Meisterschaft

Die Titelfrage

Erläuterung: diese Zahlen sind das Ergebnis einer Computersimulation, welche zur Basis die weiter unten angegebenen jeweiligen aktuellen Spielstärken der Mannschaften hat. Dabei werden die Spiele anhand ebenfalls errechneter Torerwartungen (auch im weiteren Text angegeben) einzeln simuliert und jeweils die abschließende Tabelle betrachtet zur Ermittlung des Siegers.

Sicher ahnt man bereits bei Ansicht dieser (voneinander recht deutlich) abweichenden Zahlen, dass es der Markt, nach den jüngsten Ergebnissen, etwas anders sehen wird. Man bedenke aber bitte, dass der Computer die Höhe der Ergebnisse sehr wohl mit einrechnet. Der Grund, dass der Markt es nun wohl anders sehen wird, ist viel eher darin zu suchen, dass die Bayern (beinahe) die ganze Saison über als das bessere Team angesehen wurden (auch dafür gibt es gute Gründ, die sich jetzt wieder im Torverhältnis ablesen lassen) und dass es derzeit dafür Bestätigung gibt. Natürlich spielt das „mir san mir“ der Bayern eine gewaltige Rolle. Sie müssen noch nach Dortmund, das weiß man am Markt, und dort (mund) wird die Meisterschaft entschieden. Wenn die Bayern alles hineinlegen, so meint man, können sie es schaffen.

Immerhin bekommt man hier eine kleine Bestätigung dafür, dass die Höhe der Siege eine Rolle spielt und vom Computer eingerechnet wird. Denn: die Aufgaben der beiden Teams am Wochenende waren kaum unterschiedlich schwer. Hertha auswärts die einen, Werder daheim die anderen, das passt schon (die Chancen auch letzte Woche und unten im Rückblick abgebildet, der Computer gab Dortmund sogar einen kleinen Vorteil). Wenn also beide Teams ihre Aufgabe bewältigt haben, so sollte das Näherrücken der Ziellinie natürlich der vorne liegenden Mannschaft ein Anwachsen der Chancen versprechen. Es ist aber genau umgekehrt: die Bayern gewannen an Prozenten.

Sogar Gladbach im Plus, was natürlich daran liegt, dass sie eine nur kleine Chance auf Sieg hatten, diese aber genutzt haben. Das verbessert ihre in der Simulation (welche möglichst wirklichkeitstreu durchgeführt wird) ermittelten Chancen gegenüber der Situation zuvor logischerweise (auch wenn das Gleiche gelten müsste: die Ziellinie ist näher gerückt und das Team auf Platz 1 hat gewonnen). Es sind ja auch nur Nuancen der Verschiebung, dennoch nachvollziehbar (zumal das 1:0 von Dortmund natürlich, trotz toller Leistung, nicht so positiv wirkt auf ihre Spielstärke).

Sogar der Schalker Zugewinn lässt sich derart erklären: ein hoher Sieg aus einer kleineren Favoritenstellung ergibt eine positive Entwicklung. Erstaunlich, erstaunlich, alles zusammen, dass man sagen müsste, die Zahlen deutend: Dortmund ist der Verlierer des Spieltages.

Auch am Markt Dortmund mit Einbußen, sogar viel höheren. Die hohen Siege machen den Wettern offensichtlich noch mehr Eindruck als dem Computer….

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