Frank Schäfer passt.

Unders“ gibt es vor allem in Berlin, was jedoch neuerlich nicht unbedingt empfohlen wird. Lautern ist so gut wie weg, vielleicht spielen sie einfach so, aus Freude am Fußball, offensiv, und selbst wenn Hertha nur die Punkte braucht, egal wie (also auch mit einem 1:0 wären sie total zufrieden), ist das „under“ nicht empfohlen.

Ein „under“ könnte es hingegen in Dortmund geben. Gladbach hat die zweitbeste Abwehr – mit Dortmund zusammen – und ein Punkt könnte Gold wert sein. Ebenso gilt dies für Dortmund, die allerdings nicht unbedingt auf den einen spielen werden. Dennoch passt es halbwegs gut, das „under“. Vielleicht noch auf das „under“ in Nürnberg schauen. Beide könnte mit einem Punkt zufrieden sein, das wäre eine Rechtfertigung für eine Wette.

Die erwartete Festlegung

Paarung 1 X 2
Mainz Wolfsburg 54.44% 21.64% 23.92% 40.04%
Hoffenheim Leverkusen 38.81% 26.78% 34.41% 34.07%
Werder FC Bayern 21.52% 23.56% 54.92% 40.35%
Hertha Kaiserslautern 56.67% 25.97% 17.36% 41.87%
Nürnberg HSV 46.78% 26.62% 26.60% 36.05%
FC Köln Stuttgart 23.31% 19.88% 56.81% 41.66%
Dortmund Gladbach 62.35% 23.06% 14.59% 46.32%
Augsburg Schalke 04 28.96% 25.67% 45.37% 35.56%
Hannover Freiburg 54.29% 22.55% 23.16% 39.92%
3.87 2.16 2.97 3.56
durchschnittlich erwartete Festlegung:

39.54%

Die durchschnittlich erwartete Festlegung ist an diesem Spieltag unter dem Durchschnittswert für die gesamte Saison. Das spricht für etwas ausgeglichenere Partien als gewöhnlich. Meist tritt so etwas auf, wenn Topfavoriten auswärts spielen, oder eben Mannschaften von oben gegen andere von oben spielen, beziehungsweise welche von unten auch untereinander. Die Bayern in Bremen mit nur 40.35% erwarteter Festlegung, auch Dortmund, da gegen Gladbach, mit nur 46.32%, ebenso Hertha gegen Lautern natürlich ein Duell 17 gegen 18 mit einem recht ausgeglichenen Wert (damit geringer Vorhersagbarkeit, obwohl man schon annimmt, dass Hertha es irgendwie hinbiegt, aber dies sind ja hier auch Computerzahlen), so ist der Spieltag insgesamt unter Schnitt.

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4 Kommentare zu “Torerwartungen und Festlegung für den 32. Spieltag

  1. Alex sagt:

    Interessant, interessant… Nur wie kommen Sie eigentlich zur „Performance“? Heißt das, wenn positiv, dass bei diesen Mannschaften in den bisherigen Spielen mehr Tore gefallen sind, als erwartet, andersrum, bei einem negativen Wert, dass bei diesen Teams weniger Tore gefallen sind als erwartet? Ist das die Grundlage für Tipps auf dem Totals-Markt?

    • plenzi sagt:

      Im Prinzip Ja. Die „Performance“ sagt aus, wieviele Tore tatsächlich mehr oder weniger in den jeweils letzten Bundesligaspielen beider Mannschaften im Vergleich zur Torerwartung gefallen sind. Somit ein kurz- (bis mittelfristiger) Indikator zusätzlich zur ermittlten Torerwartung, die aus den Spielstärken – also auch aus den bisherigen Ergebnissen – ermittelt wird.
      Für Wetten auf die Totals kann dies einen Verstärkereffekt oder ein Ausschluß-Kriterium bedeuten, wenn ein Spiel/eine Line nach der ermittelten Torerwartung angezeigt ist

  2. Alex sagt:

    Ok, das macht Sinn. Wäre es dann aber nicht ebenfalls sinnvoll die „Performance“ auch für die 3-Weg-Wetten anzugeben? Die Berechnung kann dann ja genauso gestaltet werden, nur dass eben nicht die erwartete Gesamttorsumme genommen wird, sondern dass die mehr geschossenen und weniger kassierten positiv, sowie die weniger geschossenen und mehr kassierten negativ zur je „team-eigenen“ Performance beitragen. Dann würde es doch für beide Teams einen Wert geben, die zusammengenommen ebenfalls die Entscheidung für oder gegen eine Wette beeinflussen können!

  3. Paule himself sagt:

    Das ist eine exzellente Idee. Natürlich habe ich intern im Computerprogramm längst diese Performance angelegt und schaue regelmäßig darauf, jedoch sie bisher nicht mit den Zahlen veröffentlicht. Das sollte ab nächster Saison möglich sein — und wird gerne aufgenommen. Das winzige Problem, welches es dabei gibt ist dieses: die Zahlen sind so gut wie möglich bereits angepasst, der Computer reagiert zuverlässig auf eine optimierte Weise, so dass die Zahlen auf 1-X-2 (wie übrigens viele Statistiken sehr gut belegen) recht zuverlässig sind. Wenn man nun von der Performance beeinflusst wird (überhaupt oder auch nur „zu sehr“), dann könnten einige (gute) Wetten flach fallen, die man eben genau aus oben beschriebenen Gründen (die Anpassung erfolgt optimiert, die Zahlen stimmen) DOCH abschließen sollte.

    Das pure Schauen auf die Performance kann natürlich nicht schaden (und wird als Service gerne aufgenommen ab der kommenden Saison). Da ohnehin jeder, der eine Wette tätigt für diese selbst verantwortlich ist und hier lediglich Empfehlungen ausgesprochen werden, muss man selbst entscheiden, wie viel Augenmerk man darauf legt. In der Argumentation wird es vermutlich eine untergeordnete Rolle spielen, aber das wird sich noch herausstellen.

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